— Archiv für den Tag „rechtsanwalt” —

— Donnerstag, 9. August 2012 —

Spezieller Anwalt bezwingt ungerechte Kürzungen [ 5 Kommentare ]

Vor einige Jahren hat man mich zu einem Leihjob zwingen wollen! Die Firma zahlte nur 6€ und in der Probezeit, das erfuhr ich aber erst nach Unterzeichung des Vertrages, nur 3€ ! Also habe ich die Stelle nicht genommen und mir wurden die Bezüge gbekürzt um 30% gekürzt! Der eingelegte Widerspruch wurde abgewiesen! Die 3 Monata waren echt hart!

Hilfreicher Tipp vom Ingenieur

Dann habe ich an einer freiwilligen (?) Trainingsmaaßnahme teilnehmen müßen, bei der ich zum Hilfs Schlosser ausgebildet werden sollte, anzumerken wäre, das ich Betriebsschlosser mit Gesellenbrief ung Berufserfahrung bin, aber das war denen egal! Da lernte ich einen Ingineur kennen, der mir den Tipp gab, mich in der Kürzungssache an einen Anwallt zu wenden, an einen ganz bestimmten Anwallt!

Der Rechtsanwalt brachte mir mein Geld ohne Aufwand zurück

Etwa 3 Monate nach dem Ende der 3 monantigen Kürzungszeit mußte ich zur ARGE um eine neue Eingliederungsvereinbarung zu untereichnen! Dabei fragt mich der Sachbearbeiter, was denn mein Widerspruch mache! Ich erzählte ihm, das ich das ganze DEM bestimmten Rechtsanwalt gegeben habe! Ich war um 10 Uhr bei der ARGe, am nächsten Tag, um 10 Uhr, kommt bei mir immer die Post, hatte ich einen Brief in meinen Briefkasten, das die Kürzung wegen Formfehler zurückgenommen wurde und die Nachtzahlung von etwa 324 Euro in den nächsten Tagen auf mein Konto eingehen würde! Das lustige ist, ich hätte nur klagen könne, alle Fristen waren verstrichen, die ARGE war was die Kürzung angeht auf der sicheren Seite, aber die bloße Erwähnung, des Namens dieses speziellen Anwaltes, hat die ARGE dazu gebracht, mit Recht zu geben!

Die bloße Erwähnung seines Namens hilft vielen Verzweifelten

Logisch, das ich das anderen auch erzählt habe, und bei denen war es dann genauso, da wurde nur durch die Erwähnung des Anwalltnames, einer jungen Familie die Erstausstattung gewährt! Vor diesem Anwalt haben alle D. Behörden eine heidenangst! Wer wissen will wie der heißt, kann mir schreiben!

— Freitag, 11. November 2011 —

Wir verklagen ARGE, weil die 1300 EUR Umzugskosten zurück haben will [ Keine Kommentare ]

Als ich meinen jetzigen Freund kennen lernte, wohnte der noch 500 Kilometer von mir entfernt und lebte von Hartz 4. Doch dies sollte sich schnellstmöglich ändern, denn er hatte vor, zu mir zu ziehen und sich einen festen Arbeitsplatz zu suchen. Wir hatten bei der ARGE in Strausberg angefragt, wie es mit der Übernahme der Umzugskosten aussehen würde. Die teilten uns mit, dass wenn mein Freund einen Arbeitsvertrag bekommen würde, die ARGE auch die Kosten übernimmt.

Der Umzug konnte beginnen

Im Juni 2010 hatte er endlich seinen Arbeitsvertrag unterschrieben und rief schon am nächsten Tag bei der ARGE in Strausberg an. Laut ARGE sei dies kein Problem, die bräuchten zwar noch diverse Unterlagen, wie zum Beispiel den Arbeitsvertrag, doch anschließend würde der Umzug bereits starten könne. Nach ganzen 5 Wochen war der Tag des Umzuges auch endlich da. Meiner Meinung nach dauerte dies viel zu lange, denn man ist auf Kleidung und Co. schon angewiesen. Wir waren der Meinung, dass nun alles abgeschlossen sei, doch da lagen wir völlig falsch.

Doch dann der Schock

Ganze 3 Monate später bekam mein Freund ein Schreiben von der ARGE, indem Sie die Umzugskosten in Höhe von 1300 Euro zurück haben wollten. Dieses Geld sei zu unrecht bezahlt worden, denn mein Freund hatte sich schon im Vorfeld hier aufgehalten. Natürlich hatte er das, denn sonst hätte er keine Arbeit gefunden. Nach mehreren Schreiben, die wir aufgesetzt hatten, kam das erste Schreiben von dem Inkassounternehmen und wir entschlossen uns zum Anwalt zu gehen. Dieser nahm uns direkt den Wind aus den Segeln, denn leider haben in den meisten Fällen die Ämter bessere Karten und ein Prozess kann über Jahre gehen. Doch wir lassen es drauf ankommen.

Anmerkung:

Da hätte vielleicht ein Rechtsanwalt geholfen, etwa http://www.rechtsanwalt-berlin-mitte.com

— Mittwoch, 15. April 2009 —

Hartz-4-Empfänger gehen gegen ARGE vor und ARGE darf zahlen [ 10 Kommentare ]

Wenn man darüber nachdenkt, springt einem fast der Kopf auseinander, sowas gibt´s mal wieder nur in Deutschland. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten als Kassierin im Supermarkt. Ihr Chef macht Sachen die Ihnen nicht gefallen oder anders, Sie müssen als Kassiererin Dinge tun, die Ihnen eigentlich keine Spaß bereiten, kassieren zum Beispiel.

Nun gehen Sie los, nehmen sich einen Anwalt und fragen den, was man da machen könnte? Wie könnte man gegen den Supermarktbesitzer vorgehen? Der Anwalt beschreibt Ihnen alles und hilft Ihnen, sich zu wehren. Selbstverständlich bekommen Sie dann eine Rechnung vom Rechtsanwalt, weil Sie nicht genug verdienen oder ihr Geld lieber für andere Dinge, zum Beispiel Zigaretten oder ähnliche lebensunwichtige Dinge, ausgeben, leiten Sie die Rechnung an Ihren Chef weiter, den Inhaber des Supermarktes. Was glauben Sie, wird der mit Ihnen machen? Genau, einmal umdrehen bitte, Hose runter, Popo frei und dann mit Anlauf in den dicken, breitgesessenen Kassiererinnenar… rein und ohne zu fragen im hohen Bogen zur Türe raus. Und Tschüss…

Warum schreibe ich sowas? Ganz einfach, so was Ähnliches ist passiert und ich fasse es als arbeitender Mensch einfach nicht, dass das Arbeitsamt so etwas durchgehen lässt, mit sich machen lässt und die betroffenen auch noch frei herumlaufen dürfen, noch besser, die eine Dummheit beenden und gleich in die nächste Stolpern. Und unser liebes Amt sagt dazu gar nichts, sondern lässt einfach nur gewähren. Das finde ich einfach den anderen arbeitenden Menschen gegenüber ungerecht, die teilweise mit weniger monatlich zurechtkommen müssen als solche Sozialeschmarotzer.

Ist die ARGE ihr Brötchengeber, haben Sie Glück gehabt

Anders sieht es aus, wenn ihr Geld vom Staat, insbesondere von der ARGE oder dem Grundsicherungsamt kommt. Dann können Sie gegen das Amt oder ihren Landkreis vorgehen und müssen dafür noch nicht einmal zahlen. So in meinem Erlebnis:

Zwei Damen, bei denen man er den Anschein hat, sie würden sich lieben, als er zusammen eine Tätigkeit zu suchen und damit Geld zu verdienen, veralbert schon seit einigen Monaten nicht nur ihre Berater, sondern auch das Grundsicherung fand (also die Bundesagentur für Arbeit) im höchsten Maße. Das Ganze wird toleriert, und keiner der Sachbearbeiter ist in der Lage, diesen beiden Damen das Handwerk zu legen und endlich Schluss zu machen mit unsinnigen Geld ausgeben, Schnapsideen zur Selbständigkeit und wie oben beispielhaft beschrieben, anwaltliche Beratung gegen den eigenen Brötchengeber.

Wann merken endlich die Fallmanager, dass sie von einigen Arbeitslosen an der Nase herumgeführt werden?

 Sicher, jeder sollte die Möglichkeit haben, sich selbst zu verwirklichen, seine Ideen auszuprobieren und wenn eben wenig Geld vorhanden ist, finde ich es auch in Ordnung, wenn das Grundsicherungsamt oder die Arge etwas Geld dazu genügt, um einfach den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Zukunft selbst zu gestalten auch wenn selbst wenig Geld oder ein Startkapital vorhanden ist.

Aber irgendwann sollte aus dieser Idee oder dieser Versuchsreihe eine positive und erfolgswirksame, solide und existenzsichernde Einnahmequelle werden. Das haben scheinbar einige in diesem Staat noch nicht verstanden. Da lässt man sich monatelang eine Idiotenidee vom Arbeitsamt finanzieren und das Amt am merkt es noch nicht einmal, dass man mit brötchenausfahren in der heutigen Zeit kein Geld verdienen kann, zumindest nicht in einer ländlichen Region, wo das Geld knapp ist und die Arbeitslosenquote hoch. Da holt doch jeder selbst seine Brötchen und lässt sie nicht von jemandem fremdes kilometerweit durch die Gegend kutschieren. Wie blöd muss man denn sein, um diese Idee nicht von vornherein als irrelevant beziehungsweise unrentabel einstufen zu können. Ich glaube dazu muss man noch nicht mal eine wirtschaftliche Ausbildung haben, dass erkennt jeder Depp.

Aber mir soll es egal sein, der sich verklagen lässt und dafür auch noch selbst bezahlen muss, hat es wahrscheinlich nicht anders verdient als verarscht zu werden. Im Interesse der anderen Arbeitslosen und der arbeitenden Bevölkerung, was ja glaub ich auch die Steuerzahler und somit diejenigen sind, die die hoch bezahlten Menschen auf dem Arbeitsamt bezahlen, plädiere ich einfach dafür, dass man bei den Langzeitarbeitslosen deren vollen Geschäfts Ideen einfach etwas besser hinschaut, auch mal prüfen lässt und zwar nicht nur von seinem Platznachbarn der vor 45 Jahren einmal Forstwirtschaft studiert hat.

Dem Hartz IV-Emfängern mit Geschäftsideen kann ich nur raten, sucht euch was vernünftiges und solides, sonst kommt ihr von diesem Amt nicht los. Es geht nicht darum, solange als möglich von denen finanziert zu werden, sondern auf eigenen Beinen zu stehen. Reiht euch nicht in die Gruppe derjenigen ein, die einerseits jammern, sie müssen so viele Anträge und Einkommensnachweise ausfüllen, regelmäßig dem Amt Rechenschaft abgeben über das, was sie machen und was sie verdienen möchten. Andererseits möchte man aber auch eigenes Geld verdienen, und diese ganze Bürokratie hinter sich lassen. Diese beiden Dinge beißen sich und passen eher in die Schublade:

"Wasch mir den Buckel, aber mach mich nicht nass."