— Archiv für den Tag „Jobcenter” —

— Freitag, 3. August 2012 —

Grundsätzliche negative Erfahrungen und Tipps [ 3 Kommentare ]

Bei sehr vielen negativen Erfahrungen mit dem Jobcenter B. Team 805 (die im internen Vergleich-Rankung der damaligen ARGES 2009 ja nur die Note 4,3, also durchgefallen erhielten, wie mir damals eine Mitarbeiterin in B. und ein Mitarbeiter in E. vetraulich verrieten) – wie Falschberechnungen, “vergessene” Berücksichtigung z.B der Warmwasserstromkosten, verspätete Auszahlungen, angedrohte Schikanen wegen der Wohnung, mangelnde fachliche Kompetenz in Berufsvermittlung als Akademiker und Fragen der Rentenbeantragung, Fluchtversuch des Abteilungsleiters vor einem Gespräch – kann ich nur folgende Empfehlungen geben:

  1.  immer in Begleitung eines Nichtbetroffenen (also kein Mitglied der BG) die Dienststellen als Zeugen aufsuchen.
  2.  Bei Problemen sofort massiv mit Wahl eines Rechtswanwalts und Öffentlichkeit drohen. Beides scheuen die Mitarbeiter sehr.
  3. Beschwerden begründet an die oberste Zentrale nach N. melden. Dann erhält man oft innerhalb einer Woche Antwort und erstaunlicherweise bewegen sich Dinge und Tonfall.
  4. Schikanen und Mändel des Jobcenters der Partei Die Linke oder Soziale Liste oder ähnliche Parteien im Rat der Stadt melden. Grundsätzlich kommt natzürölich auch jede andere Partei im Rat der Stadt in Frage, die bereit erscheint Interessen der Betroffenen gegenüber der Verwaltung zu vertreten. (In B. erfolgte in meinen Fällen von Seiten der “regierenden” SPD grundsätzliche keine Reaktionen auch auf Nachfragen an die zuständige Bürgermeisterin hin).
  5.  Gegen jeden Bescheid Widerspruch einlegen – alleine schon wegen der anliegenden Klagen beim Bundesverfassungsgericht.

— Freitag, 15. Juni 2012 —

Menschen müssen sich nach Gesetzgeber richten, Jobcenter nicht [ 3 Kommentare ]

Hi, durch unregelmäßige und sporadische Lohnzahlungen des ehemaligen Arbeitgebers sind wir in die Mietschulden- falle getappt. Ein Antrag auf ein Darlehen für die Mietkostenvorauszahlung sollte uns vor dem Schlimmsten bewahren. Der Antrag wurde Ende letzten Jahres gestellt, ist aber, trotz Einreichung aller Unterlagen und trotz Einschaltung eines Rechtsanwalts, bis heute nicht bearbeitet worden!

Recherchen bringen dunkle Tatsachen ans Licht

Im Gegenteil: Nach meinen Recherchen hält sich das Jobcenter S. nicht an gesetzliche Vorgaben, ignorietz anwaltliche Anschreiben un die Einreichung von Unterlagen kann man sich auch sparen, weil sie nicht beachtet bzw. vernichtet werden!
Mein Antrag auf Weiterbildung für spezifische buchhalterische Programme wie Lexware oder CAD wurde, trotz zweier schulischer Angebote, abgelehnt; man forderte jetzt zum 3(!) Mal meine ärztlichen Unterlagen an, obwohl diese bereits zweimal dem Jobcenter vorliegen müssen!

Die “guten” Mitarbeiter, die noch helfen wollen sind in der Unterzahl

Der ALG 1- Anspruch meines Ehemannes vom Ende letzten Jahres (2 Wochen) wurde ohne Begründung einbehalten. Antwort auf unsere Nachfrage:”Das ist eben so, das machen die Ämter unter sich aus”!
Ständig wechselnde Berater, die kaum eine Ausbildung auf diesem Gebiet zu haben scheinen, die Verschiebung der Verantwortung von einer Stelle zur nächsten, die Ignorierung der klar definierten gesetzlichen Vorgaben usw. machen es den menschen auf beiden Seiten des Jobcenters nicht unbedingt leicht. Mittlerweile kann ich Menschen, die auf den Ämtern regelrecht ausrasten, gut verstehen, auch wenn es mitunter Unschuldige trifft. Und die Wenigen, die wirklich noch bemüht sind den Arbeitslosen zu helfen, sind ruck- zuck weg vom Fenster.

Keine Hilfe vom den “kompetenten” Mitarbeitern des Jobcenters

Sinn haben Jobcenter und Arbeitsagenturen nur dann, wenn wirklich ausgebildete Menschen hinter dem Thresen sitzen, die auch regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen müssen, wenn sich gesetzlich etwas ändert. Und es kann einfach nicht sein, dass sich alle Menschen nach dem gestzgeber richten müssen, nur eben die Jobcenter nicht, weil sie ihre eigenen Gesetze formulieren!
Ich würdeliebend gern wieder arbeiten gehen, aber meinen erlernten Beruf gibt es nicht mehr und in der Umschulungsmaßnahme schaffte ich auf Grund des fehlenden Praktikums die mündliche Prüfung nicht. Aber auch das interessiert hier niemanden. Hinzu kommt, dass hier Callcenter wie Pilze aus dem Boden schießen, mit einer Arbeitszeit von Montag bis Sonntag, Schicht, bis teilweise 23:00 Uhr. Für mich nicht machbar, weil ich die Eignung hierfür nicht bestanden, auf dem Dorf wohne und keinen Führerschein habe. Außerdem verlangen die meisten Callcenter inzwischen auch einen kaufmännischen Abschluss! Hilfe des Jobcenters? Fehlanzeige!
Würde ich alle meine bisherigen Erfahrungen aufschreiben, würden die Bücher(!) ganze Regale füllen!
Aber wie mir geht es vielen! Leider!

— Freitag, 1. Juni 2012 —

Ist das Jobcenter da, um Arbeit zu verbieten? [ 5 Kommentare ]

HAllo, ich möchte auch gern man eine Sache schildern, die gut in diese Schikanen von den Jobcentern passt. Mein Vater war in einer “Maßnahme” die sich da schimpft: Ü50 bla,bla,bla Competence

Eine “unsinnige” ü 50- Maßnahme

Er musste einmal Wöchtentlich hin und dort wurde dann etwas übers Leben, und sonstige Träume geredet…halt wie bei einem Kaffeeklatsch zwei alter Bekannter (ich war ein paar mal mit dabei, unglaublich…) Auf jedenfall hat mein Vater Arbeit gefunden (erstmal auf 400€ Basis), bei dem er leider nur auf Abruf arbeiten konnte. Das heisst, er wurde manchmal dienstag Abends angerufen, dass er Mittwoch morgens zum arbeiten kommen kann. Ärgerlich ist, dass dann auch mal den Mittwoch diese “Maßnahme” war und mein Vater halt nicht dorthin konnte. Arbeiten ist ihm halt wichtiger als n Kaffeeklatsch. Deswegen habe ich dann öfters um neun Uhr bei dieser Maßnahme angerufen um bescheid zu geben: Hallo, mein Vater kann nicht kommen, er muss arbeiten. War auch in Ordnung.

Statt Freude über Arbeit- Drohungen wegen Nichterscheinens bei der Maßnahme

Wie jeder normale Mensch denken würde, das ist doch gut! Freuen wor uns für ihn, endlich kommt er ein Stück weiter weg vom Arbeitslosengeld…  Dann bekommt er auf einmal (ca. drei Wochen nach Anfanf der Arbeit)  Post vom Jobcenter und mein Vater und ich sind hingegangen.  Die “Junge” Frau vom Jobcenter meinte dann: wenn er nicht zu einer Maßnahme kommen kann, müsse er sich PERSÖNLICH (darauf hatte sie mehrmal bestanden) melden und absagen. Das Argument von ihm, dass er sein Handy nicht mit zur Arbeit nehmen kann und leider um sieben Uhr die Herren von der MAßnahme noch nicht im Büro sind, waren ihr völlig egal! Deswegen hatte er mir ja extra immer gesagt, ruf direkt um neun Uhr an, dann machen die auf….!  Sie meinte: Wenn WIR WOLLEN, DASS SIE REGELMäßIG ZU DEN MAßNAHMEN GEHEN, DANN KÖNNEN WIR IHNEN AUCH UNTERSAGE ZU ARBEITEN…!!! Da ist mir ja der Kragen geplatzt und habe sie gefragt wer SIE eigentlich ist und wofür das Jobcenter eigentlich da ist! Um Gelder zu kassieren um die Menschen in Maßnahmen zu stecken – die ABSOLUT SINNLOS SIND!!! Es geht nur um Geld kassieren, nicht um die Menschen in Arbeit zu bringen…! Naja, sie hat uns dann nach heftigem Wortwechsle “versucht höflich” des Raumes verwiesen, noch mit dem kleinen Argument zwischen schon halb geschlossener Tür, wenn Sie zum nächsten Maßnahme-Termin nicht erscheinen, bekommen sie eine 50%ige Kürzung…. ich wäre ihr am liebsten an den Hals gesprungen!!! Aber mein Vater hat mich dann etwas zurück gehalten.

Ich finde es eine ABSOLUTE FRECHHEIT und ich denke, dass ist der beste Beweis, dass die Jobcenter ihren Namen noch nichtmal halbwegs gerecht werden!!! Eher- Maßnahmen-Center, oder Absolut-Sinnlos-Center….! Naja, ich bedanke mich dass es eine Plattform gibt, wo ich meinem Ärger mal Luft machen konnte….

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