— Archiv für den Tag „Umzug” —

— Freitag, 11. November 2011 —

Wir verklagen ARGE, weil die 1300 EUR Umzugskosten zurück haben will [ Keine Kommentare ]

Als ich meinen jetzigen Freund kennen lernte, wohnte der noch 500 Kilometer von mir entfernt und lebte von Hartz 4. Doch dies sollte sich schnellstmöglich ändern, denn er hatte vor, zu mir zu ziehen und sich einen festen Arbeitsplatz zu suchen. Wir hatten bei der ARGE in Strausberg angefragt, wie es mit der Übernahme der Umzugskosten aussehen würde. Die teilten uns mit, dass wenn mein Freund einen Arbeitsvertrag bekommen würde, die ARGE auch die Kosten übernimmt.

Der Umzug konnte beginnen

Im Juni 2010 hatte er endlich seinen Arbeitsvertrag unterschrieben und rief schon am nächsten Tag bei der ARGE in Strausberg an. Laut ARGE sei dies kein Problem, die bräuchten zwar noch diverse Unterlagen, wie zum Beispiel den Arbeitsvertrag, doch anschließend würde der Umzug bereits starten könne. Nach ganzen 5 Wochen war der Tag des Umzuges auch endlich da. Meiner Meinung nach dauerte dies viel zu lange, denn man ist auf Kleidung und Co. schon angewiesen. Wir waren der Meinung, dass nun alles abgeschlossen sei, doch da lagen wir völlig falsch.

Doch dann der Schock

Ganze 3 Monate später bekam mein Freund ein Schreiben von der ARGE, indem Sie die Umzugskosten in Höhe von 1300 Euro zurück haben wollten. Dieses Geld sei zu unrecht bezahlt worden, denn mein Freund hatte sich schon im Vorfeld hier aufgehalten. Natürlich hatte er das, denn sonst hätte er keine Arbeit gefunden. Nach mehreren Schreiben, die wir aufgesetzt hatten, kam das erste Schreiben von dem Inkassounternehmen und wir entschlossen uns zum Anwalt zu gehen. Dieser nahm uns direkt den Wind aus den Segeln, denn leider haben in den meisten Fällen die Ämter bessere Karten und ein Prozess kann über Jahre gehen. Doch wir lassen es drauf ankommen.

Anmerkung:

Da hätte vielleicht ein Rechtsanwalt geholfen, etwa http://www.rechtsanwalt-berlin-mitte.com

— Freitag, 21. Oktober 2011 —

Auch ein Hartz IV Empfänger bekommt einmal Recht [ Ein Kommentar ]

Mein guter Freund Roger ist seit vielen Jahren Hartz IV Empfänger und auch sehr krank. Unter anderem leidet er unter schweren Depressionen. Als er eine Reha beantragen wollte, war er in einem so schlechten Zustand, dass ich ihm anbot, eine Zeit lang bei uns zu wohnen. Das Problem war nur, dass er sich dann hier in Niederbayern, Region Passau, arbeitslos melden musste. Um Wohngeld zu erhalten, habe ich ihm ordnungsgemäß eine Ferienwohnung untervermietet. Damit ging die Streiterei beim Arbeitsamt aber erst so richtig los.

Für eine Wohnung nur 150 Euro Miete?

Die Wohnung war möbliert, schließlich wollte Roger ja nicht komplett umziehen. Außerdem hatte ich in dieser Zeit natürlich auch einen Verdienstausfall. Da ich nicht auf Rosen gebettet bin, musste ich also einen Mietpreis festlegen, der etwas höher war, als bei einer unmöblierten Wohnung. Trotzdem hatte ich noch genügend Einbußen, aber dass macht man ja für einen Freund. Na, jedenfalls hat der Sachbearbeiter gemeint, die Miete wäre viel zu hoch. Er gestand Roger lediglich 150 Euro für eine Wohnung zu. Nun wohnen wir hier zwar ländlich, aber für diesen Preis ist keine Wohnung zu bekommen. Weder mit noch ohne Möbel. Der Psychoterror hat Roger ziemlich geschadet. Vor allem weil der Sachbearbeiter den Mietvertrag auch noch durch das Zimmer geworfen hat und Roger ausgelacht hat.

Widerspruch und Sozialgericht – das Recht hat gesiegt!

Wir haben es dann erst einmal dabei belassen und Widerspruch eingelegt. Da diesem nicht stattgegeben wurde, ist Roger nach seiner Reha vor das Sozialgericht gegangen. Man bot ihm erst eine Vergleichszahlung an, die aber niedriger war, als die Summe, die er einklagen wollte. Er war so stur, dass er sich auf die Verhandlung einließ. Zu Recht! Denn er bekam fast die komplette Summe zugesprochen, da es sich um eine Notsituation und um eine krankheitsbedingte Lösung handelte.

— Freitag, 7. Oktober 2011 —

Darf ich bitte umziehen? [ Keine Kommentare ]

Flucht aus Berlin nach Kiel - Nachdem ich aus Berlin mehr oder weniger nach Kiel geflüchtet bin, da ich mich von meinem ehemaligen Lebenspartner getrennt hatte, gab es erst einmal einige Probleme, da ich selbstverständlich keine Umzugsgenehmigung beantragt hatte, da alles schnell gehen musste.

Dort musste ich zunächst ein Wohnsitz vorzeigen, damit ich mich überhaupt dort anmelden kann, Gott sei Dank hat sich das machen lassen. Man schickte mich von einem Jobcenter ins nächste und keiner fühlte sich zuständig für mich. Gott sei Dank gab es irgendwann dann doch eine liebe Mitarbeiterin, die sich sehr für mich eingesetzt hat.

Umzug von Kiel nach Frankfurt – bis heute nicht möglich?

Nun bin ich von Kiel nach Frankfurt gezogen. Ich hatte dies dem Jobcenter mitgeteilt und die Gründe angegeben, Zusammenzug mit dem Lebenspartner. Hier in Frankfurt meinten sie, dass ich mich nicht beim Jobcenter anmelden kann, wenn ich die Umzugsbestätigung nicht schriftlich habe. Ich dachte vorher, dass es ausreichend wäre, dem Jobcenter dies mitzuteilen und um Kenntnisnahme zu bitten, tja, falsch gedacht. Ich habe im Jobcenter Kiel angerufen und sie wollten mir das zusenden. Ich habe lange darauf gewartet und wiederholt angerufen und sie hatte das nur in ihrem Programm eingetragen, schriftlich habe ich es immernoch nicht. Ich habe noch einmal angerufen und es scheint sich niemand darum gekümmert zu haben. Nun warte ich immer noch auf diesen Bescheid und muss vermutlich noch öfter anrufen.

Kein Geld, keine Versicherung und das Kind ist krank

Ich habe also seit über 1 Monat kein Geld bekommen und die Versicherung wurde schon lange gekündigt. Mein Kind ist krank geworden und ich habe erstmal auf den Bescheid gewartet, doch musste es zum Arzt, also musste ich dies selber in die Hand nehme, mit dem wenigen Geld, was ich habe. Ich selber muss in mehreren Fällen dringend medizinische untersucht und auch operiert werden, doch im Moment geht das leider nicht. Ich hoffe doch sehr, dass sich da bald etwas tut…

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