— Archiv für den Tag „Urlaub” —

— Donnerstag, 10. November 2011 —

Frechheit: ARGE entscheidet über Zeiten der eigenen Kinder im Kiga [ Ein Kommentar ]

Ich begab mich zur ARGE, auf die Einladung hin, die mir geschickt worden ist. Meine Sachbearbeiterin saß vor mir und hatte eine Maßnahme für mich rausgesucht. Zu der Zeit war meine Tochter noch im Kindergarten und hatte keine Vollzeitbetreuung, da alle Plätze besetzt waren. Ich ging zur Maßnahme hin und die erste Frechheit, die ich von unserer Maßnahmeleitung erfahren habe, war: Es gibt kein Urlaub für Maßnahmeteilnehmer.
Schon war ich am überlegen, wie ich die Weihnachtsferien und die Sommerferien in der Kita überbrücke. Nachdem ich keine Anlaufstelle für meine Tochter hatte, da auch Tagesmütter für das Jahr schon ausgebucht waren, ging ich das erste Mal mit dem Anwalt gegen die ARGE und der Maßnahmeleitung vor. Gebracht hat es leider nicht viel. Wir wurden dann alle in Praktikums gesteckt, egal ob wir dieses Praktikum absolvieren wollten oder nicht. Jeden Dienstag war Praktikantentreffen von der Maßnahme aus. Genau die Zeit, wo ich meine Tochter gerade in die Kita hinbringen konnte und abholen musste. Denn der Weg zur Maßnahme, dauerte eine halbe Stunde lang.

Die Dreistigkeit

Während meiner Praktikumszeit hat die ARGE in der Kita angerufen und die Stunden für meine Tochter einfach bis nachmittags gesetzt. Sie sollte ab sofort bis 14:15 in die Kita gehen. Nachdem ich das zurückgesetzt hatte, habe ich zu Hause meinen Anwalt konsultiert. Am nächsten Tag bin ich in die Kita gegangen und habe der Leitung offiziell gesagt: Sämtliche Informationen über meine Tochter nicht an die ARGE weitergeleitet werden.

Die Konsequenzen

Mir wurde eine 100-%-Kürzung vom ALG II eingereicht, wobei sie das Geld meiner Tochter mitberechneten. Drei Monate lang habe ich nur noch 160 Euro bekommen für mich und meine Tochter. Dass dies reine Schikane und vor allem Willkür war, war dem Sozialgericht zum Glück offenkundig und habe somit mein Geld als Nachzahlung wieder bekommen.

— Samstag, 24. April 2010 —

Auch Hartz-IV-Empfänger müssen mal ‘raus [ Keine Kommentare ]

Warum sollte es immer nur den Reichen bzw. den Besserverdienenden möglich sein, in Urlaub zu fahren oder ein paar interessante "Fleckchen Erde" kennenzulernen? Auch Hartz-IV-Leistungsbezieher sehnen sich doch ganz bestimmt auch mal danach, mal "über den Tellerrand" zu blicken" und ferne Länder zu bereisen.

Sicherlich, dem einen oder anderen ist es trotz (oder vielleicht sogar gerade wegen) Hartz IV sehr wohl möglich, die Welt im Rahmen eines ausgedehnten Urlaubs zu entdecken oder in regelmäßigen Abständen die lieben Verwandten im Ausland zu besuchen…. Aber die wirklich Bedürftigen gucken dabei – wie so oft – wieder mal nur "in die Röhre".

Das Internet weiß Rat

Das allerdings könnte sich unter Umständen nun sehr rasch ändern. Lediglich Schnelligkeit und ein bisschen Flexibilität sind nun gefragt. Wenn man sich im Internet einmal genau umschaut, wird man relativ rasch fündig auf der Suche nach interessanten Dingen, die den Alltag "versüßen" könnten. So bietet sich einem nicht nur eine ganz besonders "lukrative" Schnäppchenwelt im world wide web, sondern darüber hinaus sogar die Möglichkeit, eine mehr als preisgünstige Unterkunft in einem Dubliner, Berliner oder auch New Yorker Hostel buchen zu können. Für sage und schreibe gerade mal 20 Cent! 

In der Zeit vom 26. bis zum 30. April 2010 kann jeder, der Lust hat auf http://blog-de.hostelbookers.com/ eine Buchung für bis zu zwei Betten vornehmen. Tag für Tag werden auf dem vorgenannten Internetportal ab 15 Uhr über hundert Unterkunftsangebote offeriert. Einen kleinen "Haken" gibt es dabei allerdings doch: die "Eincheck-Termine" sollten nach Möglichkeit im Zeitraum vom 31. Mai bis zum 4. Juni 2010 liegen.

Mit kleinem Budget "groß 'rauskommen"

Wer also mit kleinstem Budget mal nach Edinburgh, Dublin, Krakau, Barcelona, New York & Co. reisen will, hat jetzt endlich die Gelegenheit! Es handelt sich bei der ganzen Aktion übrigens einfach um ein "Dankeschön"-Event zum sechsten Geburtstag des betreffenden Internetportals. Eine wirklich gelungene Geste!


— Donnerstag, 1. Oktober 2009 —

Was ist schlimmer als Hartz 4? [ 3 Kommentare ]

Kurze Frage mit einer kurzen Antwort: Die DDR und ihre Stasioffiziere, Mitarbeiter und Mitläufer sowie deren Umgang mit der DDR Bevölkerung, Menschen die anders gedacht haben, sich anders verhalten haben oder einfach nur was anderes wollten.

Sicher fragen Sie sich jetzt, warum in diesem Arbeitslosenblog es plötzlich um DDR, Stasi und deren Methoden geht? Ganz einfach, weil ich gestern Abend (30.09.2009) in der ARD Jenseits der Mauer gesehen habe und mich mal wieder fragte, ob man so etwas vergessen könne? Gerade in Zeiten der Wahl, wo die heutige Linke, frühere PDS und deren Vorgänger die SED Mitarbeiter der Stasi und des DDR Regiems untergebracht haben. Ja, die Leute sind noch unter uns, die damals den flüchtenden Eltern das Kind weg nahmen und es zur Adoption mit geänderten Namen freigaben. Das ist kein Witz sondern Realität, haben wir in unserer Familie am eigenen Leib erlebt. Aber das ist ja im Wahlkampf nicht so wichtig, Hauptsache die Politik geht weiter, egal wer da dran sitzt.

In der DDR haben sich alle gegenseitig ausspioniert, sowohl in der unteren Ebene, der Nachbar hat auf den Gegenüber aufgepasst, der wiederum auf seinen Untermieter. In der Stasizentrale haben sich aber auch alle IMs gegenseitig überwacht, wer nciht mehr wollte, musste Intrigen oder Schikanen seiner Familie gegenüber befürchten. Die Leute sitzen heute auch noch am Ruder und auch in der Politik.

All diese Stasibonzen haben heute gute Posten bekommen, wieder viel Macht und Geld, so wie früher. Ist das nicht traurig?

Aber das ist Deutschland, du bist Deutschland. Dagegen ist die Überwachung durch Google und der heutige EDV und Internetstaat ein Scheißdreck.

Hier auch mal eine kritische Meinung zum Film, die ich nicht unbedingt teile.

Also, Hartz 4 ist gegen die Methoden, Schikanen und Machenschafften der DDR Regierung seiner Bevölkerung gegenüber ein Spaziergang, ein echter Kindergeburtstag. In der DDR konnte nämlich keiner gegen den Staat klagen und das auch noch von dem bezahlt bekommen. Von wegen, der Fernseher oder der Urlaub steht mir zu. Ich nehm mir einen Rechtsanwalt, liebe ARGE: "Zahl mal bitte für mich." Solche Leute hätte man in der DDR ohne zu fragen oder eine Erklärung haben zu wollen, ohne Rechtfertigung oder lautes Geschrei, STILL und HEIMLICH eingebuchtet und zwar so lange, bis derjenige psychisch zermürbt war. Danach, nach 10 oder 15 Jahren Zuchthaus oder Politknast ging´s ab in die Fabrik, arbeiten. Von wegen auf der faulen Haut liegen.

Also, jammert nicht und seit froh, dass ihr nicht mehr in der DDR wohnt.

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