— Archiv für den Tag „Rechte” —

— Mittwoch, 19. September 2012 —

Wo ist das Qualifizierte Personal? [ 30 Kommentare ]

Es ist immer das gleiche nur die Farbe ändert sich.
Ein Halbes Jahr ist verstrichen und wie des öfteren habe ich einen Termin beantragt, doch halt dies ist nicht so leicht wie man es sich vorstellt. In den Letzten 2 Jahren habe ich mehr als 3 Verschiedene Sachbearbeiter bekommen von denen keiner so wirklich wusste was ich eigentlich tun möchte, geschweige denn was meine wahren Talente sind.
Mein Lebenslauf spricht für sich, der Bürokratische Terror, keinen Abschluss, wenig Berufserfahrung allerdings eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung.
In der Theorie sollte man meinen, aus reinem Menschenverstand, reicht das aus um für ein lebenswerten Lohn zu arbeiten. Irrtum.

Ein Job “muss” angenommen werden?!

Regelmäßig schickt man mir Job Angebote in denen man ein Gehalt hat von ca. 800- max 900€ .
Leider bin ich Mathematisch kein Idiot und habe kalkuliert was ich brauche um minimal besser zu leben als vom Jobcenter Leistung zu beziehen. Logisch ich berechnete Miete, Strom, Gas Monatliche Ausgaben für Lebensmittel und Kleinigkeiten die ich mir wohl bemerkt nicht leisten kann sondern Ansparen muss. Eine Fahrkarte kaufe ich mir nicht da ich mit dem Fahrrad meistens alle Orte erreiche die ich erreichen kann, sollte ich jedoch arbeiten kommt dies für den Winter mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht mehr hin, geschweige denn der Pünktlichkeit wegen auch im Sommer nicht mehr. Hier in B. kostet ein Monats Ticket ca. 70-80 € dies habe ich logischer weise berücksichtigt und komme schon nur dadurch auf einen Mindestgehalt von 870 €. Mein Menschen verstand sagt mir das lohnt sich nicht und mit einer solchen Arbeit unterstütze ich nur die Wirtschaftsdiktatur, ergo habe ich noch 130 € als kleinen Leistungs Faktor hinzugerechnet und wäre bei einem Mindestlohn von 1000€ Netto. Dies ist in meinen Augen immer noch zu wenig doch leider musste ich feststellen das es das Amt nicht interessiert woraufhin ich meinen Sachbearbeiter mit dem Grundgesetz Konfrontierte, in dem ja bekanntlich steht “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Den kompletten Artikel lesen…

— Sonntag, 30. Januar 2011 —

…und wieder hagelt es Kritik [ Keine Kommentare ]

Nun ist es offenbar doch beschlossene Sache: die Erhöhung des Hartz-IV-Satzes ist durch. Langzeitarbeitslose haben nun die Möglichkeit, von sage und schreibe fünf Euro mehr im Monat ihr Dasein zu bestreiten. Eine wahrhaft "beeindruckende" Leistung der Herren Politiker. Wenn man bedenkt, wie vieler Diskussionen und Debatten dieser "bedeutsame" Schritt alles in allem bedurfte – einfach unglaublich….

 

Unverschämt oder einfach nur ungerecht?

 

Für viele ist diese Minimalerhöhung nichts mehr als eine blanke Unverschämtheit, ein Schlag ins Gesicht eines jeden Hartz-IV-Empfängers. Denn wohl kaum jemand wird doch in der Lage sein, auf Dauer von so geringen, finanziellen Mitteln existieren zu können. Und genau diese Aussage ruft wiederum die Gegner der aktuellen Hartz-IV-Reformen auf den Plan. Denn ihrer Meinung nach kann und darf es schlichtweg nicht sein, dass viele Leistungsempfänger offenbar der Ansicht sind, sich tatsächlich dauerhaft auf den praktischen Bezügen von Vater Staat ausruhen und sorgenfrei leben zu können. Diese Form der staatlichen Unterstützung dient schließlich vor allem der Überbrückung eines finanziellen Engpasses, welcher durch Jobverlust sowie durch die damit einhergehenden Gehaltseinbußen entstehen kann.

 

Arbeitnehmer und Angestellte gucken – wieder einmal – in die Röhre

 

Ein Vergleich, der zum Nachdenken anregt: wie die Stuttgarter Nachrichten aktuell verlauten ließen, bietet nur ein winziger Bruchteil der insgesamt 193 Staaten dieses Planeten seinen Bürgern die Chance, lebenslang von so etwas wie Sozialhilfe existieren zu können. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich viele Bürger aus anderen Nationen geradezu magisch angezogen fühlen angesichts solch' verlockender Aussichten…. Und ebenso makaber ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass aber die Arbeitnehmer in diesem unserem Lande trotz des spürbaren Wirtschaftsaufschwunges noch immer nicht mit Lohn- oder Gehaltserhöhungen rechnen können. Wie lange ist diese Situation überhaupt noch tragbar? Wie lange wird es dauern, bis die Menschen hierzulande endlich auf die Straße gehen und für ihre Rechte zu kämpfen beginnen? 

— Sonntag, 28. März 2010 —

Weitere Veränderungen auf dem “Hartz-IV-Sektor” sind absehbar [ Keine Kommentare ]

Nun ist es also offiziell…Immer häufiger ist in den Medien zu hören bzw. zu lesen, dass sich endlich ein "Licht am Ende des Tunnels" bemerkbar mache und das Ende der Wirtschaftskrise zum Greifen nah ist. So lassen beispielsweise stets mehr produzierende Unternehmen verlauten, dass sich ihre Auftragsbücher kontinuierlich wieder füllen und die Kauflust der Verbraucher endlich wieder zugenommen habe. Somit liegt nahe, dass auch die finanziellen Engpässe von Arbeitgebern schon bald "Schnee von gestern" sein werden.

Verbesserung für die einen, das Ende des "Faulenzens" für die anderen…?

Eines scheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt so gut wie sicher: die Situation am allgemeinen Arbeitsmarkt wird sich nun wohl auch für "enthusiastische" Hartz-IV-Empfänger gravierend verbessern – oder sollte es nicht doch besser heißen "verändern"…? Denn wo Geld vorhanden ist, stehen logischerweise auch finanzielle Mittel bereit, um fähige und vor allem leistungsbereite Arbeitnehmer zu bezahlen. Daraus folgt, dass im Endeffekt auch Langzeitarbeitslose wieder eine reelle Chance hätten, die Tür zur "Welt der Arbeit" ein kleines Stückchen zu öffnen. Vielleicht ja auch für den überaus "engagierten Hartz-IV-Empfänger" in dem folgenden Beitrag:

http://www.sat1.de/kerner/videos/videoplayer/43231/

Von einer "Verbesserung" der wirtschaftlichen Situation kann für diesen allerdings wohl kaum eine Rede sein. Überhaupt scheinen sich die Gegebenheiten für Hartz-IV-Empfänger ein Stückchen positiver zu entwickeln. Zumindest für die einen, für die anderen möglicherweise ein bisschen weniger….

In jedem Fall ist geplant, dass Langzeitarbeitslosen künftig mehr Rechte eingeräumt werden sollen. Dabei ist diesbezüglich von den Berechtigungen auf niveauvollere Tätigkeiten die Rede. Die so genannten "Ein-Euro-Jobs" sollen für Hartz-IV-Empfänger in Zukunft endlich der Vergangenheit angehören. Generell äußerte man sich unlängst auf Regierungsebene dahingehend, dass das ALG I nun doch länger gezahlt werden soll, als ursprünglich geplant. Klar – im Mai finden ja auch wieder Wahlen statt. Und da braucht man bekanntlich jede Stimme. Bleibt also abzuwarten, welche Versprechungen denn nun tatsächlich auch in die Tat umgesetzt werden.