— Donnerstag, 22. Dezember 2011 —
Nach 11 Jahren Selbstständigkeit, sah ich mich gezwungen, mein Unternehmen aufzugeben und beruflich neu umzusatteln. Hierfür beantragte ich eine Förderung des Landes Thüringen. Um Anspruch auf die Förderung zu haben, musste ich mich für 24 Stunden arbeitslos melden, damit ich eine Unterschrift bekomme, dass mir vom Arbeitsamt oder der Arge, kein Geld zu steht.
Spießrutenlauf in der Arge
Ich fuhr also auf die Arge in Erfurt und gleich bei meiner Anmeldung, machte ich Bekanntschaft mit grenzenloser Bürokratie und Unverständnis, sowie einem rüden Umgangston der Mitarbeiter. Da meine Geduld nach 2 Stunden Wartezeit aufgebraucht war, wies ich die Mitarbeiterin auf ihren Umgangston hin und erntete noch einen barschen Umgangston, in dem sie mir mitteilte, ich solle “die Füße stillhalten, schließlich will ich ja was haben”. Eine Unterschrift, entgegnete ich darauf hin, sowie die Zimmernummer des Amtsleiters.
Nach einigen missbilligenden Blicken, bekam ich die Zimmernummer und wollte beim Amtsleiter eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen. Nur war dieser, rein zufällig, nicht im Hause wie man mir mitteilte.
Ein schwerer Weg zum Erfolg
Also beließ ich es dabei und widmete mich weiterhin der Suche, einen Mitarbeiter zu finden, der mir die notwendige Unterschrift gibt.
Zuhören ist nicht die Stärke der Mitarbeiter der Arge in Erfurt, wie ich schnell bemerkte.
Der achte Mitarbeiter, bei dem ich ankam, wusste endlich dass ich kein Geld wollte, sondern nur eine Unterschrift benötige und dann umgehend die Arge verlasse. Schnell bekam ich die Unterschrift und der Mitarbeiter fragte mich, warum ich nicht gleich zu ihm geschickt wurde. Der Empfang weiß es.
Sehr geehrter Herr XY, mit e-Mail vom xx.03.2010 teilte ich Ihnen mit, dass Ihre Beschwerde über das Fallmanagement der Gemeinde Bla Bla vom xx.03.2010 hier eingegangen ist. Ich sagte Ihnen zu, Ihre Beschwerde zu prüfen und Sie dann zu kontaktieren. Da Ihre Beschwerde als Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Fallmanagerin Frau K… zu werten ist, habe ich Ihr Schreiben heute zuständigkeitshalber an die Gemeinde W… weitergeleitet. Diese wird Ihre Beschwerde selbstständig prüfen und sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag xxx
— Montag, 29. März 2010 —
Beschwerde über mein Fallmanagement
Sehr geehrte Damen und Herren, Weeze den, 29.03.2010
hiermit möchte ich Beschwerde gegen meine Fallmanagerin Frau Fallmanagerin einreichen.
Ich könnte seit spätestens Januar 2010 längst wieder in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, jedoch werden mir immer wieder Steine durch mein Fallmanagement in Weeze in den weg gelegt, was nicht nur mir Unverständlich scheint.
Ich war bei der Firma XY NRW, XY-Strasse. 12 45327 Essen als Mitarbeiter vorgesehen. Dafür war es notwendig den Sachkundenachweis §34aGewO zu erwerben, jedoch wurde mir ein Bildungsgutschein durch mein Fallmanagement nicht bewilligt, trotz Schriftlicher Einstellungszusage.
Dann habe ab den 27.01.2010 an einer Eignungsfeststellung als Wachmann in der Bundeswehr teilgenommen, die Kosten dafür trug die Firma Sicherheit XY.
Es war lediglich erforderlich ein Polizeiliches Führungszeugnis bei zu bringen welches ich auch bei meinem zuständigem Einwohnermeldeamt beantragte. Dieses Schlug mit 13,00 Euro zu buche.
Aufgrund dessen habe ich am 04.02.2010 Schriftlich die Erstattung der Kosten beantragt. Sowie das Wegegeld für 11 km zum Standort der Bundeswehr am XY-berg in 47589 Uedem.
Auf die Eingereichten Anträge erfolgte bis heute keinerlei Reaktion von Frau Fallmanagerin, lediglich erklärte mir Frau Fallmanagerin Fernmündlich das die Gemeinde Weeze mich in keinster weise Unterstützen würde.
In meinen Augen Unverständlich.
Ich bin zu dieser zeit bei bis zu Minus 10°C mit dem Fahrrad dorthin gefahren und das über 17 Ausbildungstage.
Dann hatte ich am 25.03.2010 ein Vorstellungsgespräch in Nieukerk bei der Firma XY, ich hatte mich Ordnungsgemäß beim Fallmanagement dafür abgemeldet und Frau Fallmanagerin Lud mich zugleich für den folgetag vor. Die Firma XY sagte mir einen Probearbeitstag zu.
Die teilte ich auch Frau Fallmanagerin am Folgetag mit worauf sie sich veranlasst fühlte mit der Firma XY Kontakt auf zu nehmen und sie meinte das ich zum Probearbeiten für 1-2 Tage vorgesehen sei. Ich hatte ihr dann per Handzeichen zu Verstehen gegeben das es nur für einen Tag sei.
Darauf meinte Frau Fallmanagerin dann am Telefon Herr Opfer möchte nur an einem Tag Probearbeiten und das bei einem Praktikum eine Bescheinigung nötig sei.
Davon war weder von mir noch von der Firma XY die Rede!
Und die Aussage dass ich nur an einem Tag Probearbeiten wolle trifft absolut nicht zu und ich Protestiere aufs Schärfste! Das ist eine Frechheit.
Wie stellt die Frau mich dar? So werde ich nie in ein neues Arbeitsverhältnis kommen.
Mir kommt nun immer mehr die Frage auf was macht diese Frau eigentlich und ist sie ihrer Aufgabe überhaupt gewachsen?
Ich meine wie sieht es denn aus wenn die Frau direkt mit Anträgen und Bescheinigungen um sich wirft und meint ich wolle nur einen Tag Probearbeiten?
Außerdem halte ich es für Anmaßend wenn ich bei einem Vorsprache Termin dazu Genötigt werde meine Akte aufzuarbeiten und das dann noch mit der Begründung das dies so Einfacher währe und schneller geht.
Liegt das etwa in meinem Aufgabenbereich?
Auch wurde ich durch Frau Fallmanagerin Bezichtigt mich nicht bei einer durch das Theodor Breuer Haus vorgeschlagenen Praktikumsstelle zu Bewerben, zu meinem Glück konnte ich auch dies Belegen!
Ich fühle mich Genötigt die Presse davon in Kenntnis zu setzten und zu Publizieren wie mit den Arbeitslosen Umgesprungen wird! Es kann in meinen Augen nicht sein was diese Fallmanagerin sich heraus nimmt!
Mit freundlichen Grüßen
OPFER