— Archiv für den Tag „Leistungsverweigerung” —

— Freitag, 13. April 2012 —

Letzter Ausweg “Hotel Mama” [ Ein Kommentar ]

Nach Kündigung eines Vollzeitjobs mit 40-80 h wöchentlich, wurde dem Arbeitslosen, der die Kündigung wegen seines bisherigen Einsatzes noch gar nicht realisieren konnte und die Welt nicht mehr verstand, in anmaßender, unverschämter Weise auf der Agentur für Arbeit mitgeteilt, dass das Arbeitslosengeld nur Arbeitslosen zustehe ??? Was bitte ist ein Arbeitsloser, wenn nicht arbeitslos ? Die für Hartz IV zuständige Stelle befand, dass dem Arbeitslosen kein Hartz IV zustehe, weil ihm als Arbeitsloser ja Arbeitslosengeld zustehen würde. ???

dreiste Unterstellungen

Also ist ein Arbeitsloser doch Arbeitslos. Nach einigem hin und her und weiteren Schikanen, unterstellte die Sachbearbeiterin, dass der Betreffende einen Partner hätte, der ein gutes Gehalt hat und für ihn sorgt. Das ist definitv nicht der Fall gewesen. Weder einen Lebenspartner, noch einen Flüchtigkeitspartner. Es wurde einfach frech behauptet, denn im Endeffekt ging es drum, sich vor berechtigten Ansprüchen zu drücken, die dem Betreffenden, bislang als Verdienenden, als Sozialleistung jahrzehntelang vom Gehalt abgezogen worden waren.

Keine Kraft mehr weiter zu kämpfen

Die Schikane ging weiter, der Betreffende gab entnervt und am Boden zerstört auf, muss jetzt bei der Mutter wohnen, die ihn von ihrer schmalen Rente mit ernährt. Den Herren und Damen im Jobcenter geht es wirklich nicht um Betreuung und Vermittlung, hier geht es um Willkür, Amtsanmaßung und um Machtmissbrauch eines kleinen Schreibtischbürokraten ohne Mitgefühl, Verständnis oder Verstand.