Liebe Arbeitsuchende

Wir möchten Ihre Erlebnisse, Geschichte und Schikanen vom Jobcenter, Ihrem Fallmanager oder Ihrem Sachbearbeiter veröffentlichen. Schreiben Sie das, was schon lange hätte geschrieben werden müssen.

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— Mittwoch, 5. Januar 2011 —

Gott will, dass die Menschen arbeiten [ Ein Kommentar ]

Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch: "In Gottes Namen  fang ich an". Die folgende Seite stammt aus diesem Buch.

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Wow – die Auflage des Buches ist aus dem Jahr 1976 – schon in der Zeit wurden Kinder in den Gemeindestunden darauf vorbereitet, dass Menschen zu arbeiten haben. Gott will es so!

Über die Aussagen dieser Seite werden sich alle Hartz IV-Bezieher freuen.

— Sonntag, 2. Januar 2011 —

2011 ist da. Was kommt nun? [ Keine Kommentare ]

Großartige Neuerungen stehen im Neuen Jahr für die einen oder anderen wohl noch (immer) nicht vor der Tür, zumindest nicht im Hinblick auf erhoffte Verbesserungen zugunsten langzeitarbeitsloser Menschen. Aber erst unlängst wurde wieder eine Anhebung der Hartz-IV-Sätze in Erwägung gezogen. Allerdings sind auch die nur bedingt nennenswert. Hinzu kommt, dass all' jene, die in den "Genuss" dieser geplanten "Verbesserungen" kommen sollen, wohl nicht vor Ende März davon profitieren werden. Denn es ist nun einmal mit einem gewissen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden, die Gelder rückwirkend zum 1. Januar 2011 auszuzahlen. Es heißt überdies, dass eine entsprechende Entscheidung erst zum 11. Februar 2011 verabschiedet werden wird. Man darf also auch weiterhin gespannt sein.

 

Kritik wird laut – mal wieder…

Immer wieder äußern sich skeptische Stimmen, dass die Anhebung der Hartz-IV-Sätze um fünf Euro in keinster Weise ausreichend für den Einzelnen sei. Ohnehin ist ein Leben auf Hartz-IV-Niveau entwürdigend und nicht lebenswert. Aber auch auf diese und ähnliche Stimmen haben die Herren Politiker eine Antwort. Hartz-IV-Leistungen sollen nämlich keine langfristige Lösung sein, sondern wirklich nur im Falle der Langzeitarbeitslosigkeit eine finanzielle Notsituation überbrücken. So weit, so gut. Wie dem auch sei: in erster Linie müsse also das Ziel stehen, Betroffene wieder in Lohn und Brot zu bringen und im Zuge dessen nach und nach die staatliche Haushaltskasse zu entlasten.

 

Aktivität ist ein erster Schritt in die richtige Richtung

Auf der einen Seite müsse demzufolge der Staat selbst aktiv werden, um eben dieses Ziel zu erreichen. Andererseits sind selbstverständlich auch die Arbeitslosen in der Pflicht, so bald wie möglich etwas an ihrer Situation zu ändern. Aber derartige Ratschläge kennt man ja. Und somit werden die Diskussionen rund um das Für und Wider von Hartz IV und Co. wohl auch in diesem Jahr nicht abreißen. Wann aber wird tatsächlich mit Fortschritten und Resultaten zu rechnen sein? Es bleibt also weiterhin abzuwarten, was das Neue Jahr 2011 bringen wird. Selbst, wenn es bis 2012 dauert.

— Donnerstag, 30. Dezember 2010 —

Pläne zum Jahreswechsel [ Keine Kommentare ]

Neues Jahr, neues Glück? Wer weiß…? Sind die einen Hartz-IV-Empfänger der Ansicht, dass das neue Jahr nur besser werden kann, hegen die anderen dahingegen ihre Zweifel. Denn das Leben als Bezieher derartig geringer, sozialer Leistungen ist in der Tat kein Zuckerschlecken. Ganz im Gegenteil. Und wie sollte es angesichts all' der zahlreichen negativen Erfahrungen, die so manch' Einer in der Vergangenheit diesbezüglich machen musste bitteschön gelingen, mit einer positiven Grundeinstellung dem Jahreswechsel entgegenzublicken?

Zielstrebig ins Neue Jahr 2011 "hineinrutschen"

Sofern möglich macht es natürlich in jedem Fall Sinn, die Suche nach einer neuen, beruflichen Tätigkeit zu intensivieren und im Zuge dessen freilich auch die Zahl der Bewerbungsschreiben zu erhöhen. Das neue Jahr sollte als ein neuer Anfang betrachtet werden, vielleicht sogar als der Beginn eines neuen, vielversprechenderen Lebensabschnitts. Und weil Flexibilität und Zielstrebigkeit in der heutigen Welt des "Big Business" bekanntlich eine immer größere Rolle spielen, bietet es sich an, endlich neue Ziele zu setzen und demgemäß vielleicht sogar die Durchführung einer beruflichen Weiterbildung in Erwägung zu ziehen. Auf diese Weise wird die Suche nach dem neuen Job sicherlich von mehr Motivation geprägt sein.

Ein bisschen mehr Eigeninitiative zeigen…

Aber auch diejenigen, die in 2011 weiterhin auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sein werden, weil es ihre individuelle Situation nicht anders ermöglicht, sollten jetzt unbedingt noch aktiv werden. Denn zu verschenken hat sicherlich niemand etwas. Am allerwenigsten sicherlich der Staat. Grund genug also, um noch bis zum 31. Dezember 2010 alle Bescheide der Arbeitsagentur – auf vier Jahre rückwirkend, also bis zum 1. Januar 2006 – auf eventuelle Fehler zu überprüfen. Tipp: diese Frist soll übrigens schon bald auf nurmehr ein Jahr gekürzt werden. Denn Fakt ist, dass nur wenigen Leistungsempfängern bewusst ist, wenn ihnen möglicherweise zu wenig Geld bewilligt oder zu viel abgezogen wurde. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist eben besser!

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  • Dona: Was im Fernsehr kommt besonders solche Sendungen ist eh nur alles gestellt und nicht einmal 2% sind ...
  • Adolarfg01: Karlchen viel bekommst du nicht mehr mit oder? die auf den amt sind selber schuld, wie man in den wa...
  • stephan letsch: es ist hanebüchen was sich die mitarbeiter dieses amtes herausnehmen. ich halte so und so mindesten...
  • Angela: Auch ich habe seit dem Hartz4-Bezug noch kein einziges Arbeitsangebot bekommen vom Jobcenter Lippe/D...