— Archiv für den Tag „Arbeiten” —

— Dienstag, 29. Januar 2013 —

Gespräch über berufliches Situation findet nach Arbeitsaufnahme statt. [ 11 Kommentare ]

1 Jahr lang war ich arbeitslos. Das Arbeitsamt hat mir in dieser Zeit nix vernünftiges Angeboten. Seit 14 Tagen habe ich wieder eine Arbeit. Verdiente aber im Januar so wenig (nur 14 Tage gearbeitet), dass ich ergänzend Alg. II beantragt habe. Nur für Januar und Februar, danach reicht mein Lohn. In den ersten 14 Tagen bin ich bereits das zweite Mal zu einem Termin geladen worden, weil man mit mir über meine berufliche Situation sprechen möchte.

Beim ersten Gespräch wurde mir mitgeteilt, es wäre halt so üblich, aber in meinem Falle da ich bereits eine Arbeit habe nicht notwendig. Jetzt muss ich mir schon wieder ein paar Stunden frei nehmen, man will wieder mit mir über meine berufliche Situation sprechen. Als ich den Antrag auf Unterstützung für Jan und Feb. 2013 abgab, wurde unter anderem auch mein Arbeitsvertrag kopiert, in dem steht wieviel ich pro Std verdiene, dass ich 160 Std im Monat arbeite und meinen Lohn jeweils am 15. des Folgemonats erhalte. Neben der Einladung zur Berufsberatung, soll ich jetzt Verdienstbescheinigungen für Jan + Feb 2013 vorlegen.

Ehrlich das ist kein schlechter Scherz sondern ein Drohbrief vom Jobcenter. Der Feb. hat noch nicht mal angefangen. Wie soll ich eine Verdienstbescheinigung für diesen Monat vorlegen. Wenn ich nicht ständig mit dem Jobcenter telefonieren würde, bei meinem Chef nach Freistunden für Arbeitsamt Besuche nachfragen müsste, könnte man denken das ist alles nur ein Witz. Ist es aber nicht. Schikane pur, von Leuten die anscheinend wirklich doof sind. Die haben alle Daten die Sie benötigen, Verdienstbescheinigungen bei einem der nach Stunden bezahlt wird abgeben bevor ich die erste Stunde im Monat gearbeitet habe, äääähhhh??? Ich mein was soll der Scheiß. Berufsberatungen für jemand der eine Arbeit hat??? ÄÄÄÄhhhh was soll der Scheiß, haben die nix zu tun oder blicken die einfach wirklich nicht durch.

— Mittwoch, 5. Januar 2011 —

Gott will, dass die Menschen arbeiten [ Ein Kommentar ]

Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch: "In Gottes Namen  fang ich an". Die folgende Seite stammt aus diesem Buch.

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Wow – die Auflage des Buches ist aus dem Jahr 1976 – schon in der Zeit wurden Kinder in den Gemeindestunden darauf vorbereitet, dass Menschen zu arbeiten haben. Gott will es so!

Über die Aussagen dieser Seite werden sich alle Hartz IV-Bezieher freuen.

— Freitag, 1. Oktober 2010 —

Es gibt viel zu tun. Lassen wir’s liegen. Oder?! [ Keine Kommentare ]

Für die einen ist Arbeiten schlicht und einfach der Sinn des Lebens. Für die anderen hingegen lediglich ein Mittel zum Zweck. Nämlich um Geld zu verdienen und auf diese Weise den Lebensunterhalt dauerhaft zu bestreiten. So weit, so gut. Und dann gibt es allerdings noch diejenigen, die von Arbeiten nichts, aber auch gar nichts halten. Schlimm genug; noch schlimmer allerdings ist nach Ansicht vieler Menschen aber die Tatsache, dass der Lebensstandard dieser "Spezies" oftmals (fast) ähnlich hoch ist, wie der der arbeitenden Bevölkerung. Nun ja, über dieses Thema wurde ja in der Vergangenheit mehr als genug debattiert. Und diesbezügliche, langfristige Änderungen sind leider noch immer nicht in Sicht. Wie auch immer.

Macht Arbeit glücklich?

Zumeist steht im Hinblick auf die mittlerweile nahezu allgegenwärtigen Hartz-IV-Debatten" der finanzielle Aspekt im Vordergrund. Durchaus nachvollziehbar in jedem Fall. Schade nur, dass sich diejenigen, die lediglich auf der faulen Haut liegen, auf Staatskosten dahinvegetieren und es noch dazu meist sogar ihren Kindern "weitervererben", der folgenden Tatsache offenbar so gar nicht bewusst sind: Arbeit kann sehr wohl dazu beitragen, das Selbstwertgefühl zu steigern. Sie trägt somit zugleich auch zu mehr Selbstverstrauen bei. Ein gutes Gefühl? Oh ja!

Ob im Team oder als Einzelkämpfer: Engagement macht stark!

Die mit Arbeit meist verbundene, eigene Produktivität vor dem Hintergrund, ein kreatives (Arbeits-)Ergebnis zu schaffen, die Freude daran, gemeinsam mit anderen Menschen gewisse Anstrengungen zu unternehmen und im Zuge dessen vielleicht sogar ein Stück zusammenzuwachsen, der anschließende Genuss der (wohlverdienten!) Freizeit nach Feierabend bzw. an den Wochenenden – all' dies und vieles mehr machen ein erfülltes Berufsleben aus. Wen hält es angesichts dieser Tatsachen noch auf dem Sofa bzw. auf dem Divan…?

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