— Samstag, 2. Oktober 2010 —
Eine Frage der Ehre… [ Keine Kommentare ]
Die Würde des Menschen ist unantastbar. So jedenfalls ist es in unserem Grundgesetz verankert. Und so darf es auch trotz niedrigster Hartz-IV-Sätze auf keinen Fall länger möglich sein, die wirklich Bedürftigen (!) Hartz-IV-Empfänger durch immer neue Einschränkungen und Gängelungen in ihrer menschlichen Würde, in ihrem Stolz, zu verletzen. Denn Fakt ist doch, dass jeder Mensch – gleich, welchen Standes – durch unterschiedlichste (Lebens-)Umstände in die Lage kommen kann, den Arbeitsplatz zu verlieren und infolge dessen von staatlichen Leistungen existieren zu müssen.
Menschen erster oder zweiter Klasse
Leider ist es in dieser Gesellschaft nur allzu häufig der Fall, dass viele Dinge pauschalisiert werden. Dass somit viele Menschen, die Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen (müssen), als "zweitklassig" betrachtet werden. Zu Unrecht! Diese Einstellung resultiert jedoch – Expertenmeinungen zufolge – einzig und allein aus der immer größer werdenden Zahl der "schwarzen Schafe", die sich in diesem, unserem Lande ausbreiten und in den Genuss sozialer Leistungen kommen, ohne je etwas dafür tun zu müssen. Logisch, dass auf diese Weise der Unmut der arbeitenden Bevölkerung immer größer wird….
Umdenken ist angesagt
Viele Eltern leben ihren Kindern über die Jahre hinweg vor, wie einfach es doch ist, ohne Arbeit trotzdem Monat für Monat hunderte von Euros aus der Staatskasse zu kassieren und dadurch einen "passablen" Lebensstandard halten zu können. Frage: wie bitteschön soll es angesichts dessen denn überhaupt möglich sein, die lieben Kleinen vor einem ähnlichen Leben zu bewahren? "Umdenken" heißt also die Devise: Eltern sollten sich (endlich) in der Pflicht sehen, ihren Kids zu mehr Selbstbewusstsein, zu mehr Ehrgeiz und vor allem zu mehr persönlicher Würde zu verhelfen, um auf diese Weise der Hartz-IV-Falle zu entgehen.
Eine solche, langfristig angelegte Vorgehensweise ist im Übrigen nicht nur für die eigene Haushaltskasse von Vorteil, sondern über kurz oder lang sicherlich auch für den Staatshaushalt.







