Liebe Arbeitsuchende

Wir möchten Ihre Erlebnisse, Geschichte und Schikanen vom Jobcenter, Ihrem Fallmanager oder Ihrem Sachbearbeiter veröffentlichen. Schreiben Sie das, was schon lange hätte geschrieben werden müssen.

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Kredit für Arbeitslose

— Mittwoch, 18. März 2009 —

Hartz 4 – Ein paar nackte Zahlen und deren mögliche Interpretation [ Keine Kommentare ]

Im Oktober 2008 existierten insgesamt 3.491.826 Bedarfsgemeinschaften in Deutschland, die Leistungen aus dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) bezogen haben: also Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld. Diese Zahl stammt aus der Erhebung

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland, Februar 2009

. Eine Bedarfsgemeinschaft besteht laut Definition der Bundesagentur für Arbeit zumindest „aus einem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, dem Partner oder der Partnerin und den im Haushalt lebenden unter 25-jährigen, unverheirateten Kindern“. 52,9% dieser Bedarfsgemeinschaften bestanden laut Erhebung nur aus einer Person, 21,8% aus zwei Personen, die restlichen Prozentanteile verteilen sich auf Bedarfsgemeinschaften mit mehr als zwei Personen. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen betrug im Oktober 2008 insgesamt 4.858.326 Personen. Wie viel Geld wurde verteilt? Jeder der oben erwähnten Bedarfsgemeinschaften erhielt im Oktober 2008 durchschnittlich 825,72 EUR. Das Geld verteilte sich auf

  • 335,87 EUR Arbeitslosengeld II,
  • 15,44 EUR Sozialgeld,
  • 316,17 EUR Leistung für Unterkunft und Heizung,
  • 152,92 EUR  Sozialversicherungsleistung,
  • 4,32 EUR sonstige Leistungen.

Anteil der Hilfebedürftigen an der Bevölkerung Nimmt man alle Menschen im Alter zwischen 0 und 65 Jahren zusammen, die staatlicher Hilfe zum Lebensunterhalt bedürfen, so machte diese Gruppe im Oktober 2008 insgesamt 10,2% der Gesamtbevölkerung in derselben Altersgruppe aus. Aussagekräftige Statistiken? Dass derartige Zahlen keineswegs unproblematisch sind, zeigte eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag im Jahr 2008, die von der Bundesregierung beantwortet wurde. Laut dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Klaus Brandner, tauchen etwa 54 Prozent aller Bezieher von Arbeitslosengeld II nicht in der Statistik der Bundesagentur auf, etwa weil sie

  • an Maßnahmen zur Arbeitsförderung teilnehmen,
  • Hilfebedürftige sind, die aus anderen Gründen als arbeitsunfähig gelten,
  • arbeiten und Arbeitslosengeld II beziehen, weil ihre eigenen Einnahmen nicht für den Lebensunterhalt ausreichen.

Weiter interessante Seiten zu diesem Thema im Netz

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitslosenstatistik2.html

SGB II-Kennzahlen für interregionale Vergleiche

— Donnerstag, 12. März 2009 —

Herzlich Willkommen im Hartz 4 Blog [ Keine Kommentare ]

Mein Name ist Torsten und ich möchte hier regelmäßig News, Infos und Urteile, aber auch Ihre Geschichten und Erlebnisse mit den Ämtern rund um das Thema Arbeitslosengeld 2, Hartz IV und Grundsicherng veröffentlichen.

Warum mache ich so etwas?

Ich denke, es ist an der Zeit die kleinen und großen Gemeinheiten der Deutschen Ämter gegenüber den Arbeitslosen zu veröffentlichen. Wie geht das besser als in Form eines Blogs oder Tagesbuchs? Die Arbeitsämter, ARGEn und Grundsicherungsämter können ruhig mal spüren, wie es ist, wenn man kritisiert, bevormundet und schlecht behandelt wird.

arbeitslosengeld-2.de als Sprachrohr für die Arbeitslosen

Eigentlich hat keiner so richtig eine Chance, seine Meinung und seinen Frust über bestimmte Sachverhalte und Vorgehensweisen loszuwerden. Diese Seite soll dabei helfen, die Interessen der Betroffenen zu vertreten. Dabei soll alles auf einer sachlichen und vernünftigen Ebene ablaufen. Keine Beleidigungen, Beschimpfungen oder andere Gemeinheiten. Außerdem ist es auch nicht der Sinn und das Ziel einzelne Sachbearbeiter hier bloßzustellen oder zu defamieren. Es geht um das Große und Ganze und nicht um einzelne Menschen. Wir prüfen redaktionell Kommentare und Beiträge und löschen/ändern ggf. unzulässige Texte. Also, keine Chance seinem Sachbearbeiter hier mal eins auszuwischen.

Jeder kann Bloggen

Ja, jeder kann schreiben und damit seine Geschichte der Öffentlcihkeit mitteilen. Das ist unser Ziel. Nach einer kurzen Anmeldung, steht ein einfaches und selbsterklärendes Redaktionssystem zur Verfügung, in dem jeder, der schon mal einen Brief mit Word geschrieben hat, zurecht kommt. Ich informiere selbstverständlich rechtzeitig, wann, wo und wie die kostenlose Anmeldung geht.

Ich wünsche mit unserem Blog viel Spaß und hoffe, das er vielen Menschen hilft und vielleicht in Deutschland etwas bewegt, denn nur Zusammen können wir gegen eine solche Politik was ausrichten.

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