Wer Hartz IV bezieht, hat es schwer. Sowohl finanziell als auch gesellschaftlich. Man wird doch immer wie eine Art Aussätziger behandelt oder, als käme man von einem anderen Planeten. Die Kinder werden bemittleidet und in der Schule geähnselt, wenn sie alte Klamotten tragen. Ich finde das schlimm. Meiner Meinung nach gehört dieser Hartz-Kram abgeschafft. Es muss eine andere, neutrale Regelung geschaffen werden. Vor allem bezüglich der Kinder muss etwas geschehen. Sie müssen in die Gesellschaft integriert werden. Hier mangelt es an 1000 Dingen.
In der Schule lernt man, wie teuer die Wohnung sein darf, um sie mit den ALG 2 Bezügen zahlen zu können. Krass, Mathe gibt es nicht mehr, es werden Mietkosten und Quadratmeter berechnet, ist ja auch Mathe. Na dann viel Glück bei der Wohnungssuche und für die Zukunft.
„Hartz IV“- Empfänger, die nach der allgemeinen Schulpflicht ein Gymnasium besuchen und dafür auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel angewiesen sind, haben neben ihrem monatlichen Regelbetrag in Höhe von 281,- € Anspruch auf ein zinsloses Darlehn für den Kauf einer Monatsfahrkarte. Dies entschied das Sozialgericht Marburg.
Quelle: Sozialgericht Marburg; Beschluss vom 14.07.2009 [Aktenzeichen: S 9 SO 60/09 ER]