— Archiv für den Tag „Kind” —

— Montag, 26. Oktober 2009 —

arge [ Keine Kommentare ]

also mal erhlich ich weiß das mein Kind nicht perfekt ist und auch schon oft Mist gebaut hat aber wir haben einen neuen Antrag auf Hartz 4 beantragen wollen da sagte man uns vorne am Empfang das es einfacher und schneller gehen würde wenn wir ein Formular ausfüllen das sie wieder neu bei mir Eingezogen wäre gesagt getan nach zwei Wochen Bearbeitung kam dann der Bescheid das wir eine Mietbescheinigung für sie bräuchten auch diese haben wir in der geforderten Zeit eingereicht. Kurze Zeit später kam dann die Ablehnung des Antrags. Wir wieder zur ARGE zu dem Bearbeiter meiner Tochter wo sie eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieb da sie sich entschlossen hatte ihren Abschluss nachzuholen. mit den hinweiß darauf das sie nur dran teilnehmen kann wenn die Arge ihren antrag nochmal prüft. da ich selbst arbeitsunfähigkeits rente beziehe und wir durch die sperrung ihres geldes von meinem bisschen leben müssen. wir gingen sofort zu der stelle wo meine tochter ihren abschluss nachholen sollte.auch dort klärte sie ab das sie erst nach zahlung der arge daran teilnehmen könnte aufgrund unserer wirtschaftlichen lage. dort hatte man verständnis dafür und sicherte ihr die freihaltung des platzes zu.wir gingen dann zur arge um mit meinen bearbeiter zu reden er sagte uns dann da sie nicht wieder neu eingezogen wäre müssen wir einen neuen antrag stellen.und auch dort machten wir ihn darauf aufmerksam das sie die massnahme nur dann antreten könne wenn wir wieder für sie zahlungen bekommen.er verfasste eine erklärung die ich (leider) ohne nochmaliges durchlesen unterschrieb.(dabei lies er genau das was uns wichtig war mit der massnahme aus und schrieb rein das sie auf jeden fall dorthin müsse mit oder ohne zahlung).wir haben bis heute morgen auf das schreiben gewartet, darin wird meiner tochter hartz 4 verwährt da sie nicht an der massnahme teilgenommen hatte.das uns das geld für die fahrt dorthin fehlte (da wir im monat mit zwei personen von150 euro leben ) und ich das geld für die fahrten nicht auftreiben konnte bekommen wir immer noch nicht mehr.fazit egal was man macht es ist verkehrt die sitzen nun mal am längeren hebel.

— Donnerstag, 6. August 2009 —

Krankes Hartz IV – Kind bleibt alleine!? [ Keine Kommentare ]

Solidarität ist ein mächtiges Instrument. Sie hat einst aus Arbeitsvieh Gesprächspartner gemacht, die um Lohn streiten konnten und Lohnerhöhungen durchsetzten. Sie kann all denjenigen eine Stimme geben, die ohne Solidarität keine hätten. Manchmal hilft Solidarität vielleicht auch kleinen an Leukämie erkrankten Kindern. Ein zwölfjähriger Junge aus Aldenhoven muss wegen einer sich deutlich verschlechternden Leukämieerkrankung auf die Krebsstation ins Klinikum in Aachen. Der tägliche Besuch seiner Mutter ist in solch einer Phase für ihn ganz besonders wichtig, denn der Junge braucht jetzt immens Kraft. Allerdings besitzt die Familie mit insgesamt acht Kindern kein Auto, lebt derzeit von Hartz IV und kann sich die regelmäßigen Fahrten zum Klinikum nicht leisten. Unterstützung vom Amt gibt es für die Besuche keine. Wer einmal durchs Internet surft, hat deshalb derzeit große Chancen auf einen Hilfeaufruf von "Helfen statt Reden Eschweiler" und der "Deutschen Leukämie- und Lymphomhilfe" zu treffen. Hilfe soll gefunden werden, um die Besuche der Mutter bei ihrem kranken Kind zu ermöglichen. Diese Hilfe kann, muss aber nicht in Form von Geldspenden erfolgen. Ebenso möglich wäre es, so "Helfen statt Reden Eschweiler", dass jemand die Mutter im Auto mitnimmt oder der Familie einen Leihwagen zur Verfügung stellt.

Ein Hoch auf die Solidarität

Solch solidarischen Hilfeaktionen finde ich stets aufs Neue bemerkenswert; sie können, wollen und dürfen staatliche Leistungen nicht ersetzen. Und sie sollten von staatlichen Stellen auch nicht als Argument ins Feld geführt werden, dass er selbst (der Staat) ja eigentlich gar nicht so dringend gebraucht wird und seine Leistungen ruhig herunterfahren könnte. Bemerkenswert an solchen Aktionen finde ich, dass manchmal auch sehr unbürokratisch Hilfe gesucht und oftmals auch gefunden wird: auch im Internet. In Anlehnung an Wikipedia entstand wohl der Name Helpedia, der eines Internetportals für gesellschaftliches Engagement in Deutschland. Man mag das als Tropfen auf den heißen Stein empfinden, was hier geschieht. Man mag die Aktionen als etwas sehen, was den Kern dessen nicht berührt, warum die Schere zwischen Arm und Reich größer wird. Andererseits lassen sich durch solche Initiativen Lösungen für aktuelle Probleme finden. Und das ist manchmal besser als Theorien über Ursachen, warum diese Gesellschaft irgendwann auseinander fallen könnte. Einem an Leukämie erkrankten Kind würde Letzteres in jedem Fall weniger helfen als Ersteres. Spontane Hilfe kann hier dazu führen, dass die Überschrift „Krankes Hartz IV – Kind bleibt alleine!“ ihre Gültigkeit verliert. Unsere Gesellschaft mag derzeit eventuell etwas zuviel an Egoismus bieten. Dass es keine komplett egoistische Gesellschaft ist, beweisen für mich die vorab genannten Hilfsaktionen.
 

— Donnerstag, 18. Juni 2009 —

Jobcenter muss für Stiefkind zahlen [ Keine Kommentare ]

Teile der Hartz-IV-Verschärfung verfassungswidrig

Nach Hartz-Gesetzen haftet Partner jetzt auch für ein "fremdes" Kind – im "zivilen" Familienrecht bestünde keine Unterhaltspflicht. Das Berliner Sozialgericht hält bestimmte Passagen in der Verschärfung der Hartz-IV-Gesetze für verfassungswidrig. Streitpunkt war die neue Regelung, wonach ein Partner in einer Lebensgemeinschaft für das Kind des anderen Lebensgefährten, das nicht von ihm stammt, aufkommen muss. Das Sozialgericht gab in einem vorläufigen Eilentscheid der Klage eines 15-jährigen Mädchens statt. Diesem war vom Jobcenter mitgeteilt worden, dass es keine Sozialleistungen mehr erhalte, weil das Einkommen des Lebensgefährten ihrer arbeitslosen Mutter ausreiche.

Quelle: Sozialgericht Berlin; Beschluss vom 08.01.2007 [Aktenzeichen: S 103 AS 10869/06 ER]
gefunden bei: http://www.kostenlose-urteile.de/newsview3614.htm

— Montag, 4. Mai 2009 —

Viele nette Menschen [ Keine Kommentare ]

Hartz IV Empfänger haben es in vielerlei Hinsicht schwer. Sie werden in fast allen Bereichen des Lebens auf ein Minimum reduziert und müssen Demütigungen, Bevormundung und Beleidigungen wegzustecken. In ihrem Leben geht es um nackte Zahlen, Bedarfsgemeinschaften und vor allem um Faulheit.

Jeder Hartz IV Empfänger ist grundsätzlich zu faul zum Arbeiten

Wäre er nicht so faul, würde er jetzt arbeiten und nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, eine sehr einfache Logik. Nach Ansicht der Mitarbeiter der ARGE sind Hartz IV Empfänger nicht nur faul, sie sind auch dumm. Dumme Menschen haben keine Ahnung von Gesetzen und deshalb kann man sie auch bei jeder Gelegenheit bedrohen. Eine Drohung klingt ungefähr so: „Wenn Sie hier falsche Angaben machen, dann kommt jemand zu Ihnen nach Hause und stellt Ihnen die Bude auf den Kopf. Dann werden wir ja sehen, ob Sie wirklich so bedürftig sind, wie Sie hier angeben!“

Weiterführende Schulen? Nein, danke!

Besonders schlimm wird die Situation für Hartz IV-Empfänger, die Kinder haben, denn Kinder gehören zu einer Bedarfsgemeinschaft und kosten somit vor allem Geld. Steht ein Kind beispielsweise kurz vor dem Abschluss der Hauptschule, dann steht für die Mitarbeiter der ARGE schon mal fest: das Kind geht in die Lehre, um die Haushaltskasse der Familie aufzufüllen. Der Einwand, das Kind habe aber eine Empfehlung für eine höhere Schule, wird vom Tisch gewischt. Nichts da, der Nachwuchs von Hartz IV-Empfängern gehört nicht aufs Gymnasium, der hat gefälligst arbeiten zu gehen.

Eltern die sich nicht einschüchtern lassen und darauf bestehen, dass ihr Kind das Abitur machen soll, müssen Zeugnisse vorlegen und jedes „ausreichend“ darin wird genüsslich kommentiert. Die Eltern, die kämpfen können und ihr Kind doch auf eine höhere Schule schicken, müssen nicht nur jede Drohung der Sachbearbeiter wegstecken können („Sie werden schon sehen, was Sie davon haben“), sondern auch viel Rückgrat beweisen.

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Kommentare
  • Blank: Ich suche schon ...
  • AVG: Nachdem das WM-Getröte nun endlich vorbei ist, haben vielleicht schon ein paar Mitbürger m...
  • karin: ich habe eine frage.ich bin aus dem ausland zurückgekommen,wie man sich denken kann nur mit der...
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