— Archiv für den Tag „Polizei” —

— Montag, 16. April 2012 —

Hommage an die Hartz 4 Empfänger [ Ein Kommentar ]

Nach dem ich viele Artikel hier gelesen habe, frage ich mich was wir wollen.

Ja wir wollen alle nur eins, die Gerechtigkeit.

Sitze ich einmal fest in einem Unternehmen dann kann die Hetzerei gegen ALG 2 Empfänger los gehen.

Arbeitslos kann kann man hier in Deutschland nicht werden?

Doch ich habe es erlebt!

  1. Alle sollten bis 70 Jahre arbeiten.
  2. Alle Kranken und Behinderten sollten die Parkanlagen sauber halten, dazu sind sie noch zu gebrauchen.
  3. Leistung sollte abgeschafft werden.
  4. Alle ALG 2 Empfänger sollten Trainingsanzüge tragen.

Auf gut deutsch, möchten wir die Diktatur wieder!

Ich hatte das Glück, das viele Gemeinden den ALG2 Antrag in ihrem System als Vorlage eingefügt haben und ihn an Ort und Stelle ausfüllen. Unterlagen einreichen und warten bis Geld auf dem Konto ist. Doch auch als ALG 2 Empfänger sollte man sich nicht ausruhen. Bildung lautet das Fachwort und der Spaß kann losgehen.

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— Montag, 24. Oktober 2011 —

Kundenfragen unerwünscht – Frau aus Japan hat Sonntags Termin bei ARGE [ Ein Kommentar ]

Eine Frau, aufgewachsen in Japan, arbeitete 1 Jahr für ein großes Unternehmen in Deutschland. Zum Ende Juli 2010 endete die Beschäftigung und die Dame meldete sich arbeitslos. Anfang Januar 2010 bekam sie einen Brief, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld I Ende Januar endet.

Sonntagstermin bei der Arbeitsagentur

Sie setzte sich sofort mit der zuständigen Arbeitsagentur in Offenbach in Verbindung, um zu erfahren, was sie nun tun muss und welche Konsequenzen das für ihre Krankenversicherung hat. Zunächst einmal kam keine Reaktion. Auf nochmalige Nachfrage bekam sie ein Schreiben mit einem Termin – an einem Sonntag. Da Sie wusste, dass das unmöglich richtig sein konnte, rief sie sofort dort an und bekam nun einen neuen Termin – am 9. Februar.

Verzweifeltes Weinen führt zur Drohung mit der Polizei

Am 9. Februar kam die Dame zu dem angesetzten Termin, nachdem ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld I schon längst beendet war. Dort bekam sie dann ihre Informationen. Man sagte, dass sie nicht mehr Krankenversichert sei und man im Übrigen für sie auch nicht mehr zuständig sei, da sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I habe. Völlig verzweifelt brach die Dame nun in Tränen aus und wollte wissen, warum man ihr das nicht vorher gesagt hat und was sie nun tun müsse, um weiter krankenversichert zu sein. Diese Fragen waren nun eindeutig zuviel für den Sachbearbeiter. Angesichts der Tränen und der in der Frage enthaltenen Kritik beschloss er, die Frau aus dem Zimmer zu weisen und drohte mit der Polizei, wenn sie keine Ruhe geben würde.