— Archiv für den Tag „Alg 1” —

— Montag, 24. September 2012 —

Harz IV wir werden uns wehren, lasst es euch auch nicht gefallen [ 11 Kommentare ]

Zur Geschichte: Meine Frau 37 Jahre gearbeitet 2 Kinder, mit 59 Schwerbeschädigt, 1x Schlaganfall 1x Herzinfarkt Bandscheibenschaden und ich 40 Jahre gearbeitet 57 schwerbeschädigt 2x Herzinfakt 2x Bandscheinbe 4x Insulin spritzen mit über 100 EH und anderes, wurde Mitte Juni 2012 arbeitslos also ALG 1. Da meine Frau nicht arbeiten kann und wir in einer Landeshauptstadt im Süden wohnen mit fast den teuersten Mieten in Deutschland mussten wir ergänzend ALG 2 beantragen und bekommen als Aufstocker ca 300 + dazu.  So weit, so gut. Aber nun geht das Dilemma los. Als Mitglied der sogenannten Bedarfsgemeinschaft unterstehe ich jetzt dem SGB II und habe meine Rechte auf Leistungen des SGB III  (als Arbeitsloser ALG1) verwirkt. Ich erhalte keine Betreuung mehr der Reha- Abteilung, bekomme kein Vermittlungsgutschein, erhalte keine Entgeltsicherung bei Arbeitsaufnahme,Fahrtkosten werden gemindert erstattet und ich muss jede Arbeit und sogar einen 1 Euro Job annehmen. Ausbildungen auf höheren Niveau ( ich habe 3 Gesellenbriefe und 2 Studien absolviert bleiben mir im SGB II ebenfalls verwehrt.

Nun man glaubt ja immer an das Gute, das der Teufel im Jobcenter sitzt, hatte ich nicht geahnt. Innerhalb von 2 Monaten habe ich den 5 Sachbearbeiter und ab Anfang August wurde ich dem 4 Jobcenter zugeordnet. Im letzten Gespräch mit meinen Arbeitsberater schlug ich eine Weiterbildung bei der Handwerkskammer zum Fachwirt zum Gebäudemanagement vor. Voraussetzung war Meister oder Ingenieur. Mir wurde schriftlich bestätigt, dass ich die Anforderungen für die Prüfung erfülle. Eine Förderung durch Arbeitsagentur möglich. Der Arbeitsberater hat sich gewunden wie ein Aal.  Vorerst sollte ich ein Programm 50 Plus bei einer Australischen Firma teilnehmen. Dort meldete ich mich. Ohne Sichtung meiner Unterlagen wurde mir sofort ein Teilzeitjob von 15 Std in einer Personalvermittlung angeboten. Die sollte mir schmackhaft gemacht werden indem mir 100 Euro monatlich extra versprochen wurde. Ein Profiling erfolgte in keiner Weise. Stümperhaft und nur darauf gerichtet Steuergelder abzusahnen. Die Weiterbildungskurse umfassten Erstellen von Bewerbungen, wie richte ich eine Mailadresse ein oder wir formatiere ich Word oder wie telefoniere ich richtig. Den kompletten Artikel lesen…

— Freitag, 4. Mai 2012 —

Wieso keine Gleichberechtigung für ALG-Empfänger? [ 2 Kommentare ]

Hallo zusammen. Beziehe im Moment kein Alg2 noch Alg1,da meine Frau voll arbeitet und wir verheiratet sind. Aber jetzt nicht ds Problem. Also, wo ich noch Alg1 bekam vor kurzem, hatte ich 100%tig eine Stelle,aber wenn mir der Führerschein (normaler Autoführerschein) finanziert wird.Bei Alg2 meine ich, gibt es sowas. Also warum nicht auch bei Alg1? Nichts gegen Alg2, aber warum wird denen eher einen Führerschein “gegeben, wo vielleicht viele da drunter sind, die kaum einen Fingerschlag dazu beitragen, in Arbeit zu kommen. Welche die dann ganze Zeit gearbeitet haben,dann leider arbeitslos geworden sind, di ebekommen keinen? Schon sehr merkwürdig. Weil rechnerisch lohnt es sich doch eher, jemanden den Führerschein zu finanzieren (klar, muss man zurückzahlen) als den Leuten dann monatelang das Geld in die 4 Buchstaben zu stecken. Das System hat da für mich gesehen einen Fehler. Naja, nicht nur da,aber das ales zu erläutern. wäre zu viel des Guten und ist auch schon bestimmt des öfteren diskutiert worden.

— Donnerstag, 13. Oktober 2011 —

Der verschollene Antrag auf ALG I – Schlamperei im Jobcenter oder bei der Post? [ Keine Kommentare ]

Nachdem ich meinen Antrag auf ALG I sorgfältig zuhause ausgefüllt hatte, kopierte ich alle Unterlagen, die verlangt waren und packte die Zettelei in einen großen Briefumschlag, den ich persönlich auf dem Postamt abgab. Tage vergingen und ich bekam keine Antwort vom Amt. Irgendwann reichte es mir und ich rief dort an, landete in der Warteschlaufe und wartete vergeblich darauf, endlich eine Verbindung zu bekommen. Geduld haben, hieß es, die nächste freie Leitung wäre meine. Geschlagene zehn Minuten vergingen und als ich eigentlich schon aufgeben wollte, meldete sich doch noch eine Frauenstimme, der ich dann den Sachverhalt schildern konnte. Ich war weder als arbeitssuchend gemeldet, noch war ein Vermerk vorhanden, dass mein ALG I Antrag im Jobcenter eingegangen wäre, erklärte mir die Frau. Ich sollte nach einer Woche wieder anrufen, wenn nix geschehen sollte.

Es verging eine weitere Woche, ohne dass ich Post vom Jobcenter bekam und daher mein Telefonspielchen wiederholte. Keine Daten im Rechner der Arbeitsagentur, kein Hinweis, wo mein Antrag auf ALG I verblieben sei. Jene Dame am Telefon sagte mir dann – normalerweise sollte sie so etwas nicht sagen, meinte sie noch – dass es möglich wäre, der Brief mit dem Antrag auf ALG I wäre eventuell auf dem Postweg – hierbei könnte es durchaus auch der interne des Jobcenters sein – verloren gegangen. Sie riet mir nur, persönlich vorzusprechen und mir notfalls einen neuen Antrag aushändigen zu lassen, diesen dort auszufüllen und sogleich dem Bearbeiter im Jobcenter in die Hand zu drücken. Meine gesamten Kopien der benötigten Unterlagen sollte ich gleich mitnehmen, so wäre alles unter Dach und Fach. Zudem sollte ich mir eine schriftliche Bescheinigung geben lassen, dass mein Antrag vollständig war und entgegen genommen wurde.

Was ist das für ein Irrsinn?