— Archiv für den Tag „Krankenkassen” —

— Sonntag, 15. August 2010 —

Wird “Krankwerden” noch teurer? [ Keine Kommentare ]

Wieder einmal sind es die gesetzlichen Krankenkassen, die den deutschen Bürger "in den Wahnsinn treiben". Von zum Teil drastischen Beitragserhöhungen oder hohen Zusatzzahlungen war in den Medien in den vergangenen Wochen immer mal wieder die Rede. Als seien die Beitragssätze nicht ohnehin schon unverschämt genug. Nun ja, schließlich muss die Arbeit der Krankenkassen, pardon – der "Gesundheitskassen", wie es ja nun werbewirksam heißen soll, finanziert werden.

 

Wie geht es weiter?

Und wieder mal geht das Ganze zu Lasten des "kleinen Mannes". Warum auch nicht? Die gesetzlichen Krankenkassen stört das augenscheinlich nur herzlich wenig. Und auch die Ärmsten der Armen werden in diesem Zusammenhang kräftig zur Kasse gebeten. Oder etwa doch nicht? Frei nach dem Motto: "Nichts Genaues weiß man nicht" streitet man sich – natürlich – noch immer auf höchster Ebene über dieses mehr als brisante Thema.

 

…doch noch unbürokratische Lösungen für Hartz-IV-Empfänger denkbar?

Unterdessen machen sich vor allem sozial schwache Familien Sorgen. Ist künftig in der Tat damit zu rechnen, selbst bei gravierenden, gesundheitlichen Problemen auf die Hilfe eines Mediziners verzichten zu müssen, nur weil es die finanziellen Mittel einfach nicht mehr hergeben? Herrschen hierzulande bald US-amerikanische Verhältnisse? In diesem Zusammenhang kommen dem einen oder anderen womöglich die Zeltstädte in den Sinn, die vor Ort für einige Tage von ehrenamtlich tätigen, mobilen Ärzteteams errichtet wurden, welche – meist durch Spenden finanziert – zumindest ab und an eine medizinische (Grund-)Versorgung für die sozial schwachen Menschen bieten…. Beängstigende Zustände!

(http://wirtschaft.t-online.de/usa-wirtschaftskrise-trifft-viele-buerger-hart-/id_18545504/index)

 

Aktuellen Meldungen zufolge werden Hartz-IV'ler wohl doch nicht noch weiter "geschröpft"; die zusätzlichen Beiträge müssen nach gegenwärtigem Stand nicht auch noch von der eigenen Haushaltskasse abgezweigt werden. Aber man darf gespannt sein, wann die nächsten, entsprechenden Vorhaben am runden Tisch diskutiert werden…. 


— Sonntag, 27. Juni 2010 —

Immer wieder Probleme – diesmal mit den Krankenkassen [ Keine Kommentare ]

Reformen hier, "Verbesserungen" dort – das leidige Thema mit den gesetzlichen Krankenkassen scheint wahrlich kein Ende zu nehmen. Und auch jetzt wieder bahnt sich offenbar großer Ärger an. Womöglich sind es auch dieses Mal wieder die leidgeprüften Hartz-IV-Empfänger, die sich benachteiligt fühlen. Oftmals sogar zu Recht: die Rede ist von den geplanten Krankenkassen-Zusatzbeiträgen, die den Versicherten über kurz oder lang aller Wahrscheinlichkeit nach von jeder gesetzlichen Krankenversicherung in Rechnung gestellt werden.

Armut wird zu einer noch stärkeren Belastung

Ein Umstand, den man nicht länger ohne Weiteres in Kauf nehmen darf. Das Problem: die Bundesagenturen für Arbeit sind rein rechtlich (noch) nicht dazu verpflichtet, die diesbezüglich zusätzlich anfallenden Kosten für Empfänger von Sozialleistungen zu übernehmen…. Wird infolge dessen erneut mit einer "Klageflut" zu rechnen sein? Was für die eine "Peanuts", sind für die anderen schier unüberwindbare, finanzielle Hindernisse. Die Bundesagentur teilte unlängst mit, dass sage und schreibe 400.000 Personen von den geplanten Neuerungen betroffen sein werden. Tendenz steigend.

In der Tat äußerst beunruhigende Aussichten

Wirtschaftsexperten befürchten, dass sich in diesem Zusammenhang an den Gerichten in den kommenden Wochen und Monaten in der Tat so einiges tun wird. Verständlich, denn wer bereits einmal versucht hat, einem "nackten Mann in die Tasche zu fassen", wird wissen, dass dort nichts, aber auch gar nichts zu holen sein wird. Denn wie bitteschön sollen bedürftige Hartz-IV-Empfänger von den geringfügigen Mitteln, die sie Monat für Monat gerade mal erhalten, in der Lage sein, noch mehr Geld für die eigene Gesundheit abzuzweigen? Werden hierzulande bald US-amerikanische Verhältnisse herrschen? Beängstigende Aussichten in jedem Fall.