— Freitag, 4. November 2011 —
Schubladencoaching [ Keine Kommentare ]
Da ich durch die Verlagsschließung in das Team Chance 50 plus gewechselt wurde, geriet ich natürlich sofort in das Maßnahmen- Karussell. Ein Coaching wurde vereinbart. Was ist der Sinn dieses Coachings? Das habe ich bisher noch nicht begriffen, auch nach 5 Sitzungen nicht!!
Die Sozialpädagogin ist nicht unsympathisch, doch wohin diese Gesprächsrunde führen soll, weiß die Dame dies schon? Man befand meinen Lebenslauf als zu lang, Bewerbungsanschreiben sollte ich ebenfalls mitbringen. All dies tat ich bisher, nur darüber wurde noch nie gesprochen.
Coachinggespräch
Am liebsten hält sich die Sozialpädagogin mit der Frage auf, wie es mir geht. Beim letzten Mal erzählte ich ihr von meiner noch ganz jungen Tätigkeit bei textbroker.de. Ich war sehr euphorisch, merkte ich doch, dass ich mit meinem Drang zu schreiben, was erreichen kann. Mein Traum, daraus eine Bezahlung zu erreichen, die mir ein Monatseinkommen sichert. Ich erzählte dies munter und fröhlich. Daraufhin bemerkte die Dame:
„Passen Sie auf, dass Sie nicht über die Grenze von 165 € kommen, soviel dürfen Sie dazuverdienen ohne Abzug!“
Ich starrte die Sozialpädagogin völlig perplex an. Obwohl dies nicht mein normaler Sprachstil ist, platzte es aus mir heraus. „Das ist mir völlig scheißegal, ich will aus Hartz IV ausbrechen. Wenn ich dann harte Monate überstehen muss, dann ist es eben so.“ Darauf schaltete Sie sofort um und fragte: „Was sind Ihre Zielvorgaben für Oktober und November?“ Ich antwortete: „Na im Oktober denke ich 200 €, im November vielleicht bis 300 €.“ In welche Schublade passe ich nun?



