— Archiv für den Tag „Kontakte” —

— Dienstag, 17. November 2009 —

Motivierend oder doch eher frustrierend? Kontakte vs. Hartz IV [ Keine Kommentare ]

Harte Zeiten für Arbeitssuchende. Eine Verbesserung der gesamten Situation im Hinblick auf die allgemeinen wirtschaftlichen Gegebenheiten ist noch immer nicht in Sicht – selbst wenn die Herren Politiker in diesem Zusammenhang wieder einmal anderer Meinung sein mögen. So gestaltet sich die Suche nach einem Arbeitsplatz fürwahr nicht immer ganz leicht. Erst recht dann nicht, wenn man "auf eigene Faust" auf Jobsuche geht…. Was allerdings, Expertenmeinungen zufolge, bei der Suche nach einem passenden Job durchaus hilfreich sein kann, sind gute Kontakte. "Networking" heißt in diesem Zusammenhang das "Zauberwort". Ein Begriff, der über den "großen Teich" zu uns "herüber geschwappt" ist und der in der Tat gewisse Vorteile mit sich bringen kann.

 

Schließlich kann es bestimmt nicht schaden, jemanden zu kennen, der jemanden kennt, dessen "Schwippschwager" einen Bekannten hat, dessen Freund wiederum einen hohen Posten innehat, und der aufgrund dessen unter Umständen ein "gutes Wort" bei seinem Chef einlegen kann….

 

Zahlreiche Unternehmensberater und andere Fachleute vertreten in der Regel die Ansicht, dass es sich oftmals sehr positiv auswirken kann, ein gut "funktionierendes" Netzwerk im Rücken zu haben. Vor allem dann, wenn die eigenen Qualifikationen in bezug auf den jeweils angestrebten Arbeitsplatz vergleichbar sind mit denen der Mitbewerber. andere sind im Gegensatz dazu allerdings der Auffassung, dass das so genannte "Vitamin B6" häufig genug auch "missbraucht" wird. So wird es nicht selten als eine echte "Ungerechtigkeit" empfunden, wenn bestimmte erforderliche Qualifikationen bei der "Konkurrenz" nicht in einem ausreichenden Maße vorhanden sind, diese Mitbewerber(innen) letztlich aber dennoch die begehrten Posten erhalten.

 

Von "Vetternwirtschaft" & Co. ist in diesen Fällen gegebenenfalls sogar die Rede. Gerade in der weiblichen (Bewerber-)Welt ist das eine nicht ganz "unübliche" Vorgehensweise. Denn hier spielen ab und an eher auch mal allein die "optischen Reize" eine Rolle, Qualifikationen werden dabei eher als zweitrangig betrachtet. "Hochschlafen" nennen das die Skeptiker, eine willkommene Chance, dem Hartz-IV-Leben zu entfliehen, nennen es die anderen.

 

Aber so sieht es halt aus in der hart umkämpften, weiten Welt des "Big Business". Nicht selten ziehen es deshalb auch viele, viele Menschen vor, kurzerhand weiterhin auf die "staatlichen" Einkünfte zu vertrauen, die Beine hochzulegen und das Leben als "Privatier" zu genießen.