— Archiv für den Tag „Arge” —

— Montag, 29. November 2010 —

Mein heutiges Leben [ Keine Kommentare ]

 

Hallo Leute,

heute möchte ich Euch meine Geschichte erzählen damit ihr seht was für eine Frechheit sich die ARGEn und Arbeitsagenturen so raus nehmen und hoffe damit die Öffentlichkeit zu erreichen und vielleicht etwas zu erreichen.

Angefangen hat alles im Jahre 2002 Wo festgestellt wurden ist das ich aufgrund meiner schlechten Schulischen Leistungen  und in Kombination meiner Körperlichen Einschränkungen vermutlich nur eine einfache Bürotätigkeit ausüben darf. Nun denn es ist dann so gekommen das ich in einen Internat für Körperbehinderte in der Nähe von Nürnberg untergekommen bin und da erst mal mein BVJ zu machen. Nach der Zeit wurden ja alle Ergebnisse aus verschiedenen Berufsrichtungen ausgewertet ohne jegliche Berücksichtigung der Körperlichen Einschränkungen und es wurde im Endeffekt entschieden das in die Metallbranche gehen werde weil ich da eben die besten Ergebnisse erzielt habe, das dies aber genau endgegengesetzt der Berufsrichtung gewesen ist wo es gehen sollte hatte ich schon damals probiert dagegen Einspruch zu erheben, doch leider erfolgslos und damit beginnt das ganze Drama.

Habe dann also eine Lehre als Dreher angefangen bis dann 2006 ein Amtsarzt vom Arbeitsamt in der Ausbildungsstätte aufgetaucht ist und meinte dass ich diese Ausbildung abbrechen soll weil es Gesundheitlich nicht zumutbar ist. Da ich aber zu diesen Zeitpunkt nur noch 7 Monate vor mit hatte hab ich das dann auch durchgezogen. Leider hat sich das als falsche Entscheidung rausgestellt. Warum erfahrt ihr noch im Laufe meiner Story.

So also hab ich meine Ausbildung zu Ende geführt und habe daraufhin 3 Monate als CNC-Dreher arbeiten können bis ich durch Zeitarbeit in einer Firma geraten bin wo es eben nicht mehr funktioniert hat und ich dann kaum noch vor Schmerzen laufen konnte, wodurch ich dann auch sofort gekündigt wurde. Nun also ab zum Arbeitsamt wo als erstes mal ein Ärztliches Gutachten angeordnet wurde das war dann im August 2007 wo auch wieder festgestellt wurde das ein Arbeiten im Metallbereich nicht mehr möglich ist. Aber dennoch haben die „Arbeitsvermittler“ der Bundesagentur dies scheinbar nie zu Gesicht bekommen und mich weiterhin für diese Branche Vermittelt dennoch 7 Monate ohne Erfolg. Im Februar 2008 bin ich dann bei meinen damaligen Arbeitsvermittler gewesen der mir dann angeboten hat eine Weiterbildung zu bewilligen ich aber das selber suchen soll. Also entschied ich mich für Schaltschrankverdrahter da mir das als Zukunftssicher und als relativ körperlich Leicht erklärt wurden ist. Also habe ich die 5 ½ Monate durchgezogen und auch während dieser Zeit keinerlei Probleme gehabt. Nun war aber das Problem das man mit einen lächerlichen Zertifikat dort raus gegangen ist, wo ja nicht mal die Inhalte der Weiterbildung drauf gestanden haben. Hatte aber das Glück trotzdem eine Arbeit zu finden. Leider nur in den Niederlanden und leider auch nur dank der Wirtschaftskrise nur 7 Wochen lang.

Nachdem ich mich wieder bei der Arbeitsagentur habe, war ja leider mein ALGI Anspruch erschöpft, also saß ich dann da insgesamt 8 Monate mit einen 0,nix Einkommen. Bis ich dann eines Tages doch mal einen Termin in der Reha bekommen habe. „Endlich ein Lichtblick“ dachte ich mir aber.. Naja ich wurde zu einer Testung für verschiedene Berufsrichtungen geschickt und bin angeblich zu dumm egal in welchen der 7 Bereiche ich getestet wurden bin. Darauf hat sich dann auch die Reha festgehalten und mich in ein Berufsförderwerk gesteckt 2 Monate Schule, 8 Monate Praktikum. Das Praktikum verlief aber im Sande weil die Firma am letzten Tag dann einen mitgeteilt hat das es mit der Einstellung nix wird, Gründe unbekannt.

Da ich es wenigstens geschafft habe während dieser 8 Monate Geld zu sparen konnte ich aus den Elterlichen Haushalt ausziehen und mir meine eigenen vier Wände leisten.

Jetzt ist ja die ARGE für mich verantwortlich. Es wurde im Juli ´10 ein neues Ärztliches Gutachten von denen angefordert wo natürlich auch wieder drin steht das ein Arbeiten im Metallbereich nicht möglich ist. Die Arge hat dann sogar eingesehen dass ich so nicht vermittelbar bin und war gewillt mir eine Umschulung zu bewilligen. Nun überspringe ich mal ein paar Monate hin zum gestrigen Tage den 26.11.2010. Nach vielen hin und her steht nun ein Ergebnis fest. Mein toller Vermittler beharrt sich auf das Gutachten der Tests die 2009 gemacht wurden sind, wo ich ja nachdem zu dumm bin für eine Umschulung also fällt das schon mal definitiv ins Wasser. Dann war noch eine Möglichkeit eine Reintegrationsmaßnahme zu machen, aber auch diese wurde abgelehnt aus den Grund das A die eine noch keine 12 Monate zurückliegt und B da die erste schon erfolglos gewesen ist er keinen Grund darin sehen sollte die zweite das werden sollte. Also auch das Thema ist für den endgültig durch. Nun habe ich ihn gefragt was er sich nun vorstellt was ich machen soll. Er meinte ich soll mich dann für einen Beruf bewerben der NICHT im Metall oder Elektrogewerbe ist und einen Leidensgerechten Arbeitsplatz bietet. Ich fragte ihn dann ob er mir doch bitte dann auch ein paar passende Stellen gleich ausdrucken kann. „hmm… pff, nein kann ich jetzt auch nicht“ war sein Kommentar dazu. Als Abschlusssatz hat er noch gemeint. „ Ich weiß dass Sie das jetzt nicht befriedigt. Aber lassen Sie den Kopf nicht hängen und legen Sie jetzt erst richtig los“. Ich weiß man soll hier zwar keine Beleidigungen schreiben aber echt, so was Dummes von Vermittler kann’s doch gar nicht geben.

Nun frage ich Euch. Gibt es eine Möglichkeit gegen so eine Frechheit anzugehen oder ist das rechtens was die sich in der ARGE erlauben. Wäre es eine gute Idee Sich an die Presse zu wenden oder sogar bis vors Sozialgericht?

Würde mich über Eure Kommentare, Hilfen und Anregungen freuen.

Steve

— Montag, 8. November 2010 —

Keine 2. Chance? [ Keine Kommentare ]

Heute möchte ich unsere Geschichte schildern….:

Mein Freund hat eine staatlich bezahlte Ausbildung/Maßnahme der ARGE zum Gebäudereiniger bei einem Bildungsträger mit Praktikum in einem Betrieb und Stützunterricht von 2007-2010 gemacht. Die hieß ZIL- Zukunfts-Innovertiertes-Leben.

Seine Praktische Prüfung vor der Handwerkskammer hat er mit 2 bestanden, seine Schriftliche hat er in allen Teilen nicht bestanden und hat sich somit zur Wiederholungsprüfung im Januar 2011 angemeldet. Als Auszubildender wurde er von seinem Praktikumsbetrieb nicht weiter übernommen sonder nach seiner halbabgeschlossenen Ausbildung in Vollzeit übernommen, wo er aber nach14 Tagen Vollbeschäftigung aus betrieblichen Gründen gekündigt worden ist……….

Seit dem nichtbestehen seiner Prüfung (28.08. ende der Ausbildung) sind wir bei der ARGE gemeldet. Die ARGE hat mit meinem Freund eine Eingliederungsvereinbarung getroffen, in dem er sich einen Bildungsträger suchen soll, damit ihm eine Maßnahme zur Vorbereitung der Prüfung gegeben werden kann(Diese Vereinbarung hat auch ewig gedauert, weil vorher bis 20.Sep noch die U25 für ihn zuständig war, dort hatten wir das Gefühl nicht ernst genommen zu werden, was seine Wiederholungspüfung angeht und das wir nur hin und her geschoben wurden bis unsere jetzige Beraterin für uns zuständig ist…) Wir haben uns bei seinem alten Bildungsträger gemeldet ob die ihm ein Angebot unterbreiten können, damit er Hilfe zur Prüfungsvorbereitung bekommen kann. Es kam eine Absage, weil die nun den Ausbildungsberuf nicht mehr ausbilden…. Wir haben uns an die Handwerkskammer gewandt ob die uns helfen können. Es kam ein Anruf das sie es Prüfen werden, danach keine Reaktion und wir haben beim TÜV Rheinland für Halle/Leipzig nachgefragt, die überprüfen es noch ob sie meinem Freund irgendwie weiter helfen können. Das sind die drei Bildungstäger die wir kannten oder im Internet gefunden haben die in Frage kommen könnten. Die Arge konnte uns keine weiteren Bildungsträger nennen.

Wir waren wieder bei der Arge und haben unserer Bearbeiterin unsere Bemühungen geschildert. Von ihr kam dann, ob wir es nicht abbrechen wollen für meinen Freund einen geeigneten Bildungsträger zu suchen, weil sie es aussichtslos findet noch was geeignetes bis Januar 2011 zu finden… Wir verneinten dieses, weil es heute wichtig ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zu haben. Mein Freund und ich wissen nicht mehr weiter. Er möchte doch einfach nur Hilfe bekommen und ich verstehe nicht warum die ARGE nicht mehr tun kann, da er ja auch gewillt ist eine abgeschlossenen Berufausbildung zu haben. Dazu muss ich noch sagen, mein Freund ist in psychologischer Behandlung damit endlich geklärt wird warum er seine Schriftliche Prüfung nicht bestanden hat( Blockade, verdacht auf ADS…), da es seine 2. Ausbildung ist und er immer probleme hat beim lernen. In seiner ersten Ausbildung zum Maler und Lackiere hat er die Prüfung auch nicht geschafft.

Dann ist ja auch noch das Ding das keiner in der ARGE weis in was für eine Ausbildug/Maßnahme (ZIL) mein Freund gesteckt worden  ist obwohl die Ausbildung von der ARGE gezahlt worden ist.Die können mit diesem Model nichts anfangen…………

Warum darf ein Auszubildender der in einer betrieblichen Ausbildung steckt, bei nicht bestehen ein halbes Jahr im Betrieb bleiben und warum kann ein Auszubildender der eine Ausbildung bei einem Bildungsträger gehabt hat es nicht auch so machen? A,lso das der Bildungsträger dazu verpflichtet ist ihn bis zum bestehen der Prüfung zu behalten…..

Warum kann die ARGE nicht mehr tun?  An wem können wir uns sonst wenden?

Viel Spaß oder auch nicht beim lesen unserer Geschichte

joaen

 

Sorry für eventuelle Rechtschreibfehler…

— Sonntag, 7. November 2010 —

Trister November – “goldene” Stimmung in Sachen “Hartz IV”? [ Keine Kommentare ]

Angesichts der unmittelbar bevorstehenden, positiven Veränderungen am Arbeitsmarkt sollte man meinen, dass die Stimmung in diesem unserem Lande entspannt und optimistisch wäre. Denn Fakt ist, dass sich im Allgemeinen immer weniger Arbeitssuchende am Markt "tummeln". Nein, mehr noch: es wird darüber hinaus sogar von unterschiedlichster Stelle "prophezeit", dass die Arbeitslosenzahlen sage und schreibe unter die Drei-Millionen-Grenze sinken werden. Und zwar schon sehr bald.

Optimismus und Pessimismus liegen sehr nah beieinander….

Es gibt sogar Experten, die betrachten die wirtschaftliche Situation hierzulande derartig positiv, dass sogar die Rede davon ist, durchaus die Zwei-Millionen-Grenze "knacken" zu können. Ein erstrebenswertes, löbliches Ziel, ohne Zweifel. Und es könnte unter Umständen tatsächlich Wirklichkeit werden, wenn der Abbau der Arbeitslosigkeit weiterhin in solch' rasantem Tempo erfolgt.

Alles eine Frage der Sichtweise? Man wird sehen…

Möglich ist alles. Bekanntlich ließ ja schon vor Jahren ein renommiertes Unternehmen werbewirksam verlauten, dass in der Tat "nichts unmöglich" sei. Nach Ansicht des Direktors des IW (Institut der deutschen Wirtschaft), Michael Hüther, könne gar nicht unbedingt von einem Mangel an offenen Stellen die Rede sein. Stattdessen müsse man eher von einem Arbeitskräfte-Defizit sprechen. Hört sich selbstredend gut an…. Die Agenturen für Arbeit haben bundesweit augenscheinlich sehr gute Arbeit geleistet und es im Zuge dessen erfolgreich geschafft, dafür Sorge zu tragen, dass (endlich) wieder mehr Menschen in Lohn und Brot stehen.

Hand aufs Herz: die Realität sieht anders aus

Nicht jedermann ist allerdings derselben Ansicht. Ganz im Gegenteil. Immer wieder stehen die "geschönten Statistiken" der ARGE zur Debatte. Wird demgemäß über kurz oder lang tatsächlich die Zahl der "Minijobber" ansteigen? Und wie verhält es sich im Hinblick auf die Statistiken bei den "Ein-Euro-Jobbern"? Wird auch hier die Quote nach und nach ansteigen? Man darf gespannt sein….

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