— Archiv für den Tag „Hartz IV” —

— Sonntag, 19. Juni 2011 —

Als Arbeitnehmer hat man’s wahrlich nicht leicht… [ Keine Kommentare ]

Dass die meisten Arbeitnehmer von vielen Hartz-IV-Empfängern mitunter überheblich belächelt werden, dafür, dass sie sich fünf bis sechs Mal pro Woche auf den Weg zu ihrem Arbeitsplatz machen, ist bekannt. Wenn viele dieser Schmarotzer, die sich hierzulande das Leben durch staatliche Leistungen versüßen lassen, auch nur ansatzweise wüssten, welch' harten Jobs manch' ein Arbeitnehmer mitunter nachgeht, dürfte dem einen oder anderen vielleicht das Lachen doch noch vergehen. Fakt ist, dass nicht jeder Arbeitnehmer das Glück hat, einen 9-5-Job in einem Büro oder in einem Handwerksunternehmen zu haben. Sondern es gibt tatsächlich Berufe, die verlangen in jeder Hinsicht einiges ab. Damit ist in diesem Zusammenhang nicht (nur) jede Menge Leistungsbereitschaft gemeint, sondern vor allem wohl auch Überwindung…

Nicht immer sind es die extravaganten Jobs

Trotzdem gibt es Menschen, die diese Tätigkeiten Tag für Tag konsequent ausführen, um ihre Familien ernähren zu können, und um nicht "auf Staatskosten" leben zu müssen. Niemand würde beispielsweise gern die Wasch- und Toilettenräume in Diskotheken, Restaurants oder in Kaufhäusern sauber und reinlich halten. Aber auch diese Tätigkeiten sind es, die ehrenwert sind, und die den Menschen, die sie ausüben, ein regelmäßiges Einkommen garantieren. Ebenso wie der Job eines Pizzafahrers: Wenn man bedenkt, dass diese Arbeitnehmer pro Nacht – Statistiken zufolge – durchschnittlich rund 12 Kilometer mit dem (eigenen!) Auto zurücklegen, und letztendlich doch nicht selten einen Hungerlohn von gerade einmal 4,5 Euro erhalten (wenn man die Spritkosten einmal abrechnet), verdient ein solcher Job in der Tat ebenfalls größten Respekt.

Berufe mit "abschreckender Wirkung"?

Zu den Berufen, die sicherlich niemand gern freiwillig macht, die aber eine sehr wichtige Bedeutung haben, zählen gleichwohl die der Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice oder des Abwassertechnikers. Klar, dass es angesichts der Aufgaben, die während eines langen Arbeitstages erledigt werden müssen, manch' Einem leicht fällt, lieber gleich das Bewerbungen schreiben zu unterlassen, und weiterhin "fleißig" Hartz-IV-Leistungen zu beziehen….  

Quelle: http://www.rp-online.de/beruf/arbeitswelt/Die-gefaehrlichsten-Jobs-der-Welt_aid_756587.html

 

— Samstag, 18. Juni 2011 —

Berufe, die es wohl immer geben wird… [ Keine Kommentare ]

In der heutigen, modernen Zeit, in der in immer mehr Branchen Maschinen und Roboter Einzug gehalten haben, werden folglich auch immer mehr Menschen wegrationalisiert. Grundsätzlich ist eine solche Entwicklung zwar fortschrittlich, aber dennoch auch sehr beängstigend. Fakt aber ist, dass es durchaus auch Berufe gibt, die zum Teil bereits seit vielen, vielen Jahren existieren, und die wohl auch in Zukunft nicht von der Bildfläche verschwinden werden. Und natürlich entstehen die meisten Berufe stets auch erst dadurch, dass der Mensch sich in unterschiedlichsten Bereichen kontinuierlich weiterentwickelt.

Das älteste Gewerbe der Welt hat Zukunft…

Vor hundert Jahren hätte es beispielsweise den Computerfachmann gar nicht gegeben…. Oder wer hätte seinerzeit schon an einen Berufsberater oder an einen Fernsehtechniker gedacht? Prostituierte gibt es allerdings schon seit Menschengedenken. Schließlich handelt es sich bei dieser Berufsgruppe um das bekanntlich älteste Gewerbe der Welt. Und auch der Beruf des Mediziners bzw. des Arztes existierte schon in den ältesten bekannten Kulturen. Ähnlich verhält es sich im Übrigen auch mit der Tätigkeit des Lehrers. Auch bei diesem Beruf handelt es sich um einen Job, der jahrelange Traditionen und die Gegebenheiten der Moderne miteinander verbindet.

Von der Nonne bis zum Politiker

So gegensätzlich der Beruf bzw. die Berufung der Nonne und der des Politikers sind, so unverzichtbar sind diese beiden Genres dennoch in der heutigen Zeit. Schließlich braucht der Mensch Personen, zu denen er aufblicken und von denen er in gewisser Weise „geführt“ wird. Gleichwohl sehnt sich der Mensch an sich aber auch danach, unter anderem durch den Glauben einen gewissen Halt zu erfahren. Und so gilt insbesondere der Beruf eines Polizisten als äußerst krisensicher. Wie gut, dass es in der heutigen, ach so unsteten Zeit, in der die Zahl der Langzeitarbeitslosen einfach nicht kleiner werden will, noch derartig krisensichere Jobs gibt. Eine Tatsache, die Mut macht?

Quelle: http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/Krisenresistent-Jobs-yahoofinanzen-1074324086.html?x=0

 

— Sonntag, 12. Juni 2011 —

Die Pflegebranche befindet sich im Aufwind [ Keine Kommentare ]

Die Gegebenheiten in der gesetzlichen Rentenversicherung machen ja bereits seit langem deutlich, dass die Zahl der Senioren immer größer wird, während es gleichzeitig immer schlechter um den Nachwuchs bestellt ist. Und infolge dessen steigen die Beiträge zur Versicherung nahezu kontinuierlich an. Wohingegen das Leistungsangebot der Kassen dennoch immer mehr zu wünschen übriglässt. Wahrlich eine nicht gerade befriedigende Situation für die Versicherten….

Rasantes Wachstum in der Pflegebranche

Und so ist es wohl auch kein Wunder, dass sich laut Focus Online in Anlehnung an eine aktuelle Untersuchung des Wifor-Institutes der TU Darmstadt gerade in dem Bereich der Alten- und Krankenpflege eine so nachhaltige Entwicklung abgezeichnet hat. Wenn man zum Beispiel den Zeitraum zwischen 1996 und 2008 betrachtet, so stellt man fest, dass sich hier in diesem Sektor die Zahl der Arbeitnehmer geradezu verdoppelt hat.

Sicherer Job gesucht? In der Gesundheitswirtschaft wird man nun sicherlich fündig

Entgegen aller Unkenrufe ist es also keineswegs die Maschinenbau- oder Elektroindustrie, die in Sachen Wirtschaftswachstum eine Vorreiterstellung innehätte. Denn mittlerweile sind über 4,85 Millionen Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft tätig; Tendenz übrigens auch weiterhin steigend. Denn Fakt ist, dass auch weiterhin der Anteil der Senioren innerhalb unserer Gesellschaft zunehmen wird. Übrigens nimmt auch die Zahl der diesbezüglichen Aus- und Weiterbildungsangebote stetig zu. Das bedeutet also nicht nur für Fachkräfte bessere Chancen auf einen vielversprechenden beruflichen Wiedereinstieg. Sondern auch Langzeitarbeitslose haben dank der aktuellen Entwicklungen sehr gute Aussichten, schon bald wieder einen neuen, seriösen Job zu finden. Engagement und Leistungsbereitschaft werden in diesem Zusammenhang natürlich vorausgesetzt.

Bekanntlich ist ja von Seiten der Regierung geplant, verstärkt Hartz-IV-Empfänger in der Alten- und Krankenpflege einzusetzen. Aber ob das eine so gute Idee ist? Denn wer eine berufliche Tätigkeit ausüben muss, immer in der Angst, bei Nichterfüllung mit Sanktionen (sprich: Leistungskürzungen) rechnen zu müssen, wird seine Arbeit wohl kaum mit Leidenschaft und Herzblut ausführen können. Was sich letztlich sicherlich sehr zum Nachteil der zu betreuenden Senioren auswirken würde.

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