— Archiv für den Tag „Prüfung” —

— Montag, 8. Oktober 2012 —

Schweißscheine und was die noch Wert sind für die Arge [ 18 Kommentare ]

Hi,
erstmal zu meiner Person ich bin 59 jahre alt, in 6 Monaten 60 Jahre alt, war schon immer selbstständig und habe mich nach dem Tot meiner Mutter bei der Arge Hartz4 arbeitslos gemeldet. Nach dem fast 9 Monate ins Land gingen konnte ich auf Kosten der Arge die Schweißscheine machen einmal MAG und WIG das ganze hat fast 8500 Euro gekostet. Dann habe ich im Ausland arbeiten dürfen.
Nachdem meine Fallmanagerin von der Arge weg ging und ich eine neue bekam begann der Ärger richtig die neue wollte mit allen Mitteln verhindern das ich ins Ausland arbeiten gehe. Ich bekam nur befriste Arbeitsverträge 3 Monate. Wenn ich nichts bekam war ich wieder bei der Arge gemeldet. Als die Schweiß scheine neu gemacht werden mussten die ist alle zwei Jahren wurde mir das verweigert weil ich zwischendurch mal krank war,  meinte der Fallmanger ich sollte zum Amtsarzt feststellen ob ich noch arbeiten kann. Ich habe dann das Famillienauto verpfändet um die Prüfungskosten von 3500 Euro selbst bezahlt. Die Prüfung hat natürlich eine Vorlaufzeit pro schein von 11 Tagen denn ne Prüfung schweißen ist halt schwieriger als beim Arbeitgeber was zu machen. Man hat dort das volle Arbeitsprogramm den ganzen Tag wie beim Arbeitgeber dies kann man aber nur erfüllen wenn man gesund ist und arbeitsfähig ist. Die Stellenvermittlung ist zur Zeit bei meinem Fallmanager nicht unter gutem Stern, er nimmt auf die gültigen Schweißprüfung keine Rücksicht er sagt das interessiert ihn nicht. Er bot mir Stellen an wo der Schweißschein verfällt. Denn der Schein muss alle 6 monate gestempelt werden um zu beweisen das ich ihn meine Gültigsbereich schweiße sonst wird die Tüvprüfung ungültig. Das rücksichtslose Verhalten des Fallmanager finde ich nicht normal das macht mich aggressiv, aber das ist auch keine Lösung.
Gruß Tron

— Donnerstag, 9. Februar 2012 —

Das schaffen Sie mit Ihren Kenntnissen sowieso nicht… [ Ein Kommentar ]

Ich bin gelernte Bürokauffrau und wohnte zum Zeitpunkt meiner Arbeitslosigkeit in Dormagen. Zu dieser Zeit war ich frisch aus der Ausbildung und konnte leider nicht übernommen werden. Nachdem ich mich mit einigen Gelegenheitsjobs durchgeschlagen hatte, musste ich mich doch arbeitslos melden. Die ARGE war dann der Meinung, dass ich eine Fortbildung machen sollte. Generell fand ich die Idee sogar sehr gut. Leider wurde mir eine Maßnahme vorgeschlagen, die ich überhaupt nicht brauchen kann. Nämlich ein Grundkurs am Computer, wo es um die Einführung in Word und Excel ging. Diese Programme habe ich während meiner Ausbildung schon ausgiebig genutzt und habe dies meiner Sachbearbeiterin auch mitgeteilt. Diese meinte allerdings, ich solle doch erst einmal mit dem Leiter der Maßnahme sprechen.

Meine Befürchtungen wurden Wirklichkeit. Der Kurs richtete sich tatsächlich an absolute PC-Anfänger. Während ich meinen eigenen PC tagtäglich für das Internet und diverse Dinge nutze, sollte mir in diesem Kurs beigebracht werden, wie man einen Computer einschaltet. Der Kursleiter schlug vor, ich könne ihm ja bei den anderen Teilnehmern helfen! So hatte ich mir meine Fortbildung wirklich nicht vorgestellt.

Ich sagte also meiner Sachbearbeiterin, dass diese Maßnahme für mich ungeeignet sei. Sie verwies mich an ihre Vorgesetzte, die nach langem Hin und Her meinte, dass sie auch noch einen Kurs zur Fremdsprachenkorrespondentin hätten. Aber da würde ich die Aufnahmeprüfung mit meiner befriedigenden Englischnote sowieso nicht schaffen. Erst nach langem Drängen durfte ich mich dort vorstellen. Ich wurde übrigens direkt angenommen!
Meine Prüfung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich dann nach einem Jahr mit Auszeichnung bestanden. Dies beweist mal wieder, dass es der ARGE vollkommen egal ist, in welche Maßnahme man gesteckt wird.

— Dienstag, 29. November 2011 —

Unterstellung einer Partnerschaft wegen Kartoffeln im Topf [ 2 Kommentare ]

Ich besitze ein Haus mit zwei Wohnungen. In einer Wohnung wohne ich und die andere stand gerade leer. Eines Tages stand eine junge Frau aus der Nachbarschaft plötzlich bei mir an der Tür und fragte, ob sie vorübergehend in der leer stehenden Wohnung unterkommen könnten. Die Frau war auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Für mich war es selbstverständlich, der Frau zu helfen. Da der Ehemann Hartz 4 Empfänger war, musste sie sich selbst um ein Einkommen kümmern. Deshalb stellte sie einen Hartz 4 Antrag, der auch zügig bewilligt wurde.

Die Außendienstmitarbeiter und ihre blühende Fantasie

Es dauerte natürlich nicht lange, bis zwei Außendienstmitarbeiter meine neue Mieterin kontrollierten. Die beiden suchten vergeblich nach einem Hinweis eines eventuell vorhandenen Partners. Meine Mieterin hatte damals noch gar kein Interesse an einen anderen Mann. Deshalb fanden sie auch keine Hinweise. Als die beiden Kontrolleure das Haus verlassen wollten, hatten sie Angst vor meinem Hund. Deshalb bot ich ihnen an, das Haus durch meinen Kücheneingang zu verlassen. Dabei warfen sie einen Blick auf meinen Herd und sagten aber kein Wort.

Es folgte eine Sperre

Meine Mieterin erhielt kurz darauf eine Sperre. Als Begründung wurde ihr eine Partnerschaft mit mir unterstellt. Daraufhin nahm sie sich eine Anwältin und zog vor das Lübecker Sozialgericht. Als Argument für die Partnerschaft wurde angeführt, dass ich zu viele Kartoffeln im Topf hätte. Diese könnten locker für zwei Personen reichen. Das fand die zuständige Richterin aber doch sehr abwegig und beschloss, dass das Jobcenter in Bad Segeberg weiterhin Hartz 4 an meine Mieterin zahlen müsse.

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