— Archiv für den Tag „Arbeitsamt” —

— Mittwoch, 5. Oktober 2011 —

Alle Jahre wieder zum Bewerbungstraining [ Ein Kommentar ]

Es gibt Ereignisse, die Jahr um Jahr wiederkommen und uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern können: Ostern, Weihnachten, Geburtstage. Bei uns flattert jedoch jedes Jahr das Schreiben vom Arbeitsamt ins Haus. Und das bringt weniger Freude, als vielmehr Unverständnis und Entnervtheit mit sich.

Schon seit 1991 betreibt meine Familie ein kleines Speiseeisgeschäft in einer idyllischen Thüringer Kleinstadt. Spätestens, wenn man zum Eis essen auch gern zum nahegelegenen See fahren kann, wenn man auf Geschmack weniger Rücksicht nimmt, wird die Eisproduktion über den Winter still gelegt.

Das ist dann der Zeitpunkt, wo meine Mutter als Saisonarbeiterin dem Arbeitsamt "Guten Tag." zu sagen hat. "Wir möchten mit ihnen über Ihre berufliche Perspektive reden." – der Satz hat sich schon ins Gedächtnis eingebrannt. Berufliche Zukunft? Welche berufliche Zukunft denn? Ab März geht das Geschäft wieder los, die Eiskugeln werden wieder gerollt und die heißen Tage somit perfekt abgekühlt.

Warum also an eine berufliche Zukunft denken und darüber reden, wenn diese schon unter Dach und Fach ist? Natürlich müssen die lieben Sachbearbeiter des Arbeitsamtes all das erfragen, besprechen, diskutieren. Doch seit 20 Jahren kann meine Mutter nicht vielmehr zu den Leuten sagen, als: "Ich bin ohnehin nur ein viertel Jahr arbeitslos. Eine langfristige, berufliche Zukunft ist somit von ihnen gar nicht nötig zu planen." Erheiternd ist es natürlich, wenn gegen Ende Februar ein Schreiben ins Haus flattert: "Wir möchten mit ihnen Bewerbungen schreiben. Bitte vereinbaren sie einen Termin." Das ist dann der Punkt, wo meine Mama entnervt den Telefonhörer in die Hand nimmt: "Ich kann leider keinen Termin vereinbaren, ich arbeite ab nächster Woche wieder. So wie jedes Jahr." Und so ist es, alle Jahre wieder !

— Montag, 11. Oktober 2010 —

Wir Unmenschen [ Keine Kommentare ]

Hallo ihr lieben, leider komme heute auch ich hier hin um meine Erfahrungen mit der AA zu schildern. Wie wir der Überschrift entnehmen können, werden viele von uns "UNMENSCHLICH" und Rechtswidrig behandelt, abgeschoben und sogar Beleidigt. Ein klarer Fall von Mobbing am A (A-rbeitsplatz) …?! Viele Betroffene trauen sich nicht den Mund auf zu machen oder glauben es wäre sinnlos dagegen zu rebellieren, wie sich der ein oder andere Sacharbeiter der AA oder der ARGE gegenüber einer Hilfebedürftigen Person verhalten. Ganz im Gegenteil! Es macht Sinn sich nicht alles gefallen zu lassen. Es macht Frei mal was gesagt zu haben. Es bereitet Vorteile für Menschen in der selben Situation. Deswegen bin ich dafür, das jeder  sagt was mit IHM gemacht wird. Selbst wenn es hier hin geschrieben wird! Irgendwann läuft auch dieses Fass über … Ich selbst schreibe hier hin, weil die AA meint, Sie könne mit mir machen was sie will. Zu meinen Streitpunkten gehören: – Strafmaßnahmen ohne wirklichen Grund – Beleidigungen meiner Person – Zwangs Bewerben – Verweigerung auf evt. Rücksicht aus Besonderem Grund – Sinnlose Fahrten zur AA Limburg (20 km von mir) … Ich möchte auch nicht mehr zusammen zucken müssen, wenn es mal wieder heißt: Bitte kommen Sie am …… in die AA Limburg *kotz* Ich wünsche mir, das jeder irgend etwas über sich schreibt und die Probleme mit den Ämtern (vor allem AA und ARGE) endlich weniger werden. Liebste Grüße aus Weilburg

— Donnerstag, 30. April 2009 —

Antrag auf Bedürftigkeit stellen [ Keine Kommentare ]

Arbeitsamt Hab ich heute im Netz gefunden. Wie lange dauert es wohl noch, bis wir dahin kommen? Man kann auch sagen "Zuckerbrot und Peitsche."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pages: « 1 2 3 4 5 6 7 »