— Archiv für den Tag „Beleidigung” —

— Montag, 16. April 2012 —

Hommage an die Hartz 4 Empfänger [ Ein Kommentar ]

Nach dem ich viele Artikel hier gelesen habe, frage ich mich was wir wollen.

Ja wir wollen alle nur eins, die Gerechtigkeit.

Sitze ich einmal fest in einem Unternehmen dann kann die Hetzerei gegen ALG 2 Empfänger los gehen.

Arbeitslos kann kann man hier in Deutschland nicht werden?

Doch ich habe es erlebt!

  1. Alle sollten bis 70 Jahre arbeiten.
  2. Alle Kranken und Behinderten sollten die Parkanlagen sauber halten, dazu sind sie noch zu gebrauchen.
  3. Leistung sollte abgeschafft werden.
  4. Alle ALG 2 Empfänger sollten Trainingsanzüge tragen.

Auf gut deutsch, möchten wir die Diktatur wieder!

Ich hatte das Glück, das viele Gemeinden den ALG2 Antrag in ihrem System als Vorlage eingefügt haben und ihn an Ort und Stelle ausfüllen. Unterlagen einreichen und warten bis Geld auf dem Konto ist. Doch auch als ALG 2 Empfänger sollte man sich nicht ausruhen. Bildung lautet das Fachwort und der Spaß kann losgehen.

Den kompletten Artikel lesen…

— Montag, 11. Oktober 2010 —

Wir Unmenschen [ Keine Kommentare ]

Hallo ihr lieben, leider komme heute auch ich hier hin um meine Erfahrungen mit der AA zu schildern. Wie wir der Überschrift entnehmen können, werden viele von uns "UNMENSCHLICH" und Rechtswidrig behandelt, abgeschoben und sogar Beleidigt. Ein klarer Fall von Mobbing am A (A-rbeitsplatz) …?! Viele Betroffene trauen sich nicht den Mund auf zu machen oder glauben es wäre sinnlos dagegen zu rebellieren, wie sich der ein oder andere Sacharbeiter der AA oder der ARGE gegenüber einer Hilfebedürftigen Person verhalten. Ganz im Gegenteil! Es macht Sinn sich nicht alles gefallen zu lassen. Es macht Frei mal was gesagt zu haben. Es bereitet Vorteile für Menschen in der selben Situation. Deswegen bin ich dafür, das jeder  sagt was mit IHM gemacht wird. Selbst wenn es hier hin geschrieben wird! Irgendwann läuft auch dieses Fass über … Ich selbst schreibe hier hin, weil die AA meint, Sie könne mit mir machen was sie will. Zu meinen Streitpunkten gehören: – Strafmaßnahmen ohne wirklichen Grund – Beleidigungen meiner Person – Zwangs Bewerben – Verweigerung auf evt. Rücksicht aus Besonderem Grund – Sinnlose Fahrten zur AA Limburg (20 km von mir) … Ich möchte auch nicht mehr zusammen zucken müssen, wenn es mal wieder heißt: Bitte kommen Sie am …… in die AA Limburg *kotz* Ich wünsche mir, das jeder irgend etwas über sich schreibt und die Probleme mit den Ämtern (vor allem AA und ARGE) endlich weniger werden. Liebste Grüße aus Weilburg

— Montag, 4. Mai 2009 —

Viele nette Menschen [ Ein Kommentar ]

Hartz IV Empfänger haben es in vielerlei Hinsicht schwer. Sie werden in fast allen Bereichen des Lebens auf ein Minimum reduziert und müssen Demütigungen, Bevormundung und Beleidigungen wegzustecken. In ihrem Leben geht es um nackte Zahlen, Bedarfsgemeinschaften und vor allem um Faulheit.

Jeder Hartz IV Empfänger ist grundsätzlich zu faul zum Arbeiten

Wäre er nicht so faul, würde er jetzt arbeiten und nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, eine sehr einfache Logik. Nach Ansicht der Mitarbeiter der ARGE sind Hartz IV Empfänger nicht nur faul, sie sind auch dumm. Dumme Menschen haben keine Ahnung von Gesetzen und deshalb kann man sie auch bei jeder Gelegenheit bedrohen. Eine Drohung klingt ungefähr so: „Wenn Sie hier falsche Angaben machen, dann kommt jemand zu Ihnen nach Hause und stellt Ihnen die Bude auf den Kopf. Dann werden wir ja sehen, ob Sie wirklich so bedürftig sind, wie Sie hier angeben!“

Weiterführende Schulen? Nein, danke!

Besonders schlimm wird die Situation für Hartz IV-Empfänger, die Kinder haben, denn Kinder gehören zu einer Bedarfsgemeinschaft und kosten somit vor allem Geld. Steht ein Kind beispielsweise kurz vor dem Abschluss der Hauptschule, dann steht für die Mitarbeiter der ARGE schon mal fest: das Kind geht in die Lehre, um die Haushaltskasse der Familie aufzufüllen. Der Einwand, das Kind habe aber eine Empfehlung für eine höhere Schule, wird vom Tisch gewischt. Nichts da, der Nachwuchs von Hartz IV-Empfängern gehört nicht aufs Gymnasium, der hat gefälligst arbeiten zu gehen.

Eltern die sich nicht einschüchtern lassen und darauf bestehen, dass ihr Kind das Abitur machen soll, müssen Zeugnisse vorlegen und jedes „ausreichend“ darin wird genüsslich kommentiert. Die Eltern, die kämpfen können und ihr Kind doch auf eine höhere Schule schicken, müssen nicht nur jede Drohung der Sachbearbeiter wegstecken können („Sie werden schon sehen, was Sie davon haben“), sondern auch viel Rückgrat beweisen.

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