— Archiv für den Tag „Sachbearbeiter” —

— Donnerstag, 5. April 2012 —

Bereichsleiter rät zu Psychiatrie und anschließender Psychoschiene [ 4 Kommentare ]

Meine Geschichte ist zwar schon etwas länger her, lässt mir aber immer noch keine Ruhe.
Schon alleine deswegen nicht, weil ich alleine aus meinem Bekanntenkreis immer wieder seltsame Dinge höre. Angefangen bei Endlosschulungen und skandalöser Behandlung durch die “kompetente” Sachbearbeiter bis hin zu Fehleinschätzungen und Schikanen, die einem das Leben zur Hölle machen können.

herablassende Blicke vom unkompetenten Sachbearbeitern

Meine Geschichte… Ich musste 2007 aus gesundheitlichen Gründen mein Studium abbrechen.
Mein Entschluss…ich mache eine Ausbildung und bin daher bei dem dafür zuständigen Sachbearbeiter gelandet, in der Hoffnung, dass dieser mir weiterhelfen kann. Von Anfang an hatte ich aber das Gefühl: “Das wird nix…” – herablassend, unfreundlich usw und erst recht nach Begutachtung durch die Ärztin des Arbeitsamts.

freche Beschuldigungen

Mit einem BMI von 22 als “adipös” bezeichnet (also als kurz vor Fettleibigkeit), dann hat sie gemeint, dass ich die Krücken nur hernehme, um Mitleid zu schinden und mir Opiat-Missbrauch (auf gut Deutsch “Drogensucht“) unterstellt. Anders lautende Befunde über meine tatsächlich vorliegenden Erkrankungen wurden nicht beachtet.

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— Mittwoch, 4. April 2012 —

Brief an den Bürgermeister [ Ein Kommentar ]

Unten möchte ich gerne mein Brief an Bürgermeister veröfentlichen,die ich gerne am kommende Tagen zuschicken möchte.Ich möchte gerne von euch einfach die Meinungen hören,ob ich das machen soll oder nicht,und was Ihr davon haltet.

Gemeinde L.

Herrn Bürgermeister

Dr.M…. H……

Haptstr.14

4… L

Betr. AZ : ????

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

hiermit möchten wir mit einer Angelegenheit an Sie herantreten,weil wir in dieser Angelegenheit keinen Ausweg mehr sehen und bitten Sie um eine wohlwollende Überprüfung.

Am 29.12.2010 waren wir bei der Gemeinde und erklärten,dass wir ab 01.02.2011 in L. wohnen und einen Antrag auf SGB II-Leistungen stellen möchten.(s.Aufförderungsschreiben der zuständigen Dienststelle.)Für die Beschaffung der für den Antrag nötigen Unterlagen würde eine Frist bis zum 14.01.2011 geseztzt.(s.Kopie vom 29.12.2010) Wir haben fristgemäß am 13.01.2011 alle von uns angeforderten Unterlagen besorgt und eingereicht.Obwohl wir alle Unterlagen eigreicht haben,wurde uns vorläufige und zeitlich befristete Leistungen bewillig worden,mit dem Begründung,es würden Unterlagen fellen,was keines Falls die Wahrheit entspricht.(01.02.2011-29.02.2011) Ich möchte hier gerne Anregen und darauf Aufmerksam machen,dass ich seit 32 Jahren hier lebe und die deutsche Staatsangehörigkeit besitze.(freiwillig) Ich möchte gerne auch dementsprechend behandelt werden und nicht wie ein Asylbewerber der sein ersten Asylantrag bei der Gemeinde stellt und erst vorläufig monatsweise Leistungen bekommt.

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— Donnerstag, 3. November 2011 —

Wie eine Sachbearbeiterin Ihre Sprache verliert [ Keine Kommentare ]

Ich sitze im Landkreis Verden und warte, bis der Informationsraum frei wird. Eigentlich habe ich ja nur etwas abzugeben und könnte dies auch in den internen Briefkasten werfen – doch damit habe ich bereits mehrfach die Erfahrung gemacht, dass meine Post angeblich nicht angekommen sei. Nein, lieber warte ich die paar Minuten.

Die ganze Zeit schon sitzt ein südländisch aussehender Mann neben mir und schaut ständig auf seine Uhr. Ich lächle ihm beruhigend zu und frage, wann er denn einen Termin habe. Weil er offensichtlich nur wenig Deutsch versteht deute ich auf meine Armbanduhr und auf eine der Türen – dann geht ihm ein Licht auf und er antwortet: „Neun Uhr hier, jetzt schon Neun Uhr vierzig – Frau noch nicht da.“ Auch er zeigte auf eine der Türen.

Wird seine Geduld belohnt?

Nach weiteren zehn Minuten geht die Türe eines Büros auf und heraus kommt eine streng wirkende Frau und ruft einen Namen in den Flur. „Ja … das ich!“ rief der Mann zurück und stand auf. „Herr T. ich brauche noch die Unterlagen …. von Ihnen“ und zählte einige Kürzel der betroffenen Formulare auf, „haben Sie die jetzt dabei?“ Er schaute mich hilfesuchend an und ich stand auf und ging hinüber. „Gehören Sie zu Herrn T.?, fragte Sie mich. „Nein, aber ich glaube er versteht Sie nicht, wenn Sie so schnell sprechen.“ „Dann setzen Sie sich wieder, ich komme auch ohne Sie klar!“, fauchte sie mich an.

„Sie nicht verstehen Deutsch? Dann Sie kommen morgen wieder, bringen Dolmetscher mit. Ich können nicht mit Ihnen arbeiten, wenn nicht Deutsch verstehen Sie!“ und zu einer vorbeigehenden Kollegin gewandt: „Ist der blöd oder was? Der versteht kein einziges Wort und will hier Ansprüche geltend machen!“

Mir blieb die Spucke weg vor so viel Menschenfeindlichkeit und ich war froh, dass der Informationsraum gerade frei wurde.

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