— Archiv für den Tag „Chef” —

— Donnerstag, 8. Mai 2014 —

Bewertungsportale für Arbeitgeber werden immer beliebter [ 3 Kommentare ]

Neu-Isenburg, 28. April 2014  – Ob Ausbeutung, chaotische Strukturen oder kinderfreundliche Organisation: Wie sich das Arbeiten in einem Unternehmen anfühlt, wissen neugierige Bewerber immer öfter bereits vor ihrem ersten Arbeitstag. Denn: Arbeitnehmer bewerten ihre Arbeitgeber zunehmend im Internet. Das zeigt der ADP Social Media Index (ASMI), die dritte Studie zur Social Media-Nutzung im Personalmanagement von ADP. Die Macht der sozialen Medien ist Unternehmen bewusst. Unternehmen wollen deshalb in den nächsten sechs Monaten noch stärker in soziale Medien investierten. Laut Untersuchung ist der Prognose-Index, der die Bereitschaft für Social Media-Investitionen anzeigt, um elf Punkte gestiegen.

Arbeitgeberbewertungsplattformen sind auch in Deutschland im Kommen. Das gilt vor allem für kununu. Was klingt wie eine exotische Frucht, zählt laut ASMI zu den führenden Arbeitgeberbewertungsseiten im deutschsprachigen Raum. „Kununu-Bewertungen werden zunehmend auch bei Xing angezeigt. Kununu setzt sich in den meisten Firmen durch“, erklärt Prof. Dr. Walter Gora von der Cisar – consulting and solutions GmbH, die die Studie im Auftrag von ADP durchgeführt hat. Bei Kununu stieg demnach die Anzahl der Unternehmen, die mindestens zwei Bewertungen verzeichnen, von 69 Prozent im Dezember 2012 auf heute 80 Prozent.

Firmen sprechen Bewerber laut ADP zunehmend dort an, wo diese sich aufhalten: in sozialen Netzwerken. Folge: Soziale Netzwerke zählen inzwischen für 30 Prozent der Unternehmen zu wichtigen Rekrutierungskanälen. Die eigene Unternehmenswebseite bleibt zwar aktuell 96 Prozent der am häufigsten genutzte Weg. Allerdings folgen LinkedIn mit 54 und Xing mit 52 Prozent. Facebook wird aktuell erst von rund jedem vierten Unternehmen (23 Prozent) genutzt. „Die Kommunikation mittels Social Media gewinnt immer mehr an Bedeutung“, sagt Professor Andreas Kiefer, Vorsitzender der Geschäftsführung von ADP Deutschland.

Bereits 24 Prozent der befragten Unternehmen haben eine Social Media-Strategie für das Personalmanagement entwickelt. In der ersten Erhebung im Dezember 2012 waren es nur acht Prozent und im Juni 2013 waren es schon 16 Prozent der befragten Unternehmen. „Diese Entwicklung zeigt, dass sich immer mehr Unternehmen Gedanken über eine Social-Media-Strategie machen und diese auch umsetzen“, erklärt Kiefer.

Die mittlerweile dritte Erhebung des ASMI analysiert die Anwendung von sozialen Medien im Personalbereich deutscher Unternehmen. Seit 2012 wird er halbjährlich erhoben. Dabei werden Unternehmen quantitativ befragt und ihr Social Media-Einsatz qualitativ untersucht. In den Untersuchungen und Prognosen fließen die Daten und Angaben von rund 240 Unternehmen ein.


Über ADP:
ADP ist der weltweit führende Anbieter von Services und Lösungen rund um die Entgeltabrechnung, Personaladministration und das HR-Management. Automatic Data Processing, Inc. (Nasdaq: ADP) wurde 1949 in New Jersey, USA, gegründet und ist in über 70 Ländern einschließlich China erfolgreich vertreten. Seit über 60 Jahren realisiert ADP die Optimierung und Auslagerung von HR-Geschäftsprozessen (Business Process Outsourcing). ADP arbeitet weltweit für etwa 620.000 Kunden aller Branchen und Größen. In Deutschland erfolgt bereits jede 5. Personalabrechnung mit Produkten und Services von ADP. 60.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von über 11 Mrd. US Dollar weltweit. ADP realisiert über 50% des Umsatzes mit mittelständischen Unternehmen. 2012 hat das weltweit anerkannte Wirtschaftsmagazin FORBES ADP unter die Top 100 der innovativsten Unternehmen aufgenommen. ADP besitzt als einziges Unternehmen ein Triple A-Rating, zusammen mit Johnson & Johnson, Microsoft und Exxon. Laut einem Ranking des renommierten Security 500 Magazin zählt ADP im Bereich Business-Services zu den weltweit drei sichersten Unternehmen.

Pressekontakt:
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— Samstag, 3. September 2011 —

Schlechte Personalführung – “Innere Kündigung” [ Keine Kommentare ]

Ein gutes Betriebsklima ist nach Ansicht vieler Arbeitnehmer das A und O, um zu gewährleisten, dass man sich auf Dauer in einem Unternehmen „wohlfühlen“ kann. Ein „gutes Gefühl“ am Arbeitsplatz zu haben, motiviert schließlich ungemein. Und wer fährt schon gern mit „Bauchschmerzen“ oder einem „unguten Gefühl in der Magengegend“ allmorgendlich zur Arbeit? Trotzdem gab eine kürzlich von der Hochschule Osnabrück durchgeführte Studie nun Grund zur Sorge. Denn wie das Forschungsteam im Rahmen der Untersuchung herausfand, sei das Interesse der meisten Chefs und Vorgesetzten an guter Personalführung nahezu gleich Null. Befragt wurden Entscheidungsträger aus insgesamt 118 deutschen Unternehmen. Dabei waren folgende Branchen vertreten: produzierendes Gewerbe, Handel, Finanzen und Industrie.

Ein wahrlich „demotivierendes“ Studienergebnis

Wie Carsten Steinert, Professor für Personalmanagement der Uni Osnabrück erklärte, sei eine schlechte Personalführung letztendlich einer der Gründe für die „innere Kündigung“ von Mitarbeitern. Das heißt, dass der Arbeitnehmer infolge dieser Unzufriedenheit im Job lediglich noch „Dienst nach Vorschrift“ leiste. Im Endeffekt sei eine solche Konsequenz mit frappierenden Folgen für das Unternehmen selbst verbunden. Die meisten Arbeitnehmer mit Führungsverantwortung tolerieren der Studie zufolge sogar eine mangelhafte Personalführung. Solange das operative Gesamtergebnis des Unternehmens passe, habe man kein Problem mit schlechter Personalführung. Harter Tobak, zumal auf diese Weise klar ersichtlich ist, welchen Stellenwert ein Arbeitnehmer in einem Unternehmen tatsächlich hat. Menschlichkeit scheint da in der Tat auf der Strecke zu bleiben.

Weniger Wertschätzung – schlechtere Leistungen

Etwas Lob hier und da kann sicherlich nicht schaden. Dass sich dies zum Teil maßgeblich auf die Motivation von Arbeitnehmern auswirken kann, hat eine andere Untersuchung unlängst unter Beweis gestellt. Die Leistungen von Arbeitern und Angestellten mehr wertzuschätzen bzw. dem Aspekt einer qualifizierten Personalführung einen höheren Stellenwert beizumessen, wirkt sich demgemäß einerseits auf die Leistungen bzw. auf die Motivation eines Menschen aus. Andererseits lassen sich durch den daraus resultierenden Mehreinsatz Kosten nachhaltig senken. Die finanziellen Aufwendungen für entsprechende Personalführungsseminare würden sich somit langfristig in jedem Fall rechnen.

 

Quelle: http://www.finanzen100.de/nachrichten/chefs-haben-kaum-interesse-an-guter-personalfuehrung_H830351873_1-1-22308/

— Sonntag, 26. Juni 2011 —

Facebook heimlich bei der Arbeit nutzen? [ Ein Kommentar ]

Bekanntlich ist es so manchem Unternehmer ein Dorn im Auge, wenn seine Mitarbeiter während der Arbeit privat im world wide web unterwegs sind. Und so wurde in der Vergangenheit in den Medien immer wieder von (arbeits-)gerichtlichen Auseinandersetzungen berichtet, in denen es darum ging, ob das private Surfen während der Arbeitszeit gestattet sein dürfe, oder nicht. Denn nicht jeder Arbeitnehmer gab sich damit zufrieden, Facebook, Twitter und Co. nur noch von zu Hause aus nutzen zu dürfen. Hin und wieder auch mal im Büro in diesem beliebten sozialen Netzwerk zu surfen, ist doch schließlich kein Verbrechen, oder…?

Kann man Facebook nutzen, ohne dass der Vorgesetzte es mitbekommt?

Jetzt endlich scheint es die Lösung zu geben, die es dem "gebeutelten" Angestellten ermöglicht, Facebook zu nutzen, ohne dass es der Chef gleich mitbekommt. Eine kleine Anwendung,die Facebook schlicht und einfach als klassische Excel-Tabelle tarnt, öffnet nun auch im Job Tür und Tor ins private Netzwerk. Das heißt also, dass man fortan ganz nach Lust und Laune online bleiben kann – und niemandem fällt es auf. "Diesel" macht es möglich.

Eine findige Kampagne – und (fast) alle machen mit

Durch eine neue Anwendung für PC und Mac, die vom Unternehmen Diesel konzipiert wurde, kann jeder User von jetzt an "still und leise" nachverfolgen, was bei den Freunden gerade so alles vor sich geht. Man ist und bleibt stets auch weiterhin über die neuesten Statusmeldungen informiert. Nicht der User, sondern die App loggt sich ein und zeigt das Facebook-Profil als Excel-Tabelle an. Wenn dem Mitarbeiter also plötzlich mal der Chef über die Schulter schaut, kann dieser cool und lässig weiter surfen. Die Angst vor einem eventuellen Verlust des Arbeitsplatzes, "nur" weil man "mal eben" privat online war, gehört somit vielleicht ja schon bald endgültig der Vergangenheit an. Blöd nur, wenn man virtuell mit dem Vorgesetzten "befreundet" ist und dieser selbst die aktuellen Statusmeldungen seines Mitarbeiters abrufen kann….

 

Quelle: http://t3n.de/news/facebook-nutzen-ohne-chef-merkt-315455/ und http://www.bestupidatwork.com/