— Archiv für den Tag „Ausländer” —

— Dienstag, 10. Januar 2012 —

Von Immigrationproblemen und Turbanträgern [ Keine Kommentare ]

anbend,
ich hatte am 28.12.2011 mal wieder ein termin beim amt freiberg/sa. und hatte mal wieder eine neue betreuerin bekomm.

1. sitze ich vorm bestellten zimmer und es war schon 10min. über der zeit, da kommt die raus und muß erstmal auf den
top.

2. komm ich dran, erstmal kam das übliche bla bla und dann frägt die mich wirklich ob ich immigrationproblem hätte
(ich wollte schon übern tisch lang, seh ich aus wie ein turbanträger?), da hab ich
als antwort gegeben ich bin deutscher und mein großvater war auch schon deutscher und die sagt bis zu den eltern
reicht zu. vielleicht hat die immigrationprobleme ich glaube das 3.reich ist noch da,

 

armes deutschland

— Donnerstag, 17. November 2011 —

Ausländer bekommen von der ARGE mehr Jobangebote [ 2 Kommentare ]

Ich erinnere mich gerne an meine Erlebnisse in einer Weiterbildung. Es war ein mehrwöchiger Kurs, damit man die Grundlagen für eine Tätigkeit in einem Call-Center erlangen konnte und es waren viele Kursteilnehmer, die sich diesen Kurs ausgesucht hatten, aber auch Kursteilnehmer, die vom Arbeitsamt in diesen Kurs faktisch gedrängt wurden. So auch ein sehr netter türkischer Mann, der zwar seit einigen Jahren schon in Deutschland war, aber keine großen Deutschkenntnisse erlangt hatte. So verstand er sehr wenig vom Lehrstoff und bald war klar, dass er als Call-Center-Agent nicht die beste Wahl war, da er nicht verstehen würde, was sein Gegenüber in der Leitung von ihm wissen wollte.

Deutsche Bürokratie schlägt seltsame Kapriolen

Der Kurs war schnell vorüber und weil wir sehr nette Kollegen waren, haben wir uns nachher noch mehrmals getroffen. Da wurden natürlich auch die Erfahrungen bei der Arbeitssuche besprochen und so mancher war frustriert, dass er auch nach Monaten immer noch keine Arbeit gefunden hatte. So ging natürlich auch die Frage rundum, wieviele Angebote man denn vom Arbeitsamt bekommen hätte und jeder schüttelte den Kopf und sagte, dass man überhaupt keine Angebote von dieser Stelle erhalten hätte. So ging es durch die ganze Runde bis auf einmal Deniz an der Reihe und mit Freuden berichtete, dass er sehr viele Angebote vom Arbeitsamt erhalten hätte. Aber leider wären die Angebote nichts für ihn, weil die Arbeitgeber immer gleich merken würden, dass er über sehr wenig verfügen würde. So herrschte bei fast allen Unverständnis über diese Verfahrensweise, aber so mancher war auch ganz schön sauer, weil diese Unterstützung bei der Arbeitssuche hätte sich jeder gerne gewünscht.

— Sonntag, 22. August 2010 —

Brisant: Ausländer und Hartz IV [ Keine Kommentare ]

Ein häufig diskutiertes Thema; ganz gleich, ob an der Supermarktkasse, beim Stammtisch oder vor der Bäckertheke: zwar sind die Meinungen diesbezüglich geteilt, aber dennoch ist der Tenor oftmals derselbe. Denn es fällt in der Tat auf, und da geben im Übrigen sogar die offiziellen Statistiken Recht, dass hierzulande weitaus mehr Bürger mit Migrationshintergrund (so lautet bekanntlich die offizielle Bezeichnung…) von Hartz-IV-Leistungen profitieren, als dies bei Deutschstämmigen der Fall ist. So sind viele Menschen in diesem Zusammenhang der Meinung, dass es sich dabei keineswegs nur um einen Zufall handelt, sondern dass pure Absicht, ja, sogar Berechnung seitens der "Neubürger" dahintersteckt.

 

Absicht, oder einfach nur ein unzureichender Bildungshintergrund?

Schließlich spricht es sich ja auf "internationaler Ebene" geradezu "wie ein Lauffeuer" herum, dass man hierzulande durchaus finanzielle Leistungen in Anspruch nehmen kann, ohne dafür auch nur einen Finger krumm zu machen. (Frage: Wie verhält sich die Sachlage umgekehrt für Deutschstämmige in den jeweiligen Ländern? Hätten "Otto Normalverbraucher" und "Lieschen Müller" vor Ort dieselben Rechte auf eine finanzielle Unterstützung?)

 

Klar, dass derartig "attraktive" Gegebenheiten weithin großen Anklang finden. Aber natürlich erheben bei derartigen Vermutungen viele Menschen auch entrüstet den Zeigefinger und geben stattdessen allein dem in der Regel eher mangelhaften Qualifikationshintergrund die Schuld dafür, dass es Bürgern "mit Migrationshintergrund" hierzulande so schwer gemacht wird, eine "seriöse" Arbeit zu finden…. Schlechte Deutschkenntnisse, eine oftmals nur geringe Allgemeinbildung, mangelnde Anerkennung von Abschlusszertifikaten hierzulande et cetera sind diesbezüglich in erster Linie zu nennen.

 

Es besteht Handlungsbedarf

Immerhin beziehen in Deutschland sage und schreibe 6,7 Millionen Menschen Hartz-IV-Leistungen. Durchaus nachvollziehbar also, dass sich da der eine oder andere Steuerzahler so seine Gedanken macht…. Grund genug in jedem Fall, dass die Arbeitsagenturen planen, gerade diese Menschen im Rahmen ihrer umfangreichen Vermittlungstätigkeiten intensiver zu berücksichtigen. Harte Zeiten….
 

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