— Archiv für den Tag „Einkommen” —

— Mittwoch, 9. November 2011 —

Wenn der Amtsschimmel wiehert, dann muss man nicht gleich zucken, sondern die Zügel anziehen! [ Keine Kommentare ]

Man soll ja nicht alles über einen Kamm scheren, aber was einem heute in den Jobcentern mitunter geboten wird, wiederholt sich derartig oft, dass man sich ehrlich fragen muss, ob es dort noch Menschen gibt, die sich auch wirklich auskennen. Ich bin bestimmt keine Person, die andere in die Pfanne haut, aber ich lasse mir auch nicht alles gefallen. Das musste auch die Sachbearbeiterin erfahren, die meinen ALG-II-Bescheid bearbeitet hat.

Ehrlichkeit wird nur bestraft, aber nicht belohnt

Meine Sachbearbeiterin hat immer wieder betont, dass ich jede Veränderung meiner Einkommenssituation sofort dem Jobcenter mitzuteilen hätte. Dann würde mein Bescheid entsprechend neu berechnet und geändert. Dabei ist die gute Frau jedoch nur von der Variante ausgegangen, dass ich wohl plötzlich zu einer großen Einnahmequelle kommen würde. Bei mir war es jedoch genau anders herum. Mein Ex-Mann und Vater meines Kindes hat von heute auf morgen die Unterhaltszahlung für das Kind eingestellt. Dieses Geld wurde bei der Berechnung unserer Bedarfsgemeinschaft als Einkommen berücksichtigt. Da dies nun wegfiel, wollte ich eine Neuberechnung seitens der Behörde erreichen, was meine Bearbeiterin einfach ablehnte.

Es gibt auch noch echte Menschen in Behörden

Gegen die Ablehnung habe ich natürlich Widerspruch eingelegt, was bei der guten Frau nicht gerade gut ankam. Sie war der Meinung, dass die Behörde keine Gelder verschleudern würde. Daraufhin habe ich mich an die offizielle Beschwerdestelle gewendet und siehe da, dort war diese gute Frau schon des Öfteren aufgefallen. Natürlich wurde die Berechnung neu durchgeführt und ich erhielt eine Nachzahlung. Den Bescheid hat wieder meine „geliebte“ Sachbearbeiterin ausgestellt, was ihr sicherlich sehr schwer gefallen sein dürfte. Schließlich darf die Behörde doch kein Geld verschwenden.

— Samstag, 9. Juli 2011 —

Armes Deutschland… Werden wir noch ärmer? [ Keine Kommentare ]

787 Euro im Monat: Wem dieser Betrag oder vielleicht sogar noch weniger zur Verfügung steht, gilt offiziell als „arm“. Bei Familien mit zwei Kindern unter 14 Jahren sieht das Ganze ein bisschen anders aus; da beläuft sich die „Grenze“ auf eine Summe von 1.652 Euro. Wie aktuell das Statistische Bundesamt bekanntgab, nimmt die Zahl der Menschen, die in materieller Armut leben, hierzulande nahezu kontinuierlich zu. Gerade in Großstädten ist eine diesbezügliche, steigende Tendenz auffallend.

Hartz IV und andere Fehlentscheidungen…

Sage und schreibe 22,2 Prozent der Einwohner Hannovers leben an der Armutsgrenze. Damit sichert sich die Großstadt in diesem Zusammenhang den traurigen ersten Platz. Gleich danach folgt die Hansestadt Bremen mit satten 22 Prozent. In der Tat eine alarmierend große Zahl…. Und auch Dresden mit 21,5 Prozent schneidet in der Statistik nicht besser ab. Auf den dann folgenden Plätzen rangieren Dortmund und Duisburg mit 21,3 und 19,2 Prozent. Selbst die deutsche Hauptstadt bekleckert sich im in dieser Hinsicht keineswegs mit Ruhm, denn immerhin 18,7 Prozent der Berliner nagen am Hungertuch. Und in Nürnberg sieht es ebenfalls nicht besser aus: hier müssen 17,3 Prozent der Bürger ein Dasein an der Armutsgrenze fristen.  

Hilfe für Griechenland & Co. Und welche Unterstützung haben die Deutschen zu erwarten…?

16,8 Prozent der Bürger sind es in der Domstadt Köln, und in Essen müssen 16,3 Prozent mit einem niedrigen monatlichen Einkommen auskommen. In den Augen unserer Herren Politiker scheinen die Einwohner anderer Nationen trotz der katastrophalen Zustände hierzulande Priorität zu haben. Ist unsereins in der Tat machtlos? Darf die Erhaltung des Euros auf Dauer wirklich zulasten des Wohlstandes – sofern man überhaupt noch von „Wohlstand“ sprechen kann – gehen? Fragen über Fragen, die es schnellstmöglich zu beantworten gilt. Aber von wem…?

Quelle: http://money.de.msn.com/aktien/bilder.aspx?cp-documentid=154009911

— Sonntag, 3. April 2011 —

Durch Selbstbewusstsein ein höheres Einkommen erzielen? [ Ein Kommentar ]

Als Hartz-IV-Empfänger hat man im Leben häufig mit Rückschlägen, Enttäuschungen, Vorurteilen und Zurückweisungen zu kämpfen. Belastende Aspekte, die in der Tat nicht gerade förderlich für ein gesundes Selbstbewusstsein sind. Und wer über einen längeren Zeitpunkt einem solchen, negativen Druck ausgesetzt ist, signalisiert über kurz oder lang – wenn auch nur unbewusst – durch eine spezielle Körperhaltung, wie es "im Inneren" wirklich aussieht. Menschen, die seelischen oder körperlichen Belastungen ausgesetzt sind, nehmen Expertenmeinungen zufolge früher oder später eine leicht gebückte Körperhaltung an. Denn insbesondere die Schultern geben buchstäblich dem steten Druck, den man im Laufe der Jahre erlebt, nach.

 

Aufrecht durchs Leben gehen

Je mehr Selbstbewusstsein bzw. Selbstsicherheit ein Mensch ausstrahlt, desto größer sind die jeweiligen Chancen auch im Rahmen der Jobsuche. Eine aufrechte Haltung ist bereits ein erster Schritt in eine vielversprechende, berufliche Zukunft. Aber es kommt noch besser: US-amerikanische Forscher haben unlängst etwas wirklich Interessantes herausgefunden. Zwar hilft ein ansprechendes, gepflegtes Äußeres ungemein bei der Jobsuche. Wie im "Journal of Applied Psychology" eindrucksvoll dargelegt, kommt es aber vor allem darauf an, wie man sich "präsentiert".

 

Eine gute Qualifikation ist die eine Sache – Attraktivität eine andere

Ein Mensch, der in Relation zu seinem eigentlichen Alter attraktiv wirkt, strahlt meist auch ein gesundes Selbstbewusstsein aus. Und gerade diese Selbstsicherheit bzw. das Selbstvertrauen kann sich positiv bei einem Bewerbungsgespräch auswirken. Jemand, der über eine gewisse Intelligenz verfügt, weist demzufolge oft auch ein gutes Selbstwertgefühl auf. Beides erhöht die individuelle Attraktivität und kann im Job sogar zu einem besseren Einkommen führen! Klingt logisch. So wäre es auch für Hartz-IV-Empfänger von Vorteil, wenn sie aktiv an ihrem "Ego" arbeiten würden. Genau da lieg aber häufig das Problem. Ein zu großer Druck aus dem sozialen Umfeld ist de facto nicht förderlich für ein gesundes Selbstvertrauen. Ein Teufelskreis also, den man in der Regel nicht so leicht durchbrechen kann.

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  • Angela: Auch ich habe seit dem Hartz4-Bezug noch kein einziges Arbeitsangebot bekommen vom Jobcenter Lippe/D...