— Archiv für den Tag „Chance” —

— Samstag, 25. Juni 2011 —

Namen haben mitunter eine ganz besondere Bedeutung [ Keine Kommentare ]

Es ist bekanntlich schon schwer genug, mit einer gut gemachten Bewerbung den begehrten Traumjob zu ergattern und sodann auch noch in einem persönlichen Vorstellungsgespräch beim Personalchef einen guten Eindruck zu hinterlassen. Bis man letztendlich tatsächlich den Arbeitsvertrag in der Tasche hat, gilt es also eine Menge Hürden zu überwinden. Was aber, wenn man – wie aktuelle Untersuchungen zeigen – hin und wieder sogar schon am eigenen Vornamen scheitern kann…?

Eine zusätzliche Hürde auf dem Weg zum gewünschten Erfolg?

Natürlich sind Ehrgeiz, Flexibilität, der unbedingte Wille zum Erfolg sowie Fleiß und Leistungsbereitschaft unabdingbare Fähigkeiten, wenn es darum geht, auf der beruflichen Karriereleiter Stück für Stück voranzukommen. Diese Eigenschaften sind keineswegs allein in Führungspositionen gefragt, sondern schon der „kleine Angestellte“ tut stets gut daran, diesbezüglich beim Chef zu „glänzen“. Womöglich stellt jetzt jedoch eine aktuelle Studie des Business-Netzwerkes „LinkedIn“ alles in Frage, denn demgemäß sind es vor allem die Vornamen, die bei der Jobsuche von entscheidender Bedeutung sein können.

Justin, Kevin, Cindy oder Mandy geraten „ins Hintertreffen“

Interessant ist, dass sich im Rahmen dieser umfassenden Studie gezeigt hat, dass viele Personalchefs Vornamen wie Christoph, Wolfgang oder Michael tragen. Nur selten trifft man dahingegen auf Geschäftsführer/innen oder Unternehmer/innen, die Chantal, Mandy, Kevin oder Justin heißen. Fakt ist, dass letztere Namen in erster Linie Personen aus der gesellschaftlich weniger gut situierten Schicht zugeordnet werden. Wohingegen Michael und Co. meist in der so genannten „Elite“ zu finden sind. Ein Zufall? Wie auch immer: offenbar macht es für Eltern aus schlechter gestellten Kreisen Sinn, lieber gleich auf „höherwertigere“ Namen für ihre lieben Kleinen zurückzugreifen. Alles im Hinblick auf eine vielversprechende, erfolgreiche berufliche Zukunft. Bleibt allerdings zu hoffen, dass der zukunftsorientierte Geschäftsmann trotz solcher Untersuchungen mehr Wert auf tatsächlich vorhandene Qualifikationen und Fähigkeiten künftiger Bewerber legt….

— Freitag, 6. November 2009 —

Dank Praktikum verbesserte Chancen am allgemeinen Arbeitsmarkt für Hartz-IV-Empfänger? [ 2 Kommentare ]

Einsatz zeigen und auch mal die Initiative ergreifen. Dies und natürlich noch vieles mehr fordert bekanntlich die Bundesagentur für Arbeit von ihren "Kunden". Dabei ist in diesem Zusammenhang insbesondere von den Langzeitarbeitslosen die Rede. Ein Betriebspraktikum beispielsweise bietet sich da doch geradezu an. Untersuchungen zufolge sollen sie die Chancen auf einen beruflichen Neustart gravierend erhöhen. Oder ist eine solche Verfahrensweise womöglich einfach auch nur ein "Mittel zum Zweck" für die Jobcenter und all' die Arbeitsagenturen hierzulande, um die Statistiken auf findige, aber möglichst unauffällige Weise zu beschönigen? Nein. Niemals. Ganz bestimmt nicht.

 

Wie erst kürzlich das IAB, das renommierte Institut für Arbeitsmarktforschung anhand einer Studie ermittelt hatte, steigen mithilfe solcher Praktika die Chancen für Arbeitslose um mehr als 21 Prozent. Im Gegensatz dazu erhöhen die angebotenen Weiterbildungs- und Förderungsmaßnahmen schulischer Art die Möglichkeiten, einen festen Arbeitsplatz zu erhalten, nurmehr um schlappe vier Prozent. Eine weitere Erkenntnis gewannen die Experten, die sich mit dieser Untersuchung befassten, übrigens ebenfalls.

 

Wer hätte das gedacht: Bewerbungstrainings, wie sie seitens der Arbeitsagenturen èn masse angeboten würden, seien mehr als ineffektiv. Ach?!


http://www.welt.de/wirtschaft/article5059094/Bewerbungstraining-fuer-Arbeitslose-bringt-nichts.html