— Archiv für den Tag „Depressionen” —

— Samstag, 30. April 2011 —

Wenig Geld, und trotzdem satt und gesund bleiben – geht das? [ Keine Kommentare ]

Dass deutsche Hartz-IV-Empfänger nicht gerade in Geld schwimmen, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Wie auch, bei all' den finanziellen Einschnitten, die sie auf unterschiedlichste Art und Weise hinzunehmen haben? Stetig ist mit neuen "Gängelungen" zu rechnen; ein Aspekt, der für viele eine echte, nervliche Zerreißprobe bzw. eine zusätzliche Belastung darstellt. Oft genug werden die Betroffenen nicht einmal richtig satt. Aber es kommt noch schlimmer…

 

Den Geldbeutel schonen mit kostengünstigen, aber meist gesundheitsschädliche Leckereien

Fakt ist, dass viele Menschen der Ansicht sind, dass man zum Beispiel bei der täglichen Versorgung mit Lebensmitteln am besten sparen kann, wenn man auf Fastfood-Produkte, Tütensuppen und andere "Leckereien" zurückgreift. Neuesten Studien zufolge ist es aber gerade mit frischen Nahrungsmitteln weitaus einfacher, den einen oder anderen Euro mehr in der Haushaltskasse zu behalten. Knackige Salate, frisches Obst und Gemüse (Saisonprodukte) sind in der Tat vergleichsweise günstiger, als die in der Regel nährstoffarmen, industriell hergestellten Lebensmittel. Aber nichtsdestotrotz ist das Interesse an Pommes, Hamburgern, Hot Dogs und Co. – gerade auch aus der Sicht vieler bedürftiger Menschen – riesig. Geschmacksverstärker und andere "Köstlichkeiten" tragen in dem Zusammenhang ihr Teil dazu bei, dass man diesen Verlockungen nur schwerlich widerstehen kann.

 

Lecker und billig – oder einfach "geschmacklos"?

Nicht alles, was gut schmeckt, ist auch tatsächlich gesund. Gesunde Lebensmittel sind hingegen nicht immer sonderlich schmackhaft. Wie unlängst die Forscher der Universität Las Palmas herausgefunden haben, ist an dieser Aussage tatsächlich etwas Wahres dran. Denn "Köstlichkeiten" wie Pommes, Fertigsuppen, Fastfood und so weiter "verwöhnen" zwar die Geschmacksnerven vieler Konsumenten in einer ganz besonderen Weise. Jedoch sind darin leider auch so genannte Transfette enthalten, die alles andere als gesundheitsförderlich sind. Diese gehärteten Fette werden chemisch hergestellt und können bei allzu häufigem Genuss durchaus zu Herzkrankheiten, Bluthochdruck oder gar Depressionen führen. 

— Donnerstag, 10. März 2011 —

Epileptiker unter Druck (keine Medikamente etc.) [ 7 Kommentare ]

Seit nunmehr anfang letzten Monats wurde ich unter 100% Sanktionen gestellt, da ich August letzten Jahres nicht zum ersten Termin zum Selbstständigmachen als Musiklehrer erschienen bin, mir darauf aber gleich einen neuen Termin ausmachen wollte. Doch das war gleich gestrichen. Der Vermittler sagte, dass wir etwas anderes finden müssen. Ich bin schon seit einem Jahr Arbeitslos und habe vorher mein Abitur nachgemacht, das ich dann in der 13. nicht beenden durfte, weil die Lehrer auf der Schule mir das Ultimatum gestellt hatten, ich solle freiwillig gehen, oder sie werden mich der Schule verweisen. Als Epileptiker (zu diesem Zeitpunkt hatte ich es nicht richtig untersuchen lassen, da die Schule mir in gewisser massen wichtiger war) der gerade 2 Monate zu diesem Zeitpunkt gesetzlich Obdachlos war (nen Dach hatte ich zum Glück überm Kopf) wegen der ewig langen bearbeitungszeit des Amtes, dass ich Umziehen darf. Habe jetzt angestossen, dass ich zum Amtsarzt komme und dort endlich eine Untersuchung stattfindet.

Momentan bin ich jedoch ziemlich fertig, da ich mir keine Medikamente (nur 5 Euro für die Apotheke) zurzeit  mehr leisten kann und muss jetzt mit meinen Anfällen allein klarkommen. Zudem kommt noch, dass ich meine laufenden kosten auch nicht zahlen kann und deswegen ziemlich in bedrohje komme und sich mein Stresspegel nur noch erhöht, was auch wieder ein negativen Beigeschmack auf meine Krankheit hat.

Kein neuer Personalausweis der (vorläufige) nächsten Monat abgelaufen ist, da ein biometrisches Passbild gebraucht wird. Vom Amt bekomme ich keinen Vorschuss vom April. Allein ist es ziemlich schwierig alles für mich und meine Depressionen nehmen zudem auch noch zu. Allein meine Musik hält mich irgendwie noch ein bisschen am leben. Wie kann ich aus dieser miserie herauskommen? Gibt es eine Möglichkeit gegen das Amt vorzugehen? Leider habe ich gegen nichts unternommen, da ich durch meine moral, offenheit, naivität, und Vorurteilsloskeit klein beigebe und immer versuche meistens mit allem klarzukommen. würde mich freuen wenn mir jemand helfen würde. Wenn noch jemand was wissen will, kann er gerne nachfragen. Ich versuche schnellstmöglich zu antworten.

Lg Motz_Art

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