— Archiv für den Tag „Krankheit” —

— Sonntag, 24. Juni 2012 —

Umzug erst wenn´s schimmelt oder Sie krank sind [ 10 Kommentare ]

Zu Zeit lebe ich in einer 23 qm Kleinen Wohnung, die zwar nur 175,-€uro kostet aber für mich schon eine zeit lange zu klein ist und ich mich wie im Knast fühle. Außerdem Ist die Kochniche im Flur neben dem sogenanten Bad mit WC (Zitzbadewanne in der ich nicht hinein komme oder mich duchen Kann wegen rutchgefahr).

Mein Jobcenter West in F. sagt ich darf Nicht umziehen solange keine Notwendigkeiten sind wie Krankheit, Schimmel usw.

Es muss doch möglich sein doch ohne weitere Gründe Umzuziehen ohne das ich mit Jobcenter Ärger bekomme und das Sie auch dann die Neue Miete Trotzdem Übernehmen.

— Mittwoch, 25. April 2012 —

Pappkartons falten statt Büroarbeit [ Ein Kommentar ]

So vorab meine Geschichte/n die ich aus O.  schildere sind ein paar Jahre her trotzdem rege ich mich immer noch drüber auf.

Aus Angst- Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages

Ich bewarb mich bei einer Zeitarbeitsfirma als Bürohilfe dieses war mir so auch vom Jobcenter vorgeschlagen worden. Gut eine Woche später bekamm ich an einem Freitag Nachmittag einen Anruf ob ich sofort zum Vorstellungsgespräch kommen könnte. Gesagt getahn! Ich bei der Zeitarbeitsfirma angekommen ist auf einmal nur noch von Produktionshilfe für einen Hungerlohn die Rede. Es war unter 7,50 Euro die Stunde! Ich sollte am Montag sofort anfangen. Aus Angst vor dem Jobcenter unterschrieb ich den Vertrag obwohl ich mir vorher klar war diese Arbeit packe ich nie und nimmer da ich durch eine Krankheit nicht der schnellste bin!

Keine geforderten Leistungen erbracht- zurück zur Zeitarbeitsfirma!

Ich fange im Kundenbetrieb an zu arbeiten werde von hü nach hot geschickt und merkte recht schnell ja ich kann nicht das was man  gerne von mir hätte an Arbeitsleistung. Man verdonnert mich zum Pappkartonfalten im Akkord!  Der nächste Tag ich fang wieder an mit Pappkartonfalten bis mich irgendein Abteilungsleiter holt und mich samt Stundenzettel wieder zur Zeitarbeitsfirma schickt.

— Sonntag, 23. Oktober 2011 —

Nach den Buchstaben des Gesetzes: Sperrzeit [ Keine Kommentare ]

Dieses Mal schreibe ich die Geschichte meines Sohnes, 27, im Baugewerbe tätig. Mein Sohn hat seine Lehre und die ersten sechs Jahre seines Berufslebens in der gleichen Firma verlebt. Neben seinen normalen beruflichen Kenntnissen hat er ein besonderes Talent für Programmierarbeiten und Bildbearbeitung, die er nutzbringend für seine Firma eingesetzt hat, obwohl diese Arbeiten normalerweise höherwertig sind und besser bezahlt werden. Davon hat die Firma Jahre profitiert und sogar einen neuen Geschäftszweig aufbauen können.

Aufhebungsvertrag

Dann glaubte mein Sohn gute Arbeit sei auch gutes Geld wert und bat um Lohnerhöhung. Zunächst hieß es: „Ja, sobald die neue Sache etabliert ist“. Dann war sie etabliert, und er fragte wieder. Da hieß es dann: „Nein“. Daraufhin sagte er, dann würde er auch nicht mehr als Programmierer arbeiten, sondern nur noch in seinem Ausbildungsberuf, für den er auch mehr schlecht als recht bezahlt wurde. Daraufhin erzwang der Arbeitgeber die Unterschrift unter einen Aufhebungsvertrag – ohne Bedenkzeit.

Im Amt (Traunstein)

Schon am nächsten Tag hatte mein Sohn einen Termin im Arbeitsamt. Weder half man ihm gegenüber dem Arbeitgeber, noch sagte man ihm, dass er Hartz IV beantragen könne; aber eine Sperrzeit von drei Monaten für den Aufhebungsvertrag unter Zwang, die konnte man verhängen.
Und das für jemanden, der seit seiner Lehre jahrelang durchgehend treu und brav gearbeitet hatte.

Fazit

Mein Sohn verzweifelte fast, weil er sich in seiner Arbeit und als Person so wenig geschätzt sah. Er wurde krank (vorübergehend, zum Glück) und an den Schulden aus dieser Zeit hat er heute noch zu tragen. Aber das ist heutzutage egal: Hauptsache es geht nach den Buchstaben eines Versicherungsgesetzes, das für seine Unzulänglichkeiten bekannt ist.