— Archiv für den Tag „Motivation” —

— Samstag, 20. August 2011 —

Die Dynamik der Wirtschaft Deutschlands lässt arg zu wünschen übrig… [ Keine Kommentare ]

Was haben wir uns noch vor wenigen Monaten gefreut, als es nach der bedrohlich erscheinenden Finanzkrise endlich hieß: wir gehen mit „Siebenmeilenstiefeln“ einem wirtschaftlichen Aufschwung entgegen. Die Finanzkrise schien nach und nach überstanden, und auch Hartz-IV-Empfänger schöpften endlich wieder neue Hoffnung. 

Nach der Wirtschaftskrise: neue Chancen, neue Möglichkeiten?

Die Regierung wartete voller Elan mit zahlreichen Neuerungen im Hinblick auf die Arbeitsmarktpolitik auf, den Unternehmen ging es Schritt für Schritt wieder besser, es erfolgten Neueinstellungen, Betriebe wurden ausgebaut, der Export florierte wieder, und auch sonst schien alles so, als könne man die nervlichen und finanziellen Belastungen der vergangenen Wochen und Monate getrost vergessen. Die Hoffnung der Menschen, dass sich auch weiterhin eine solch‘ massive, positive Entwicklung abzeichnen würde, scheint allerdings nun erneut getrübt.

Sind etwa neue Schwierigkeiten am Finanz- und Arbeitsmarkt in Sicht?

Denn wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nun bekanntgegeben hat, schwächelt die deutsche Wirtschaft nun stark. Vergleicht man einmal die Zahlen des zweiten Quartals mit den Werten vom Jahresanfang, so legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gerade einmal mit 0,1 Prozent zu. Eine herbe Enttäuschung nach der einst so beeindruckenden Entwicklung. Auch das Wachstum wurde zum Anfang des Jahres von 1,5 Prozent auf 1,3 Prozent herabgestuft. Womit aber ließe sich diese bedrohliche (?) Entwicklung erklären? Fachleuten zufolge ist in erster Linie die Schuldenkrise in der europäischen Region die Hauptursache für das Schwächeln der Wirtschaft hierzulande. Auf der anderen Seite betonen Finanz- und Wirtschaftsexperten auch, dass es gerade die konjunkturellen Verhältnisse in den Vereinigten Staaten von Amerika sind, die zu diesem „Rückschritt“ beigetragen haben. Dennoch sollte dies beispielsweise für Hartz-IV-Empfänger nicht bedeuten, die Motivation zu verlieren, um weiterhin auf Jobsuche zu gehen. Denn nach jedem „Tief“ ist bekanntlich auch bald wieder ein „Hoch“ in Sicht! Kein Grund also, den Kopf in den Sand zu stecken oder gar nach Rechtfertigungen zu suchen, um (weiterhin) die Hände in den Schoß zu legen!

 

Quelle: http://web.de/magazine/finanzen/wirtschaft/13449790-wirtschaft-nur-um-0-1-prozent-gewachsen.html#

— Freitag, 20. Mai 2011 —

Flexibilität ist gefragt. Aber bitteschön auf beiden Seiten [ Keine Kommentare ]

Wer etwas erreichen will, muss sich den "Gegebenheiten" in der Regel anpassen. Das kennt man ja. Nicht jeder hierzulande setzt diese "Weisheit" allerdings auch in die Tat um. Aber auch das kennt man…. Grundlegende Richtlinien wie Pünktlichkeit, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Loyalität sollten in jedem Fall unter Beweis gestellt werden, wenn es darum geht, einen Job zu ergattern – oder diesen langfristig zu behalten…. Und auch Flexibilität ist gefragt. Dies ist allerdings offenbar ein äußerst dehnbarer Begriff.

Auf der anderen Seite des Schreibtisches…

Aber wie dem auch sei: als besonders vorbildlich kann man es wohl bezeichnen, wenn nicht der (potentielle) Arbeitnehmer, sondern der Arbeitgeber selbst mit gutem Beispiel vorangeht. Zumindest, was den Aspekt der Flexibilität betrifft. Die Chefin des Familienunternehmens Trumpf aus Baden-Württemberg macht es vor. Ihr ist offenbar sehr wohl bewusst, dass junge Menschen eine andere Vorstellung vom Berufsleben haben, als Arbeitnehmer, die beispielsweise eine Familie ernähren müssen. Überdies berücksichtigt sie bei der Gestaltung des unternehmerischen Arbeitszeitmodells auch die Belange der Mitarbeiter, die daheim Angehörige zu pflegen oder zu betreuen haben.

Alle zwei Jahre wird neu geplant

Wer mag, kann bis zu 1.000 Stunden auf ein speziell einzurichtendes Zeitkonto verbuchen lassen und diese Zeit nach Bedarf für Urlaub und Freizeit abrufen. Dies ist gewissermaßen die Grundlage für eine wohldurchdachte Arbeitszeitreduzierung. Überdies haben die Mitarbeiter die Option, alle 24 Monate ein neues Zeitmodell einzurichten und dieses mit dem Vorgesetzten zu verabreden. Dadurch kann also die individuelle Arbeitszeit bedarfsgerecht eingeteilt werden. Pro Woche steht in diesem Zusammenhang ein Zeitfenster zwischen 15 und 40 Stunden zur Verfügung. Ziel des Ganzen ist die langfristige Steigerung der Motivation der Mitarbeiter. Je mehr Motivation, desto besser letztendlich auch die Arbeitsleistung. So haben alle etwas davon. Bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel auch bald in anderen Unternehmen Schule macht….

— Samstag, 7. Mai 2011 —

Wenn Selbstständige von Hartz IV “bedroht” sind… [ 8 Kommentare ]

"Auf Staatskosten leben" zu müssen, ist für motivierte Existenzgründer und (Jung-)Unternehmer in der Regel ein echter Alptraum. Aber nichtsdestoweniger ist genau das hierzulande leider gängiger Alltag. So sehr sich viele Unternehmer auch bemühen, so viel Energie, Zeit und Geld sie auch in das eigene Unternehmen investieren, so häufig kann es dennoch vorkommen, dass der Weg in die Selbstständigkeit nicht der richtige für sie ist. Die zahlungskräftigen Kunden bleiben aus, die Betriebskosten nehmen mit der Zeit geradezu überdimensionale Ausmaße an – und können letztlich doch nur noch mit Müh' und Not bezahlt werden.

Eine beängstigende Entwicklung…

Eine derartige Perspektive erhoffen sich freilich nur die wenigsten Existenzgründer und Selbstständigen. Aber dennoch: Der Weg in eine Selbstständigkeit ist de facto kein Garant für Erfolg, Ruhm und Reichtum. Im Gegenteil, er bedeutet harte Arbeit, viel Einsatz, jede Menge Leidenschaft, Durchsetzungsvermögen und Know-how. Aber was wird sein, wenn all' die Pläne und hochgesteckten Ziele eines Tages doch nicht aufgehen? Was, wenn der Konkurrenzdruck zu groß wird? Was, wenn die Werbestrategien nicht (mehr) fruchten? Was bleibt von einer zunächst grandios erscheinenden Geschäftsidee ist dann häufig nurmehr der Gang zum Amt. Oftmals ein Schritt, der zwar sehr viel Überwindung kostet, aber dennoch getan werden muss. Denn anderenfalls sind über kurz oder lang noch größere Schwierigkeiten vorprogrammiert….

Auf gleicher Ebene mit arbeitsscheuen Sozialschmarotzern?

Selbstständige, die ihren Lebensunterhalt (zusätzlich) durch Hartz-IV-Leistungen bestreiten müssen, "dürfen" sich – natürlich – auf dieselbe "Behandlung", auf dieselben Kontrollen, Einschränkungen und Gängelungen einstellen, wie sie auch dem "durchschnittlichen" Hartz-IV-Empfänger zuteil werden. Ein Aspekt, der überdies für viele eine nervliche Zerreißprobe darstellt. Als sei es nicht schon schlimm genug, als Selbstständiger gescheitert zu sein…. Wie soll es angesichts solcher Umstände gelingen, mit neuem Mut und neuer Motivation aus dem "Loch" herauszukommen? Nur, wer wirklich über das notwendige Potential verfügt, wird auch in der Lage sein, einen zweiten Anlauf in eine neue Selbstständigkeit zu wagen. Mut ist eben, wenn man's macht!

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