— Archiv für den Tag „Arge” —

— Freitag, 9. August 2013 —

Bei DHL geht alles schnell, nicht aber bei dem Jobcenter… [ 3 Kommentare ]

Hier nun mein unvergesslicher Erfahrungsbericht von DHL aus dem Jahre 2011.
Leider sind einige Unterlagen nicht mehr auffindbar, so dass diese Doku etwas lückenhaft ist.
Der Kern aber ist erkennbar. Von Anfang an wurden mir vom Jobcenter Steine in den Weg
gelegt und die Gleichgültigkeit sowie ausufernder Bürokratismus sprechen ihre eigene
deutliche Sprache.

Einer der Personalmanager musste mehrmals per Mail und Telefon bei dem Jobcenter
vorsprechen, damit überhaupt reagiert wurde und dann aber auch sehr träge und unlustig.

Als ich mit vielerlei Mühe den Fahrtkostenzuschuß für Oktober 2011 bekam fehlte die letzte
Woche des Monats. Mein ALG-II- Geld war bereits so gut wie alle und meine sofortige Mail
an dieses „ Team 929“ wurde nicht beantwortet. Damit war meine Arbeit bei DHL zuende
bevor sie überhaupt richtig anfing. Aus der beigefügten Lohntabelle ist mein
verlorengegangener Lohn gekennzeichnet. Ab 1. November 2011 hätte ich nachweislich das
Jobticket von DHL erhalten, was auch dem Jobcenter bekannt war.

Die halbherzige Entschuldigung von dieser Frau Kahl hilft mir über die verlorengegangene
Arbeit auch nicht hinweg. Bis zum heutigen Tage habe ich trotz mehrmaligem
Auskunftverlangen nicht die Namen der Mitarbeiter dieses „ Team 929“ erfahren. Man beruft
sich auf Datenschutz.

Wenn ein Arbeitsamt schriftlich verlangt, dass man sich um Arbeit kümmert und dann
jegliche Eigenbemühungen durch Untätigkeit und Gleichgültigkeit boykottiert, dann
sollten sich die Mitarbeiter nicht wundern, wenn ihnen nur noch abgrundtiefer Haß
entgegenschlägt.

Bei DHL hatte ich alle gewünschten Lehrgänge absolviert und war sehr froh, eine Arbeit mit
vernünftigem Lohn zu bekommen. Das Jobcenter hat ja solcherart Arbeit nicht anzubieten,
das einzige was dort vermittelt wird sind 1-€ Jobs oder sinnlose Maßnahmen.

Bei DHL hatte sich der Personalmanager Herr Jens Neubacher sehr für mich eingesetzt
obwohl es nicht zu seinem Aufgabenbereich gehört, mit dem Jobcenter zu verhandeln.

Bei DHL hatte man letztendlich nur mit dem Kopf geschüttelt und viele Kollegen sagten, dass
sie die Handlungen des Arbeitsamtes nicht verstehen.

 

Anbei der Schriftverkehr und die ganzen Bescheide und Mails als PDF:

schriftverkehr-und-bescheide-dhl-arge

— Dienstag, 15. Januar 2013 —

Schickane mal anderesherum oder wie man dem Amt mal auf die Füße tritt [ 5 Kommentare ]

Vorweg, ich diskutiere gerne mit menschen auf einem gewissen niveau, auch nehme ich gerne (sachliche) kritik hin, was ich garnicht leiden kann, ist wenn man mich an eine “Mitwirkungspflicht” erinnert, deren ich schon mehr als zu genüge nach gekommen bin. Dabei aber die Mitwirkungspflicht, der gegenseite doch sehr zu Wünschen übrig lässt. Diese mag sein durch unwissenheit, durch desinteresse oder auch durch akute dummheit und bürokratie idoten bewerkstelligt. Für all dieses kann ich nichts, auch für die überflutung mit Anweisungen und anhängen, die kein normaler mensch ,mehr bewältigen kann, überfordert wird.

aus diesem grunde, habe ich mich dazu entschlossen, mal einiges der arge, respektive meinem sachbearbeiter, mitzu teilen. auch werde ich bei einer ablehnung meoiner anträge den weg des gerichtes wählen, den ich denke (im gegensatz zu manch anderem hier), das man sich auch wehren ,muss gegen diesen behörden irrsinn. denn ich habe diese gestze nicht gemacht, ich muss sie nur befolgen, sonst werde ich (in Amtsdeutsch) sanktioniert.

Hier nun mein schreiben an die Arge

Jobcenter xxxxxx
xxxxxxxx
xxxxxxx
Herr xxxxxx
Einschreiben Rückschein 02.01.13

Sehr geehrter Herr xxxxx,

es wird von uns Beantragt, eine Prüfung des uns zustehenden Kindergeldes, für xxxxxx, das seitens der Arge als Einkommen im Gesamten Angerechnet wurde, durch zu führen, da diese Berechnung seitens der Arge Starnberg falsch ist. Es wird Beantragt, dass der Uns durch die Falschauslegung seitens der Arge Starnberg entstandenem Schaden im Vollen Umfang erstattet wird

Begründung

Mit zwei Urteilen vom 8. Februar 2007 (Az. B 9b SO 5/05 R und B 9b SO 5/06 R) hatte das Bundessozialgericht (BSG) entschieden, dass Kindergeld, das Eltern für ihr behindertes Kind beziehen, grundsätzlich nicht bedarfsmindernd auf die Grundsicherung angerechnet werden darf.

Denn beim Kindergeld handelt es sich, in diesem Falle nicht um regelmäßig Einkommen der Eltern.
Etwas anderes gilt lediglich dann, wenn die Eltern das Kindergeld an den behinderten Menschen weiterleiten (z.B. indem sie es auf ein Konto ihres Kindes überweisen). Hierdurch fließt dem Kind nämlich eine konkrete Geldsumme zu, die als Einkommen bedarfsmindernd zu berücksichtigen ist.

Hierzu wird Erklärt,

da das Kindergeld, dass wir seit Antragsstellung, für Unserer Tochter xxxxxxx erhalten, wurde nie, auf das Konto von xxxxxxx überwiesen, sondern immer nur auf das Konto von Frau xxxxxx Überwiesen wurde und diese dann Zweckgebunden zur Versorgung von xxxxx verwendet und eingesetzt wurde.

Des Weiteren wird Beantragt, das sämtliche Kosten für die Notwendigen Reparaturen und Instandhaltung, am Behindertengerechtenfahrzeug von xxxxxx, seitens der Arge Starnberg, zu Übernehmen sind. Rechnungen wurden bereits Eingereicht.

Begründung ergibt sich aus dem Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) -
Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen- (Artikel 1 des Gesetzes v. 19.6.2001, BGBl. I S.1046)

Sowie aus einen Mehrbedarf von 17 Prozent des maßgebenden Regelsatzes bei Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen “G” oder “aG” (§ 30, SGB 12).
Ausweis liegt dem Schreiben in Kopie bei
Desweitern wird Beantragt, das sämtliche Steuerrückerstattungen, die wir erhalten haben seit Antragsstellung auf H4 unsererseits, dahingehend zu Überprüfen sind, ob alle Abzugs und Freistellung Beträge korrekt eingehalten wurden. Diese Beträge ergeben sich aus dem Steuergesetz § 33 b EStG. Die somit erhaltenen Steuerrückzahlungen, die zu 95% auf die Schwerbehinderung von xxxxx zurück zu führen sind, sind somit nicht Anrechnungsfähig und dürfen nicht als zusätzliches Einkommen gewertet werden. Eine Anrechnung, durch die seitens der Arge Starnberg sind somit Rechtswidrig.
Im Gesamten ergibt sich somit, das
A: die Arge xxxxx uns Geld schuldig ist, wobei Beachtete werden muss, das die genaue Höhe der Rückzahlung, noch zu beziffern ist.
B: Wir eine Bearbeitung und Beantwortung bis 4 Wochen nach Erhalt/Eingang, bei der Arge xxxxxx, diese Schreibens Erwarten.
C: Wir darauf verweisen, dass wir erst jetzt diese Anträge stellen konnten, da wir erst jetzt, von den zutreffenden Gesetzen und deren Rechtmäßigkeit Kenntnis erlangt haben. Diese nur durch eigen Recherche und nicht durch das dazu Wirken von seitens der Arge xxxxx, obwohl diese deren Aufgabe gewesen wäre.
D: Sollten wir Anträge gestellt haben, die nicht die Arge betreffend sein sollten, so verweisen wir darauf, dass die dann zuständige Behörde, unverzüglich von der Arge xxxx, über die Anträge zu Informieren sind. Diese jeweils mit einer Schriftlichen Begründung, weswegen die Arge xxxxxx nicht zuständig sein sollte.
Dieses Schreiben geht in Kopie an unseren Rechtsbeistand xxxxxxxx (Anschrift dürfte Bekannt sein), damit im Falle von Uneinigkeit, wir die Klage beim Sozialgericht München unverzüglich erheben können.

Mit Freundlichen Grüßen

M.Pillich
Anlage: Schwerbehindertenausweis
Gehaltsabrechnung xxxxxxx Dezember 2012
Steuerrechtsbescheid xxxxxx Jahr 2012

— Samstag, 20. Oktober 2012 —

Wohnung zu groß [ 15 Kommentare ]

Hallo,

bin seid ein Jahr leider Arbeitslos. Bin Immer Freundlich von Arbeitsamt bzw. Arge empfangen worden. Mein Problem bzw. das komische ist. das meine Wohnung laut Gesetzt zu groß ist für ein allein Lebenden. Habe 87qm², zustehen tun mir ca die Hälfte. Wohne in einer FH und Unistadt wo viele kleine Wohnungen durch die Studenten teuer sind. Zahle inklusive Nebenkosten 430€ warm, Wohnungen in der vom Amt vorgeschriebenen größe, kosten 20€ weniger!! Kurios finde ich, das die Behörde Umzug, Renovierung usw. zahlt. Diese kosten sprengen eigentlich die Mietdauer/ Differenz von knapp 2 Jahren. Kritik gilt nicht den Mitarbeitern der Arge usw. sondern den nicht möglichen Spielraum die Sie ab und an bräuchten. Mal schauen was dabei raus kommt, hab zum Glück eine Rechtsschutzversicherung die auch solche klagen übernimmt.

Über neue Infos werde ich berichten.

MfG

M. R.

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 15 16 17 »