— Archiv für den Tag „Schikane” —

— Dienstag, 5. Juni 2012 —

1 € Miete zu teuer für’s Amt [ 5 Kommentare ]

Aus beendeter Selbstständigkeit fiel ich direkt in Hatz IV. Natürlich wurde ich aufgefordert, mir eine neue Wohnung zu suchen. Eine (kleinere) Wohnung in direkter Nachbarschaft, im selben Wohnblock, wurde von der ARGE B. abgelehnt, weil die Warmmiete 1 € (einen Euro!) zu hoch war. Nachdem ich beim Bürgermeisterbüro und den im Landtag vertretenen Parteien nachfragte, wurde die Wohnung dann von der ARGE “genehmigt”, natürlich mit dem Hinweis, für den einen Euro müsste ich selbst aufkommen. Diese finanzielle Hürde hatte ich dann zum Glück mit Ach und Krach wuppen können.

reinste Schikane vom “Amtsvorsteher”

Als dann der Umzug anstand, bat ich die ARGE um Hilfe. Diese wurde mir verwehrt, da es “lebensfremd” sei, keine gesunden Freunde und Verwandte zu haben, die beim Umzug helfen könnten. Ick könne mir ja ein paar Studenten anheuern, man würde mir 100 € dafür zur Verfügung stellen. Dies kam augenscheinlich vom Amtsvorsteher, der sich selbst natülich nicht mit mir abgegeben hat.Ich spare mir jetzt meinen Kommentar dazu, was ich empfunden habe…

m f G

— Freitag, 1. Juni 2012 —

Ist das Jobcenter da, um Arbeit zu verbieten? [ 5 Kommentare ]

HAllo, ich möchte auch gern man eine Sache schildern, die gut in diese Schikanen von den Jobcentern passt. Mein Vater war in einer “Maßnahme” die sich da schimpft: Ü50 bla,bla,bla Competence

Eine “unsinnige” ü 50- Maßnahme

Er musste einmal Wöchtentlich hin und dort wurde dann etwas übers Leben, und sonstige Träume geredet…halt wie bei einem Kaffeeklatsch zwei alter Bekannter (ich war ein paar mal mit dabei, unglaublich…) Auf jedenfall hat mein Vater Arbeit gefunden (erstmal auf 400€ Basis), bei dem er leider nur auf Abruf arbeiten konnte. Das heisst, er wurde manchmal dienstag Abends angerufen, dass er Mittwoch morgens zum arbeiten kommen kann. Ärgerlich ist, dass dann auch mal den Mittwoch diese “Maßnahme” war und mein Vater halt nicht dorthin konnte. Arbeiten ist ihm halt wichtiger als n Kaffeeklatsch. Deswegen habe ich dann öfters um neun Uhr bei dieser Maßnahme angerufen um bescheid zu geben: Hallo, mein Vater kann nicht kommen, er muss arbeiten. War auch in Ordnung.

Statt Freude über Arbeit- Drohungen wegen Nichterscheinens bei der Maßnahme

Wie jeder normale Mensch denken würde, das ist doch gut! Freuen wor uns für ihn, endlich kommt er ein Stück weiter weg vom Arbeitslosengeld…  Dann bekommt er auf einmal (ca. drei Wochen nach Anfanf der Arbeit)  Post vom Jobcenter und mein Vater und ich sind hingegangen.  Die “Junge” Frau vom Jobcenter meinte dann: wenn er nicht zu einer Maßnahme kommen kann, müsse er sich PERSÖNLICH (darauf hatte sie mehrmal bestanden) melden und absagen. Das Argument von ihm, dass er sein Handy nicht mit zur Arbeit nehmen kann und leider um sieben Uhr die Herren von der MAßnahme noch nicht im Büro sind, waren ihr völlig egal! Deswegen hatte er mir ja extra immer gesagt, ruf direkt um neun Uhr an, dann machen die auf….!  Sie meinte: Wenn WIR WOLLEN, DASS SIE REGELMäßIG ZU DEN MAßNAHMEN GEHEN, DANN KÖNNEN WIR IHNEN AUCH UNTERSAGE ZU ARBEITEN…!!! Da ist mir ja der Kragen geplatzt und habe sie gefragt wer SIE eigentlich ist und wofür das Jobcenter eigentlich da ist! Um Gelder zu kassieren um die Menschen in Maßnahmen zu stecken – die ABSOLUT SINNLOS SIND!!! Es geht nur um Geld kassieren, nicht um die Menschen in Arbeit zu bringen…! Naja, sie hat uns dann nach heftigem Wortwechsle “versucht höflich” des Raumes verwiesen, noch mit dem kleinen Argument zwischen schon halb geschlossener Tür, wenn Sie zum nächsten Maßnahme-Termin nicht erscheinen, bekommen sie eine 50%ige Kürzung…. ich wäre ihr am liebsten an den Hals gesprungen!!! Aber mein Vater hat mich dann etwas zurück gehalten.

Ich finde es eine ABSOLUTE FRECHHEIT und ich denke, dass ist der beste Beweis, dass die Jobcenter ihren Namen noch nichtmal halbwegs gerecht werden!!! Eher- Maßnahmen-Center, oder Absolut-Sinnlos-Center….! Naja, ich bedanke mich dass es eine Plattform gibt, wo ich meinem Ärger mal Luft machen konnte….

— Freitag, 13. April 2012 —

Letzter Ausweg “Hotel Mama” [ Ein Kommentar ]

Nach Kündigung eines Vollzeitjobs mit 40-80 h wöchentlich, wurde dem Arbeitslosen, der die Kündigung wegen seines bisherigen Einsatzes noch gar nicht realisieren konnte und die Welt nicht mehr verstand, in anmaßender, unverschämter Weise auf der Agentur für Arbeit mitgeteilt, dass das Arbeitslosengeld nur Arbeitslosen zustehe ??? Was bitte ist ein Arbeitsloser, wenn nicht arbeitslos ? Die für Hartz IV zuständige Stelle befand, dass dem Arbeitslosen kein Hartz IV zustehe, weil ihm als Arbeitsloser ja Arbeitslosengeld zustehen würde. ???

dreiste Unterstellungen

Also ist ein Arbeitsloser doch Arbeitslos. Nach einigem hin und her und weiteren Schikanen, unterstellte die Sachbearbeiterin, dass der Betreffende einen Partner hätte, der ein gutes Gehalt hat und für ihn sorgt. Das ist definitv nicht der Fall gewesen. Weder einen Lebenspartner, noch einen Flüchtigkeitspartner. Es wurde einfach frech behauptet, denn im Endeffekt ging es drum, sich vor berechtigten Ansprüchen zu drücken, die dem Betreffenden, bislang als Verdienenden, als Sozialleistung jahrzehntelang vom Gehalt abgezogen worden waren.

Keine Kraft mehr weiter zu kämpfen

Die Schikane ging weiter, der Betreffende gab entnervt und am Boden zerstört auf, muss jetzt bei der Mutter wohnen, die ihn von ihrer schmalen Rente mit ernährt. Den Herren und Damen im Jobcenter geht es wirklich nicht um Betreuung und Vermittlung, hier geht es um Willkür, Amtsanmaßung und um Machtmissbrauch eines kleinen Schreibtischbürokraten ohne Mitgefühl, Verständnis oder Verstand.

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