— Archiv für den Tag „Jugendliche” —

— Freitag, 15. April 2011 —

Mehr Geld – jetzt ist es soweit [ Keine Kommentare ]

Wie angekündigt ist es nun endlich Fakt: Hartz-IV-Empfänger dürfen sich nun über (noch) mehr Geld freuen. Denn jetzt wurde zum ersten Mal die versprochene Erhöhung für 2011 ausgezahlt. Das heißt, dass Langzeitarbeitslose rückwirkend zum 1. Januar jeweils fünf Euro, also insgesamt 364 Euro erhalten. Selbiges geschieht zum Beginn des nächsten Jahres, denn dann steigt der Hartz-IV-Satz um weitere drei Euro. Und es soll zuzüglich der so genannte Inflationsausgleich gezahlt werden. Aber es kommt noch besser, denn es ist darüber hinaus geplant, den Regelsatz jeweils zum Beginn eines jeden Jahres anzuheben. Diese Erhöhung soll jeweils in Anlehnung an die aktuelle Entwicklung der Lohn- und Preisstruktur erfolgen. Dass die Aufwendungen für Miete und Heizung ebenfalls erstattet werden, bleibt unverändert. Übrigens wird im Zuge der geplanten, alljährlichen Anhebung des Regelsatzes das bisherige Anpassungsdatum, der erste Juli, gestrichen. 

 

Kinder und Jugendliche dürfen sich "freuen"

Neu ist auch, dass gerade junge Menschen, sprich: Kinder und Jugendliche aus Hartz-IV-Familien von zusätzlichen "Finanzspritzen" profitieren sollen. Die Rede ist vom so genannten Bildungs- und Teilhabepaket. Das soll darüber hinaus auch unter den Kindern "aufgeteilt" werden, die zwar nicht in Hartz-IV-Familien leben, aber dennoch den Kinderzuschlag in Höhe von (maximal) monatlichen 140 Euro beziehen. Nicht zuletzt ist freilich auch das neue Schulbasis-Paket erwähnenswert. Soll heißen, dass Hartz-IV-Empfänger jeweils zum 1. August 70 Euro und zum 1. Februar eines Jahres 30 Euro zusätzlich erhalten. Mit dem Geld sollen Tagesausflüge mit Schulen und/oder Kindergärten finanziert oder Schulmaterial eingekauft werden können. Wenn es aber um die Finanzierung von Klassenfahrten geht, so erfolgt diesbezüglich auch weiterhin eine gesonderte Bezuschussung.

 

…und der Rubel "rollt" weiter…

So genannte Lernförderungen stehen im Hinblick auf Hartz-IV-Leistungen künftig ebenso auf dem "Unterstützungsprogramm", wie monatliche Zuschüsse für Mittagessen in Höhe von 26 Euro. Außerdem erhalten Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, jeden Monat zehn Euro, um damit ihre Freizeit individuell gestalten zu können. Kulturelle und soziale Veranstaltungen, die der Förderung des Gemeinschaftssinns dienlich sein sollen, kosten schließlich auch Geld. 

— Sonntag, 12. Dezember 2010 —

Ihr Kinderlein kommet, oh kommet zum Amt… [ Keine Kommentare ]

Wieder einmal tragen unter anderem auch statistische Erhebungen unterschiedlicher Institutionen dazu bei, dass die Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund einfach nicht abebben wollen. Viele deutsche Bürger halten es für ungerechtfertigt, ja sogar für falsch, dass Einwanderer hierzulande von sozialen Leistungen profitieren können, ohne zuvor jemals etwas dafür "getan" zu haben. So weit, so schlecht. Wie nun aber die Universität Duisburg-Essen aktuell herausgefunden hat, verhält es sich tatsächlich so, dass sage und schreibe 28 Prozent der Menschen, die in Deutschland von Hartz IV leben, Personen mit Migrationshintergrund sind. Dass darüber hinaus meist auch ihre (zahlreichen) Nachkommen in den Genuss sozialer Leistungen kommen, muss in diesem Zusammenhang wohl nicht gesondert erwähnt werden. Aber vielleicht erklärt unter anderem auch dieser Aspekt die steigende Zahl der Einwanderer? Denn wer folgt nicht gern einer solchen "Einladung"…?

Auch Sarrazin lässt grüßen

Vor allem junge Leute mit Migrationshintergrund sind "betroffen" von Arbeitslosigkeit. Grund genug für die Bundesagentur für Arbeit, gerade in diesem Bereich aktiv zu werden. Denn man könne des Problems nur wirklich Herr werden, wenn dieser Bevölkerungsgruppe – die Rede ist insbesondere von Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren – tatkräftig "unter die Arme gegriffen" wird. Diesmal allerdings nicht in finanzieller Form, sondern es müssen andere Fördermöglichkeiten geschaffen werden, die effizient dazu beitragen, dass ausländische Jugendliche schneller eine (Fest-)Anstellung finden. Denn nur so kann langfristig auch die deutsche Staatskasse ein wenig entlastet werden.

Die Bundesagentur für Arbeit wird aktiv…

Wie auch die neuesten Zahlen der Arbeitsagentur belegen, sind im Gegensatz zu deutschen Teenagern mehr als zwei Mal (!) so viele Jugendliche der vorgenannten Altersklasse ohne Job. Ähnliche Zahlen liegen übrigens auch bei jungen Leuten in der Kategorie "20 bis 25 Jahren" vor. Mangelnde Deutschkenntnisse, eine unzureichende Förderung vor allem der Frauen innerhalb der einzelnen Familien sowie mangelnde Qualifikation sind die Hauptgründe für diese Entwicklung. Erkenntnisse, die durchaus zum Nachdenken anregen….

 

Quelle: http://www.sozialhilfe24.de/news/1194/arbeitslosengeld-ii-bezieher-mit-migrationshintergrund/

— Sonntag, 2. Mai 2010 —

Die “armen” Jugendlichen…. [ Keine Kommentare ]

"Faulfieber", fehlende Motivation, die "Macht der Gewohnheit", eine "denkwürdige" Einwanderungspolitik, ein oftmals leider nur unzureichendes Bildungsniveau… All' diese Punkte sind nach Ansicht vieler Bürger in erster Linie die Ursache dafür, dass immer mehr Jugendliche hierzulande Hartz-IV-Empfänger sind bzw. werden. Dabei ist in diesem Zusammenhang übrigens von fast 200.000 jungen Menschen unter 25 Jahren die Rede. Eine Zahl, die man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen sollte…

Wo bleibt die Motivation?

Viele Leute sind der Meinung, dass es den Jugendlichen auf der einen Seite ohnehin relativ leicht gemacht wird, denn Bildungsangebote, Arbeitsvermittlungsprojekte, Förderprogramme & Co. gibt es ja mittlerweile wie "Sand am Meer". Andererseits ist aber auch Fakt, dass insbesondere die finanzielle Unterstützung von staatlicher Seite wohl kaum zu einer Motivierung der jungen Leute beiträgt, sich überhaupt noch um einen Arbeitsplatz zu bemühen, geschweige denn bereits in der Schule etwas für die eigene Bildung zu tun.

Auch die Eltern dieser Jugendlichen machen es ihnen ja oft genug vor – und auch bei deren Nachkommen wird sich diesbezüglich möglicherweise nur bedingt etwas ändern.

Warum sollte man sich schließlich um einen Arbeitsplatz bemühen, wenn man doch eh' zuverlässig und regelmäßig mit Geld aus den öffentlichen Kassen rechnen kann? Freilich: die einen halten diese Gegebenheiten für geradezu unverzichtbar und noch dazu dringend erforderlich, andere wiederum sind da völlig gegensätzlicher Meinung.

…und wieder werden wohl kritische Stimmen laut

Wie dem auch sei: in jedem Fall sorgt gerade dieses Thema immer wieder für Gesprächsstoff, sowohl zwischen den deutschen Bürgern, als auch in den Medien. Und deshalb dürfte sicher auch der folgende Bericht für den einen oder anderen in gewisser Weise informativ sein. Zugleich wird er wohl auch für jede Menge Aufregung sorgen und den Unmut zahlreicher Bürger aus der arbeitenden Bevölkerungsschicht hervorrufen…: 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-04/16774178-stern-tv-reportage-in-meiner-familie-arbeitet-niemand-zweite-generation-hartz-iv-am-4-mai-um-22-15-uhr-bei-vox-007.htm

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