— Archiv für den Tag „Arge” —

— Mittwoch, 15. August 2012 —

Hartnäckigkeit wird belohnt! [ 6 Kommentare ]

Die Sache ist jetzt zwar schon zwei Jahre her, aber ich denke, dass sie sich regelmäßig deutschlandweit wiederholt. Zum damaligen Zeitpunkt erhielten wir (meine schwangerer Frau und einem Kind) ergänzendes ALG II. Jeden Monat musste die Gehaltsabrechnung eingereicht werden. Fast jeden Monat gab es eine Überzahlung mit anschließender Rückforderung. Eigentlich war die Zahlung regelmäßig vor dem 1. auf meinem Konto. Nur diesen einen Monat nicht. Wir haben bis zum 5. des Monats gewartet – kein Geld.

Nur mit Widersprüchen kommt man weiter

Am 6. hatte ich dann frei, weil ich nachmittags einen Arzttermin hatte. Also am vormittags in die ARGE. Problem geschildert und erstmal warten. Dann kam ich zu einer Dame, die mich dann fragte, ob ich eine Änderung im Vormonat gehabt habe. Diese Frage bejahte ich, ich hätte jeden Monat eine Änderung. “Na dann, ist ja alles klar, wir hatten ein Softwareproblem und alle, die letzten Monat eine Änderung gehabt haben, haben kein Geld bekommen. Das Geld wird Ihnen in den nächsten Tage überwiesen.” – Die Antwort befriedigte mich nicht und ich erwiderte, dass ich das Geld nicht in den nächsten Tagen bräuchte, sondern sofort und ich meine Sachbearbeiterin sprechen wolle. Da wurde die Dame leicht unfreundlich und Griff dann zum Hörer, um meine Sachbearbeiterin anzurufen. Die hätte heute frei, so die Dame von der ARGE. Dann will ich die Vertretung sprechen. Irgendwie wollte die Dame nicht. Als ich ihr erklärte, dass ich mit dem Ziel hierher gekommen bin, erst wieder zu gehen, wenn ich zumindest einen Verrechnungsscheck in der Hand halte, griff sie erneut zum Hörer. Naja, geht doch, dachte ich. Am Telefon wurden Informationen ausgetauscht, dann drehte sich die Dame triumphierend zu mir und sagte: “Sie bekommen doch nur ergänzendes ALG II, da sie ja noch Gehalt beziehen”. “Tja, das reicht aber nicht, darum gibt es ja noch ergänzendes ALG II und das brauche ich heute”, antwortete ich. Wieder wandte sich die Dame ihrem Gegenüber am Telefon zu, kurze Rücksprache mit ihm und dann legte sie auf. “Sie haben doch was unterschrieben, dass sie Elterngeld beantragen und da brauchen wir den Bescheid”, frohlockte die Dame, darum haben Sie kein Geld bekommen, weil noch Unterlagen fehlen. Wie jetzt? Ich sagte der Dame, dass wir so nicht weiter kommen würden und ich daher mal mit der Teamleitung sprechen wolle und das Schreiben, welches ich unterschrieben haben soll, möchte ich gerne mal sehen. Wieder Griff die Dame zum Hörer. “Die Teamleiterin ist erst heute Nachmittag wieder im Haus, da müssen sie heute nachmittag wiederkommen.” – ich antwortete ihr, dass ich das nicht tun werde, da ich einen anderen Termin habe und teilte mit, dass ich dann eben den nächst höheren Vorgesetzten sprechen wolle, irgendein muss ja da sein, der die Verantwortung trägt. – ich sollte dann wieder in der Wartezone Platz nehmen, ich würde dann aufgerufen. Dort musste ich dann ca. 30 Minuten warten. In der Zeit bekam ich mit, dass offensichtlich weitere Personen kein Geld bekommen haben. Diese waren aber leider nicht so hartnäckig. Den kompletten Artikel lesen…

— Donnerstag, 9. August 2012 —

Spezieller Anwalt bezwingt ungerechte Kürzungen [ 5 Kommentare ]

Vor einige Jahren hat man mich zu einem Leihjob zwingen wollen! Die Firma zahlte nur 6€ und in der Probezeit, das erfuhr ich aber erst nach Unterzeichung des Vertrages, nur 3€ ! Also habe ich die Stelle nicht genommen und mir wurden die Bezüge gbekürzt um 30% gekürzt! Der eingelegte Widerspruch wurde abgewiesen! Die 3 Monata waren echt hart!

Hilfreicher Tipp vom Ingenieur

Dann habe ich an einer freiwilligen (?) Trainingsmaaßnahme teilnehmen müßen, bei der ich zum Hilfs Schlosser ausgebildet werden sollte, anzumerken wäre, das ich Betriebsschlosser mit Gesellenbrief ung Berufserfahrung bin, aber das war denen egal! Da lernte ich einen Ingineur kennen, der mir den Tipp gab, mich in der Kürzungssache an einen Anwallt zu wenden, an einen ganz bestimmten Anwallt!

Der Rechtsanwalt brachte mir mein Geld ohne Aufwand zurück

Etwa 3 Monate nach dem Ende der 3 monantigen Kürzungszeit mußte ich zur ARGE um eine neue Eingliederungsvereinbarung zu untereichnen! Dabei fragt mich der Sachbearbeiter, was denn mein Widerspruch mache! Ich erzählte ihm, das ich das ganze DEM bestimmten Rechtsanwalt gegeben habe! Ich war um 10 Uhr bei der ARGe, am nächsten Tag, um 10 Uhr, kommt bei mir immer die Post, hatte ich einen Brief in meinen Briefkasten, das die Kürzung wegen Formfehler zurückgenommen wurde und die Nachtzahlung von etwa 324 Euro in den nächsten Tagen auf mein Konto eingehen würde! Das lustige ist, ich hätte nur klagen könne, alle Fristen waren verstrichen, die ARGE war was die Kürzung angeht auf der sicheren Seite, aber die bloße Erwähnung, des Namens dieses speziellen Anwaltes, hat die ARGE dazu gebracht, mit Recht zu geben!

Die bloße Erwähnung seines Namens hilft vielen Verzweifelten

Logisch, das ich das anderen auch erzählt habe, und bei denen war es dann genauso, da wurde nur durch die Erwähnung des Anwalltnames, einer jungen Familie die Erstausstattung gewährt! Vor diesem Anwalt haben alle D. Behörden eine heidenangst! Wer wissen will wie der heißt, kann mir schreiben!

— Freitag, 3. August 2012 —

Grundsätzliche negative Erfahrungen und Tipps [ 3 Kommentare ]

Bei sehr vielen negativen Erfahrungen mit dem Jobcenter B. Team 805 (die im internen Vergleich-Rankung der damaligen ARGES 2009 ja nur die Note 4,3, also durchgefallen erhielten, wie mir damals eine Mitarbeiterin in B. und ein Mitarbeiter in E. vetraulich verrieten) – wie Falschberechnungen, “vergessene” Berücksichtigung z.B der Warmwasserstromkosten, verspätete Auszahlungen, angedrohte Schikanen wegen der Wohnung, mangelnde fachliche Kompetenz in Berufsvermittlung als Akademiker und Fragen der Rentenbeantragung, Fluchtversuch des Abteilungsleiters vor einem Gespräch – kann ich nur folgende Empfehlungen geben:

  1.  immer in Begleitung eines Nichtbetroffenen (also kein Mitglied der BG) die Dienststellen als Zeugen aufsuchen.
  2.  Bei Problemen sofort massiv mit Wahl eines Rechtswanwalts und Öffentlichkeit drohen. Beides scheuen die Mitarbeiter sehr.
  3. Beschwerden begründet an die oberste Zentrale nach N. melden. Dann erhält man oft innerhalb einer Woche Antwort und erstaunlicherweise bewegen sich Dinge und Tonfall.
  4. Schikanen und Mändel des Jobcenters der Partei Die Linke oder Soziale Liste oder ähnliche Parteien im Rat der Stadt melden. Grundsätzlich kommt natzürölich auch jede andere Partei im Rat der Stadt in Frage, die bereit erscheint Interessen der Betroffenen gegenüber der Verwaltung zu vertreten. (In B. erfolgte in meinen Fällen von Seiten der “regierenden” SPD grundsätzliche keine Reaktionen auch auf Nachfragen an die zuständige Bürgermeisterin hin).
  5.  Gegen jeden Bescheid Widerspruch einlegen – alleine schon wegen der anliegenden Klagen beim Bundesverfassungsgericht.
Pages: « 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 15 16 17 »