— Archiv für den Tag „Menschenwürde” —

— Montag, 14. November 2011 —

Prüfe wer zusammenzieht! [ 8 Kommentare ]

Meine Selbständigkeit lief leider nicht ganz so wie ich mir das vorgestllt habe. Irgendwann hab ich es mir eingestanden und bin zur Argentur für Arbeit. Dass ich Hartz IV erhalten würde, habe ich schon geahnt. Doch wenn man im Monat mehr Kosten als Einnahmen hat, ist auch dieser Weg recht.

Die Würde des Menschen!

Leider wurde ich auf dem Arbeitsamt nicht sehr freundlich empfangen worden. Ich bin mir etwas verloren vorgekommen. Mir wurde der Antrag in die Hand gedrückt und wieder nach Hause geschickt. Der Hinweis, dass ich alles darlegen muss, wenn ich Hartz IV beantrage, wurde mir auch noch mitgegeben. Ich hätte auch die Wahl dies nicht zu tun, jedoch bekomme ich dann auch kein Geld. Ich habe mich für den Antrag entschieden und alle Kontodaten und Ersparnisse vorgelegt und habe dann ungefähr 300 Euro erhalten, da ich noch nebenbei mit der Selbständigkeit minimal dazuverdienen würde. Nach ein paar Monaten bin ich mit meinem Freund in eine Wohnung gezogen. Dieser hatte einen Job und verdiente ca. 2000 Euro brutto. Somit wurde mir Arbeitslosengeld 2 komplett gestrichen, da ich in einer Bedarfsgemeinschaft lebe und mein Freund für mich aufkommen soll. Wir waren nicht verheiratet, sondern haben nur zusammen gewohnt. Ich war nicht einmal noch krankenversichert. Ich musste also den Pflichtbeitrag bei meiner Krankenkasse zahlen ohne einen Cent verdient zu haben. Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe nochmals beim Amt nachgefragt. Die Aussage war dann, wenn mein Freund auch arbeitslos wäre, würde ich Geld wieder bekommen. Das ist sehr motivierend. Gott sei Dank habe ich dann drei Monate später eine Arbeit gefunden.

— Samstag, 2. Oktober 2010 —

Eine Frage der Ehre… [ Keine Kommentare ]

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So jedenfalls ist es in unserem Grundgesetz verankert. Und so darf es auch trotz niedrigster Hartz-IV-Sätze auf keinen Fall länger möglich sein, die wirklich Bedürftigen (!) Hartz-IV-Empfänger durch immer neue Einschränkungen und Gängelungen in ihrer menschlichen Würde, in ihrem Stolz, zu verletzen. Denn Fakt ist doch, dass jeder Mensch – gleich, welchen Standes – durch unterschiedlichste (Lebens-)Umstände in die Lage kommen kann, den Arbeitsplatz zu verlieren und infolge dessen von staatlichen Leistungen existieren zu müssen.

 

Menschen erster oder zweiter Klasse

Leider ist es in dieser Gesellschaft nur allzu häufig der Fall, dass viele Dinge pauschalisiert werden. Dass somit viele Menschen, die Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen (müssen), als "zweitklassig" betrachtet werden. Zu Unrecht! Diese Einstellung resultiert jedoch – Expertenmeinungen zufolge – einzig und allein aus der immer größer werdenden Zahl der "schwarzen Schafe", die sich in diesem, unserem Lande ausbreiten und in den Genuss sozialer Leistungen kommen, ohne je etwas dafür tun zu müssen. Logisch, dass auf diese Weise der Unmut der arbeitenden Bevölkerung immer größer wird….

 

Umdenken ist angesagt

Viele Eltern leben ihren Kindern über die Jahre hinweg vor, wie einfach es doch ist, ohne Arbeit trotzdem Monat für Monat hunderte von Euros aus der Staatskasse zu kassieren und dadurch einen "passablen" Lebensstandard halten zu können. Frage: wie bitteschön soll es angesichts dessen denn überhaupt möglich sein, die lieben Kleinen vor einem ähnlichen Leben zu bewahren? "Umdenken" heißt also die Devise: Eltern sollten sich (endlich) in der Pflicht sehen, ihren Kids zu mehr Selbstbewusstsein, zu mehr Ehrgeiz und vor allem zu mehr persönlicher Würde zu verhelfen, um auf diese Weise der Hartz-IV-Falle zu entgehen.

 

Eine solche, langfristig angelegte Vorgehensweise ist im Übrigen nicht nur für die eigene Haushaltskasse von Vorteil, sondern über kurz oder lang sicherlich auch für den Staatshaushalt. 

— Freitag, 11. September 2009 —

IR heißt Integrationsresistent – Hartz 4 Empfänger müssen in Ruhe gelassen werden [ Keine Kommentare ]

Erst einen auf dicke Hose machen und verweigern, Widerspruch einlegen und bocken. Dann merken, dass man doch Geld braucht. Was denkt, der denn? Keine Qualifikation und will Millionär werden. Ander zahlen Steuern dafür, das der Knaller zu Hause sitzen kann und die Ämter beschäftigt.

Müssen wir eine bestimmte Gruppe von Leuten in Ruhe lassen? Wo kommen wir dann hin, wo ziehen wir die Grenze? Wer darf in Ruhe gelassen werden und wer muss arbeiten? Das ist doch bescheuert, oder? Gleichheit sollte das Prinzip sein. Menschenwürde verletzen? Die Gerichte sagen NEIN.

Die Richter sollen nun alles geradebiegen, Fallmanager bekommen es nicht mehr hin. Kostet ja nichts, die Gerichtskosten und Anwaltskosten zahlt der Steuerzahler. Man kann ga rnicht so viel Essen, wie man kotzen möchte.

(ein Gedächtnisprotokoll des Films)

Der Film wurde von youtube leider entfernt.