— Archiv für den Tag „ALG2” —

— Samstag, 8. Dezember 2012 —

Bildungsmassnahme! [ 13 Kommentare ]

Man wird nur von einer Massnahme in die nächste geschickt,wo man bessere Chancen auf einen Job haben soll :-) Das ich nicht lache! Mittlerweile habe ich schon 2 solcher Kurse absolviert und nichts ist dabei rum gekommen :-( Ausser Spesen nichts gewesen. Der erste Kurs ging damals vor etwas über 10 Jahren los- Abends von 5:00Uhr -21:00Uhr .Es waren viele Themen wie Eccel;Acces;Wirtschaftsdkunde;Ethik uvm. dabei .Das ganze nannte sich zum damaligen Zeitpunkt Telearbeit und jeder der in der Gruppe war hat im Anschluss keinen Job bekommen :-(

Nach über 10 Jahren als ich immer noch keine Arbeit bekommen habe und nur Absagen bekam,bekam ich vom Jobcenter eine Vorladung in der ich eine Massnahme angeboten bekam die sich auf mehrere Monate bezogen hat und mir wurde gesagt das es darum ging Bewerbungen zu schreiben da diese sehr wichtig wären um eine Job zu bekommen da die Bewerbungen doch sehr viel über einem und wie man diese schrieb doch sehr viel über einen Aussagen und die Chancen auf dem Markt dann sehr viel besser seien !

Also habe ich diese Massnahme was sich Weiterbildung nannte auch mitgemacht um dadurch vielleicht noch bessere Anschreiben und Bewerbungen zu machen !
Man wurde drauf getrimmt mindentens 15 Bewerbungen zu schreiben; am besten aber mehr da dies beim Fallmanager doch besser aussieht.

Gesagt;getan,also habe ich mir Jobs rausgesucht die auf mich zutreffend waren und mich beworben.Ich bekam nur Absagen denn wer wollte schon jemanden wie mich der nichts gelernt hat ,geschweige denn in den letzten 10 Jahren wieder gearbeitet hat!

Man muste in der Weiterbildungsmassnahme 240 Stunden absolvieren und danach war ein Gespräch mit dem Fallmanager dran!

Dieser entpuppte sich nicht als sehr Hilfreich und wollte mich doch danach am liebsten in einen 1 Euro Job stecken,was ich aber abgelehnt habe weil ich ja einen Richtigen Job möchte.Ich bin dem Mann ins Wort gefallen denn sonst wäre ich nicht zu Wort kommen und ich möchte keinen 1 € Job sondern wo ich eine Festanstellung bekomme.

Ich würde dann zu Frau XX eingeladen um das ganze mit Ihr zu besprechen.Habe mir aber geschworen das ich das nicht mache; und bis jetzt bin ich nicht wieder eingeladen worden um so einen Job zu machen.Bin mal gespannt was da vielleicht noch auf mich zu mommt!

Die Jobcenter stecken die Leute bis Jahresende immer und immer wieder in solche Massnahmen und Ihre Statistiken zu schönen da diese Leute ja in einer Weiterbildungsmassnahme sind denn Umschulungen dürften und würden die Jobcenter nicht bezahlen und finanzieren.

Aber was bringt das alles??Damit die Leute wieder einen Sinn darin sehen Morgens wieder aufzustehen und einem geregelten Tagesablauf folgen,so wurde mir das gesagt.Habe auch gesagt das ich sowieso immer etwas zu tun habe und Bewerbungen schreibe,aber es ist dabei nichts rumgekommen.

Entweder bist Du zu alt,hast nichts gelernt aber die Arbeitgeber wollen alle Leute haben die Jung sind ,schon viele Jahre Berufserfahrung haben und am besten Ohne Kinder!

— Mittwoch, 15. August 2012 —

Hartnäckigkeit wird belohnt! [ 6 Kommentare ]

Die Sache ist jetzt zwar schon zwei Jahre her, aber ich denke, dass sie sich regelmäßig deutschlandweit wiederholt. Zum damaligen Zeitpunkt erhielten wir (meine schwangerer Frau und einem Kind) ergänzendes ALG II. Jeden Monat musste die Gehaltsabrechnung eingereicht werden. Fast jeden Monat gab es eine Überzahlung mit anschließender Rückforderung. Eigentlich war die Zahlung regelmäßig vor dem 1. auf meinem Konto. Nur diesen einen Monat nicht. Wir haben bis zum 5. des Monats gewartet – kein Geld.

Nur mit Widersprüchen kommt man weiter

Am 6. hatte ich dann frei, weil ich nachmittags einen Arzttermin hatte. Also am vormittags in die ARGE. Problem geschildert und erstmal warten. Dann kam ich zu einer Dame, die mich dann fragte, ob ich eine Änderung im Vormonat gehabt habe. Diese Frage bejahte ich, ich hätte jeden Monat eine Änderung. “Na dann, ist ja alles klar, wir hatten ein Softwareproblem und alle, die letzten Monat eine Änderung gehabt haben, haben kein Geld bekommen. Das Geld wird Ihnen in den nächsten Tage überwiesen.” – Die Antwort befriedigte mich nicht und ich erwiderte, dass ich das Geld nicht in den nächsten Tagen bräuchte, sondern sofort und ich meine Sachbearbeiterin sprechen wolle. Da wurde die Dame leicht unfreundlich und Griff dann zum Hörer, um meine Sachbearbeiterin anzurufen. Die hätte heute frei, so die Dame von der ARGE. Dann will ich die Vertretung sprechen. Irgendwie wollte die Dame nicht. Als ich ihr erklärte, dass ich mit dem Ziel hierher gekommen bin, erst wieder zu gehen, wenn ich zumindest einen Verrechnungsscheck in der Hand halte, griff sie erneut zum Hörer. Naja, geht doch, dachte ich. Am Telefon wurden Informationen ausgetauscht, dann drehte sich die Dame triumphierend zu mir und sagte: “Sie bekommen doch nur ergänzendes ALG II, da sie ja noch Gehalt beziehen”. “Tja, das reicht aber nicht, darum gibt es ja noch ergänzendes ALG II und das brauche ich heute”, antwortete ich. Wieder wandte sich die Dame ihrem Gegenüber am Telefon zu, kurze Rücksprache mit ihm und dann legte sie auf. “Sie haben doch was unterschrieben, dass sie Elterngeld beantragen und da brauchen wir den Bescheid”, frohlockte die Dame, darum haben Sie kein Geld bekommen, weil noch Unterlagen fehlen. Wie jetzt? Ich sagte der Dame, dass wir so nicht weiter kommen würden und ich daher mal mit der Teamleitung sprechen wolle und das Schreiben, welches ich unterschrieben haben soll, möchte ich gerne mal sehen. Wieder Griff die Dame zum Hörer. “Die Teamleiterin ist erst heute Nachmittag wieder im Haus, da müssen sie heute nachmittag wiederkommen.” – ich antwortete ihr, dass ich das nicht tun werde, da ich einen anderen Termin habe und teilte mit, dass ich dann eben den nächst höheren Vorgesetzten sprechen wolle, irgendein muss ja da sein, der die Verantwortung trägt. – ich sollte dann wieder in der Wartezone Platz nehmen, ich würde dann aufgerufen. Dort musste ich dann ca. 30 Minuten warten. In der Zeit bekam ich mit, dass offensichtlich weitere Personen kein Geld bekommen haben. Diese waren aber leider nicht so hartnäckig. Den kompletten Artikel lesen…

— Freitag, 15. Juni 2012 —

Menschen müssen sich nach Gesetzgeber richten, Jobcenter nicht [ 3 Kommentare ]

Hi, durch unregelmäßige und sporadische Lohnzahlungen des ehemaligen Arbeitgebers sind wir in die Mietschulden- falle getappt. Ein Antrag auf ein Darlehen für die Mietkostenvorauszahlung sollte uns vor dem Schlimmsten bewahren. Der Antrag wurde Ende letzten Jahres gestellt, ist aber, trotz Einreichung aller Unterlagen und trotz Einschaltung eines Rechtsanwalts, bis heute nicht bearbeitet worden!

Recherchen bringen dunkle Tatsachen ans Licht

Im Gegenteil: Nach meinen Recherchen hält sich das Jobcenter S. nicht an gesetzliche Vorgaben, ignorietz anwaltliche Anschreiben un die Einreichung von Unterlagen kann man sich auch sparen, weil sie nicht beachtet bzw. vernichtet werden!
Mein Antrag auf Weiterbildung für spezifische buchhalterische Programme wie Lexware oder CAD wurde, trotz zweier schulischer Angebote, abgelehnt; man forderte jetzt zum 3(!) Mal meine ärztlichen Unterlagen an, obwohl diese bereits zweimal dem Jobcenter vorliegen müssen!

Die “guten” Mitarbeiter, die noch helfen wollen sind in der Unterzahl

Der ALG 1- Anspruch meines Ehemannes vom Ende letzten Jahres (2 Wochen) wurde ohne Begründung einbehalten. Antwort auf unsere Nachfrage:”Das ist eben so, das machen die Ämter unter sich aus”!
Ständig wechselnde Berater, die kaum eine Ausbildung auf diesem Gebiet zu haben scheinen, die Verschiebung der Verantwortung von einer Stelle zur nächsten, die Ignorierung der klar definierten gesetzlichen Vorgaben usw. machen es den menschen auf beiden Seiten des Jobcenters nicht unbedingt leicht. Mittlerweile kann ich Menschen, die auf den Ämtern regelrecht ausrasten, gut verstehen, auch wenn es mitunter Unschuldige trifft. Und die Wenigen, die wirklich noch bemüht sind den Arbeitslosen zu helfen, sind ruck- zuck weg vom Fenster.

Keine Hilfe vom den “kompetenten” Mitarbeitern des Jobcenters

Sinn haben Jobcenter und Arbeitsagenturen nur dann, wenn wirklich ausgebildete Menschen hinter dem Thresen sitzen, die auch regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen müssen, wenn sich gesetzlich etwas ändert. Und es kann einfach nicht sein, dass sich alle Menschen nach dem gestzgeber richten müssen, nur eben die Jobcenter nicht, weil sie ihre eigenen Gesetze formulieren!
Ich würdeliebend gern wieder arbeiten gehen, aber meinen erlernten Beruf gibt es nicht mehr und in der Umschulungsmaßnahme schaffte ich auf Grund des fehlenden Praktikums die mündliche Prüfung nicht. Aber auch das interessiert hier niemanden. Hinzu kommt, dass hier Callcenter wie Pilze aus dem Boden schießen, mit einer Arbeitszeit von Montag bis Sonntag, Schicht, bis teilweise 23:00 Uhr. Für mich nicht machbar, weil ich die Eignung hierfür nicht bestanden, auf dem Dorf wohne und keinen Führerschein habe. Außerdem verlangen die meisten Callcenter inzwischen auch einen kaufmännischen Abschluss! Hilfe des Jobcenters? Fehlanzeige!
Würde ich alle meine bisherigen Erfahrungen aufschreiben, würden die Bücher(!) ganze Regale füllen!
Aber wie mir geht es vielen! Leider!

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