— Archiv für den Tag „Hartz IV” —

— Freitag, 10. Juni 2011 —

Bessere Aussichten für Hartz-IV-Empfänger? [ Keine Kommentare ]

Aktuell beträgt der Hartz-IV-Satz 364 Euro. Schon vor einigen Monaten war dieser um immerhin fünf Euro erhöht worden. Nun brodelt in diesem Zusammenhang die Gerüchteküche erneut. Denn Nachrichtenblätter der WAZ-Gruppe berichteten unlängst von einer möglichen weiteren Anhebung des Leistungssatzes. Den entsprechenden Berichten zufolge soll der Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger im nächsten Jahr um ganze zehn Euro aufgestockt werden. Nach langem Hin und Her war bekanntlich vor Kurzem bereits eine Erhöhung der Arbeitslosengeld-II-Bezüge um drei Euro für 2012 beschlossen worden. Dass diese staatlichen Zuwendungen für Langzeitarbeitslose aber nunmehr gegebenenfalls doch noch auf 374 Euro steigen sollen, ist neu. Die einen freut's, die anderen sehen das Ganze eher mit skeptischen Augen.

Was ist dran an den geplanten Neuerungen?

Wie in den Medien weiterhin berichtet wurde, sollen allerdings die steuerlichen Grundfreibeträge für Kinder und Erwachsene erst einmal unverändert bestehen bleiben. Auch von einer eventuellen Erhöhung des Kindergeldes war in dieser Hinsicht offenbar (noch) nicht die Rede. Üblicherweise wird der offizielle Report über die Festlegung des Existenzminimums alle 24 Monate durch das Finanzministerium erstellt. Es handelt sich dabei gewissermaßen um die Grundlage für die Berechnung des Kindergeldes. Expertenmeinungen zufolge soll dieser Bericht schon in der nächsten Woche der breiten Öffentlichkeit vorgelegt werden.

Kritische Stimmen werden schon jetzt laut

Die möglicherweise im Raum stehende Anhebung des Hartz-IV-Satzes ruft schon jetzt einige kritische Stimmen auf den Plan. Bei Arbeitern und Angestellten machen sich Unmut und Unverständnis breit. Gleichzeitig wird auch der Wunsch nach einer Anpassung der Rentenhöhe laut. Es könne schließlich nicht sein, dass sich diejenigen, die nicht arbeiten – aus welchen Gründen auch immer – regelmäßig über eine Anhebung der staatlichen Zuwendungen freuen dürfen, während andere immer wieder "in die Röhre gucken". Fakt ist nämlich, dass die Rentenanpassung bereits seit vielen Jahren stets niedriger ist, als die Inflationsrate. Aber immerhin die Senioren haben offenbar bald Grund zur Hoffnung: im Hinblick auf die gesetzlichen Renten ist eine Erhöhung des Satzes um sage und schreibe einen Prozentpunkt geplant….

 

Quelle: http://web.de/magazine/finanzen/geld/12950986-hartz-iv-satz-koennte-2012-um-zehn-euro-steigen.html

— Samstag, 4. Juni 2011 —

Geht es den Deutschen wirklich so schlecht? [ Keine Kommentare ]

Ein Großteil der deutschen Bürger mäkelt, wie schlecht es doch um die Gesamtsituation hierzulande bestellt sei und wie schwierig vor allem die eigene finanzielle Lage ist. Das Geld fehlt offenbar an allen Ecken und Enden, und die Redewendung "…am Ende des Geldes ist immer zu viel Monat übrig", scheint nahezu in aller Munde zu sein. Auch die Zahl der Hartz-IV-Empfänger in diesem unserem Lande will offenbar einfach nicht sinken. Wenngleich doch immer neue Überlegungen von Seiten der Regierung angestrebt werden, diese Quote endlich nachhaltig reduzieren zu wollen.

Früher war alles besser. Tatsächlich?

Entgegen aller Unkenrufe scheint sich hierzulande aber sehr wohl etwas zum Positiven verändert zu haben. Denn wenn man einmal die neuesten statistischen Erhebungen der US-amerikanischen Unternehmensberatung "Boston Consulting" in Bezug auf die Zahl der Millionäre in Deutschland betrachtet, wird so mancher "Schwarzseher" durchaus eines Besseren belehrt. Fakt ist, dass es im letzten Jahr rund 430.000 Millionärshaushalte in Deutschland gab. Das bedeutet im Vergleich zu den Werten im Vorjahr eine Steigerung von sage und schreibe 23 Prozent.

Im weltweiten Vergleich auf Platz 5

Gleich hinter den USA, Japan, China und Großbritannien rangiert Deutschland mit seinen Millionären immerhin an 5. Position. Wenn man bedenkt, dass die Vermögenswerte der Privatanleger in 2010 auf sagenhafte 111,5 Billionen Dollar angestiegen sind, kann einem durchaus "schwindelig" werden. In jedem Fall machen solche Zahlen allerdings auch Mut. Denn nach der überstandenen Finanzkrise geht es wieder aufwärts und es bieten sich jedem, der etwas erreichen möchte, neue Chancen. Übrigens ist diesbezüglich immer wieder auch von den Möglichkeiten, die das Networkmarketing zu bieten hat, die Rede. So schwierig die Gegebenheiten am Arbeitsmarkt für den einen oder anderen noch immer sind, so interessant und vielversprechend ist dahingegen die weite – und gleichwohl vielkritisierte – Welt des Internet. Expertenmeinungen zufolge stehen in dieser (Online-)Welt jedoch weitaus mehr Wege offen, als im "klassischen" Berufsalltag.

— Samstag, 28. Mai 2011 —

Flexibilität ist gut, aber… [ Keine Kommentare ]

Umfragen zufolge würde sich ein Großteil der Arbeitnehmer hierzulande oft nichts sehnlicher wünschen, als die wöchentliche Arbeitszeit ganz nach Gutdünken einteilen zu können. Zum Beispiel, um mehr Zeit für Familie und Freunde zu haben. Oder um die individuelle Freizeitgestaltung endlich ganz nach Lust und Laune zu planen. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die meisten Bewerber im Rahmen ihrer Jobsuche nahezu ausschließlich für die Stellenangebote interessieren, die mit flexiblen Arbeitszeiten werben.

Auf den ersten Blick ungemein vielversprechend

Anfänglich wirkt eine solche Jobofferte durchaus noch sehr ansprechend. Wer will schließlich schon tagaus, tagein bis ins hohe Rentenalter von acht bis fünf im Büro sitzen…? Hinzu kommt, dass nur wenige Arbeitnehmer die Lust verspüren, die eigenen Kinder lediglich ab dem frühen Abend "mal kurz" sehen zu dürfen. Echtes Familienleben bleibt da nämlich nicht selten auf der Strecke. Dass es sich aber bei "flexibel" planbaren Arbeitsstellen oft um Jobs handelt, deren wöchentliche Arbeitszeit sich ausschließlich nach den Wünschen und Belangen des Unternehmens selbst richtet, wird da zunächst nur selten bedacht.

Flexibilität – eine Sache der individuellen Betrachtungsweise

So können Besuche beim Kunden vor Ort unter anderem häufig nur in den Abendstunden wahrgenommen werden. Also dann, wenn aus der Sicht des Arbeitnehmers daheim gerade Abendbrotzeit ist. Oder bestimmte betriebsinterne Vorgänge dürfen nur nachmittags geplant bzw. verbucht werden, weil anderenfalls der Chef nicht im Haus ist. Wichtige Besprechungstermine können überdies eh' nur dann abgehalten werden, wenn alle Kollegen abkömmlich sind. Und diese Zeit lässt sich eben meist nur selten mit den Bedürfnissen des "kleinen" Sachbearbeiters vereinbaren. So oder so ähnlich ließe sich diese "Liste" wohl schier endlos fortführen. Oft genug stellt sich da also die Frage, ob der gute, alte 8-till-5-Job nicht doch manchmal die lobenswertere Alternative darstellt. Denn sie bietet letztlich weitaus mehr Flexibilität. Wie man's nimmt…. Wieder andere machen es sich hierzulande einfach leicht und "ruhen" sich über viele Jahre hinweg auf dem bequemen "Hartz-IV-Kissen" aus. Das ist doch Flexibilität pur…!

Pages: « 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 37 38 39 »