Liebe Arbeitsuchende

Wir möchten Ihre Erlebnisse, Geschichte und Schikanen vom Jobcenter, Ihrem Fallmanager oder Ihrem Sachbearbeiter veröffentlichen. Schreiben Sie das, was schon lange hätte geschrieben werden müssen.

Lesen Sie mehr

Kredit für Arbeitslose

— Samstag, 4. Juni 2016 —

Nach 45 Jahren Arbeit nicht mal Hartz IV? [ Ein Kommentar ]

— Freitag, 3. Juni 2016 —

Kontoeröffnung: Girokonto abgelehnt – Was tun? [ Keine Kommentare ]

Leider gibt es noch viele Verbraucher, denen ein Girokonto von den Banken verweigert wurde. Alle Zahlungen, wie Miete, Strom und Gas mussten in bar erfolgen. Betroffen waren Verbraucher mit einer negativen Bonität und Ausländer mit Duldung in Deutschland. Es gab aber vereinzelt Banken, die den Betroffenen ein Guthabenkonto zur Verfügung gestellt haben, jedoch gab es bisher dafür keine gesetzliche Verpflichtung. Das hat sich zum 1.6.2016 geändert.

Änderungen zum Juni 2016

Wer bisher zu dem Personenkreis gehörte, dem ein Girokonto verweigert wurde, kann aufatmen. Seit dem 1. Juni 2016 dürfen die Banken ein Guthabenkonto, auch Jedermann-Konto genannt, nicht mehr verweigern. Erhält man dennoch eine Ablehnung, kann der Ombudsmann eingeschaltet werden, um die Kontoeröffnung durchzusetzen.

Wer ein solches Konto eröffnen möchte, muss sich legal in der Europäischen Union aufhalten. Mit einer Bankkarte können die Kunden dann dieses Girokonto nutzen, wie bei jedem anderen Girokonto auch. Der einzige Unterschied ist, dass es nicht im Soll geführt werden kann, es gibt also keine Überziehungsmöglichkeit. Ein- und Auszahlungen, Lastschriften und Überweisungen sind aber möglich. Nach Schätzungen zufolge sind rund 700.000 Menschen ohne ein Girokonto.

Wie war die bisherige Regelung

Nur wenige Banken haben ihren Kunden ein Guthabenkonto zur Verfügung gestellt. Die Sparkassen gehörten zu den Banken, bei denen eine Kontoeröffnung auf Guthabenbasis möglich war. Die Postbank und die Deutsche Bank gehörten ebenso zu den Geldinstituten, die solche Konten auf Guthabenbasis angeboten hatten. Das taten sich allerdings auf freiwilliger Basis, da es zu diesem Zeitpunkt keine gesetzliche Regelung gegeben hatte.

Durch das neue Gesetz können nun alle Menschen, ob Obdachlose oder bonitätsschwache Personen, ein Guthabenkonto eröffnen. Die Banken dürfen diesen Personenkreis nun nicht mehr ablehnen.

Interessant zu wissen ist dabei auch, dass es auch Kreditkarten auf Guthabenbasis gibt. Einige waren sogar mit einem Guthabenkonto verbunden. Das Prinzip funktioniert wie bei einem Prepaid-Handy. Zunächst muss das Konto aufgeladen werden, bevor es bis zur Höhe des Guthabens genutzt werden kann.

Guthabenkonto schützt vor einer Überschuldung

Es gibt nicht wenige Verbraucher, die durch das Überziehungslimit auf dem Girokonto in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Daraus resultierte oftmals eine Überschuldung. Wer dieses Szenario vermeiden will, sollte sich grundsätzlich für ein Guthabenkonto entscheiden, denn das ist nicht nur etwas für Bonitätsschwache. Auch Schüler und Studenten könnten davon profitieren.

— Freitag, 25. März 2016 —

Die Wahrheit über Hartz 4 – Hetze [ Keine Kommentare ]

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 174 175 176 »