— Archiv für den Tag „Arge” —

— Mittwoch, 1. August 2012 —

Das Jocenter kann auch wenn es will [ 2 Kommentare ]

Vor einigen Jahren hatte ich nach langer Zeit “selbstständiger” Arbeit für meinen Hauptauftraggeber einen Anstellungsvertrag bei dessen Firma ergattert. Leider ging diese nach ein paar Monaten Pleite; aber netterweise hatte ich eine sehr gute Abfindung ausgehandelt, die mich in den kommenden 7 Monaten bei der Entwicklung neuer Geschäftskonzepte und dem knüpfen neuer Partnerschaften über Wasser hielt. Vermögen hatte ich danke meines jungen Alters und der vorher immer recht prekären Selbstständigkeit nicht angehäuft.
Als ich leider feststellen musste, dass die neuen Geschäftspartner noch weniger taugten als deren Geschäftsidee, ging ich einerseits auf di Suche nach einer Festanstellung und habe parallel Freunde um die Vermittlung selbstständiger Tätigkeiten gebeten.
Witzigerweise kam ein einmaliger Auftrag zum Outsourcing – also der Arbeitsvermittlung für noch-Angestellte – als Subunternehmer einer Zeitarbeitsvermittlung rein. Den kompletten Artikel lesen…

— Sonntag, 22. Juli 2012 —

Unmögliche Forderungen der ARGE [ Ein Kommentar ]

Kein Konto aber ARGE KH verlangt die Kontoauszüge der letzten drei Monate. Völlig verzweifelt kam die Betroffene in eine unserer Sozial-Sprechstunden, weil die ARGE KH ihr bei fehlender Mitwirkung die Versagung der Neubewilligung, also die Einstellung aller Leistungen androhte.

Auf den gesamten, von der ARGE KH in der Verganenheit ergangenen Leistungsbescheiden steht jedoch aus Seite 2 zu lesen, daß die monatlichen Zahlungen per Scheck erfolgen. Hier darf ruhig einmal die Frage erlaubt sein, wie hoch der Geistsquotient angesiedelt sein muß, um in KH- ARGE-Mitarbeiter werden zu können. Genügt hier vielleicht der neu geschaffenen Wert von 1 ARG? Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Fälle anonymisiert dargestellt; wir können die Vorfälle dieser Seite selbstverständlich belegen, weil uns die BG- oder Widerspruchs-Nummern der Vorgänge bekannt sind. Am Ende eines Jahres werden die “ÄRG´sten” Mitarbeiter durch das “Soziale Netzwerk Deutschland e.V.” mit der Übergabe eines von uns per Beschluß eingeführten “Sozial-Prolls” in Gold, Silber und Bronze und dazu gehöriger Urkunde belohnt.<fkbheu>

— Montag, 18. Juni 2012 —

Die Arge und Behinderte Kinder [ 3 Kommentare ]

So, wo fangen wir den da mal an, also ich bin Vater von 3 Kindern L. J. (3,5 Jahre und late Talker), L.H. (6Monate und völlig gesund) J. 5 Jahre und am WHS Syndrom erkrankt.

Ich war früher Selbstständig und musste nach der Geburt meiner Tochter feststellen, das entweder meine Frau wieder Arbeiten geht oder ich meine Selbstständigkeit aufgeben muss. Da wir uns für letzteres Entschieden hatten, bin ich zur Arge gegangen um Hartz 4 zu beantragen. Das Drama begann.

Die erste Sachbearbeitern war soweit noch ok, hatte zwar keine Ahnung aber Sie war nett. Leider wechselte der Sachbearbeiter und der Terror fing an. Von Unterlagen, die zur weiterbewilligung des Antrages auf ein mal fehlten bis hin zu Leistungsverweigerung, da wir mehr Einkünfte erziehlt hätten! Sämtliche Unterlagen, die die Arge gefordert hatte, wurden von uns per Einschreiben Rückschein versand und trozdem fehlten dann Plötzlich Unterlagen. Uns wurden mehreinkünfte abgezogen, die aus dem Pflegegeld (wir haben keinen Pflegedienst) oder der Verhinderungspflege entstanden als Einkommen ausgelegt.

Nach dem ich mit dem zuständigen Sachbearbeiter gesprochen hatte und der mir sagte, das sei ja ein Sonderfall und man könne nicht erwarten, das er wirklich alles über so eine blöde Private situation wissen könne, teilte ich Ihm mit das er unfähig sei und ich seinen Vorgesetzetn sprechen möchte. Auf den Anruf warte ich heute noch!

Der Vorwschlag des Sachbearbeiters war, das ich ja abends Arbeiten gehen könne oder zumindest in der früh wenn meine Frau noch zuhause ist. Vorschlag ist Super, nur leider (wie wir der Arge gegenüber auch per Ärztlichem Atesst bestätigt haben) ist J. 24 h am Tag Pflegebedürftig. Meine Frau kann (auf Grund von Gewicht und größe von J.) die kleine nicht bewegen.
Auch dieses Teilten wir der Arge mit und die Auskunft war dann, nehmen Sie sich einen Pflegedienst, der kümmert sich um Ihr Behindertes Kind. Soweit richtig, was mache ich mit den anderen zwei? Soll ich die solange an den Kleiderbügel hähngen. Die Antwort war, dafür währe der Pflegedienst zuständig. Das ist leider völlig Falsch!

Ein paar Wochen später bekam ich einen netten Brief von der Arge, worin mir mittgeteilt wurde, das ich für abhilfe zu sorgen hätte und die Arge mich dann in einen Job vermitteln könne.
Im Einzelnen heist das aber nur, das meine Frau dann Arbeitsloß werden würde und ich Arbeiten gehe, somit also wieder ein Arbeitsloßer aus der Statistick fällt, aber ein neuer dafür geschaffen werden würde.

Nach dem ich mich mal Schlau gemacht hatte im Internet, bin ich zu dem Entschluss gekommen, das alles aber auch wirklich alles, was die Arge schreibt, überprüft und kontroliert werden muss, denn die Sachbearbeiter dort, haben von überhauptnichts eine Ahnung.

Das sind nur Lohnempfänger, die sich auf den Monatslohn freuen und mehr auch nicht

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