— Kategorie „Schmarotzer” —

— Mittwoch, 15. April 2009 —

Hartz-4-Empfänger gehen gegen ARGE vor und ARGE darf zahlen [ Keine Kommentare ]

Wenn man darüber nachdenkt, springt einem fast der Kopf auseinander, sowas gibt´s mal wieder nur in Deutschland. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten als Kassierin im Supermarkt. Ihr Chef macht Sachen die Ihnen nicht gefallen oder anders, Sie müssen als Kassiererin Dinge tun, die Ihnen eigentlich keine Spaß bereiten, kassieren zum Beispiel.

Nun gehen Sie los, nehmen sich einen Anwalt und fragen den, was man da machen könnte? Wie könnte man gegen den Supermarktbesitzer vorgehen? Der Anwalt beschreibt Ihnen alles und hilft Ihnen, sich zu wehren. Selbstverständlich bekommen Sie dann eine Rechnung vom Rechtsanwalt, weil Sie nicht genug verdienen oder ihr Geld lieber für andere Dinge, zum Beispiel Zigaretten oder ähnliche lebensunwichtige Dinge, ausgeben, leiten Sie die Rechnung an Ihren Chef weiter, den Inhaber des Supermarktes. Was glauben Sie, wird der mit Ihnen machen? Genau, einmal umdrehen bitte, Hose runter, Popo frei und dann mit Anlauf in den dicken, breitgesessenen Kassiererinnenar… rein und ohne zu fragen im hohen Bogen zur Türe raus. Und Tschüss…

Warum schreibe ich sowas? Ganz einfach, so was Ähnliches ist passiert und ich fasse es als arbeitender Mensch einfach nicht, dass das Arbeitsamt so etwas durchgehen lässt, mit sich machen lässt und die betroffenen auch noch frei herumlaufen dürfen, noch besser, die eine Dummheit beenden und gleich in die nächste Stolpern. Und unser liebes Amt sagt dazu gar nichts, sondern lässt einfach nur gewähren. Das finde ich einfach den anderen arbeitenden Menschen gegenüber ungerecht, die teilweise mit weniger monatlich zurechtkommen müssen als solche Sozialeschmarotzer.

Ist die ARGE ihr Brötchengeber, haben Sie Glück gehabt

Anders sieht es aus, wenn ihr Geld vom Staat, insbesondere von der ARGE oder dem Grundsicherungsamt kommt. Dann können Sie gegen das Amt oder ihren Landkreis vorgehen und müssen dafür noch nicht einmal zahlen. So in meinem Erlebnis:

Zwei Damen, bei denen man er den Anschein hat, sie würden sich lieben, als er zusammen eine Tätigkeit zu suchen und damit Geld zu verdienen, veralbert schon seit einigen Monaten nicht nur ihre Berater, sondern auch das Grundsicherung fand (also die Bundesagentur für Arbeit) im höchsten Maße. Das Ganze wird toleriert, und keiner der Sachbearbeiter ist in der Lage, diesen beiden Damen das Handwerk zu legen und endlich Schluss zu machen mit unsinnigen Geld ausgeben, Schnapsideen zur Selbständigkeit und wie oben beispielhaft beschrieben, anwaltliche Beratung gegen den eigenen Brötchengeber.

Wann merken endlich die Fallmanager, dass sie von einigen Arbeitslosen an der Nase herumgeführt werden?

 Sicher, jeder sollte die Möglichkeit haben, sich selbst zu verwirklichen, seine Ideen auszuprobieren und wenn eben wenig Geld vorhanden ist, finde ich es auch in Ordnung, wenn das Grundsicherungsamt oder die Arge etwas Geld dazu genügt, um einfach den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Zukunft selbst zu gestalten auch wenn selbst wenig Geld oder ein Startkapital vorhanden ist.

Aber irgendwann sollte aus dieser Idee oder dieser Versuchsreihe eine positive und erfolgswirksame, solide und existenzsichernde Einnahmequelle werden. Das haben scheinbar einige in diesem Staat noch nicht verstanden. Da lässt man sich monatelang eine Idiotenidee vom Arbeitsamt finanzieren und das Amt am merkt es noch nicht einmal, dass man mit brötchenausfahren in der heutigen Zeit kein Geld verdienen kann, zumindest nicht in einer ländlichen Region, wo das Geld knapp ist und die Arbeitslosenquote hoch. Da holt doch jeder selbst seine Brötchen und lässt sie nicht von jemandem fremdes kilometerweit durch die Gegend kutschieren. Wie blöd muss man denn sein, um diese Idee nicht von vornherein als irrelevant beziehungsweise unrentabel einstufen zu können. Ich glaube dazu muss man noch nicht mal eine wirtschaftliche Ausbildung haben, dass erkennt jeder Depp.

Aber mir soll es egal sein, der sich verklagen lässt und dafür auch noch selbst bezahlen muss, hat es wahrscheinlich nicht anders verdient als verarscht zu werden. Im Interesse der anderen Arbeitslosen und der arbeitenden Bevölkerung, was ja glaub ich auch die Steuerzahler und somit diejenigen sind, die die hoch bezahlten Menschen auf dem Arbeitsamt bezahlen, plädiere ich einfach dafür, dass man bei den Langzeitarbeitslosen deren vollen Geschäfts Ideen einfach etwas besser hinschaut, auch mal prüfen lässt und zwar nicht nur von seinem Platznachbarn der vor 45 Jahren einmal Forstwirtschaft studiert hat.

Dem Hartz IV-Emfängern mit Geschäftsideen kann ich nur raten, sucht euch was vernünftiges und solides, sonst kommt ihr von diesem Amt nicht los. Es geht nicht darum, solange als möglich von denen finanziert zu werden, sondern auf eigenen Beinen zu stehen. Reiht euch nicht in die Gruppe derjenigen ein, die einerseits jammern, sie müssen so viele Anträge und Einkommensnachweise ausfüllen, regelmäßig dem Amt Rechenschaft abgeben über das, was sie machen und was sie verdienen möchten. Andererseits möchte man aber auch eigenes Geld verdienen, und diese ganze Bürokratie hinter sich lassen. Diese beiden Dinge beißen sich und passen eher in die Schublade:

"Wasch mir den Buckel, aber mach mich nicht nass."

— Donnerstag, 9. April 2009 —

Hoch qualifizierte Diplommathematikerin bleibt trotz unzähliger Weiterbildungen arbeitslos [ 4 Kommentare ]

Ich möchte hier auch mal über meine Geschichte schreiben. Wir haben jemanden gesucht, der unsere Internetseite neugestaltet und uns dabei hilft die Seite vernünftig im Netz zu präsentieren. Dabei stützten wir uns auf eine Empfehlung einer studierten Mathematikerin, welcher ein Gewerbe angemeldet hat. Ihre Leistungen waren sehr viel versprechend, so z. B. PHP Programmierung, MySQL, CSS und HTML – eigentlich ein Standard, den jeder Programmierer beherrschen sollte. Das war aber gar nicht das Problem, das Problem war, der Programmierer war so hoch qualifizierte und hatte so viele Weiterbildungen von der Arbeitsagentur genossen, dass er ganz verlernt hatte für zahlende Kunden zu arbeiten.

Zeit war das größte Problem

Die Zeit war nie da, immer gab es Ausreden, ich muss das noch machen, muss dort noch hin oder muss diesen Kurs noch fertig stellen, man fühlte sich als Kunde schlichtweg veralbert. die Frau hatte sich sehr schnell an das Leben vom Arbeitsamt gewöhnt, sozusagen bezahlte Weiterbildung, auf den Hintern setzen und zu hören, kein Stress durch Nerven der Kunden und trotzdem immer Geld verdienen und beruflich auf Bleiben. Dann und wann wenn ich grade mal Lust habe, kann ich ja mal was machen und alle müssen sich nach mir richten.

Das Angebot widersprach der tatsächlichen Leistung

nicht nur das man als Kunde hinter solchen Schmarotzer und hinterher rennen muss, und sich eigentlich Ärger, warum man Steuern zahlt und solche Leute durch füttert, wurde auch noch ein Kostenvoranschlag abgegeben, der nachträglich gar nicht haltbar und in diesem Rahmen umsetzbar war. So mussten wir einen zweiten Programmierer beschäftigen, der den Mist des Vorgängers beseitigen musste.

Ist das Arbeitsamt blind?

Wir stellen uns nur die Frage, warum solche Leute nicht endlich arbeiten müssen und mit dem was sie über Jahre hinweg gelernt und sich angeeignet haben (auf Kosten von Steuerzahlern über Weiterbildung, Lehrgänge und Seminare vom Arbeitsamt finanziert) endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Scheinbaren gewöhnen sich diese Menschen so ist stark an dieses Leben, das man mit allen Mitteln versucht, einen Ausbruch aus dieser Situation zu verhindern. Aus unserer Sicht ist es einfach nur eine Frechheit der Arbeitsagentur, hier weitere Maßnahmen zu finanzieren. Wenn’s nach uns ginge, müsste dort mal jemanden kräftig in den Hintern getreten werden, so dass diese Leute endlich mal was für ihre jahrelang bezogenen Sozialmittel tun müssen. Eine Frechheit sonders gleichen, daran wird Deutschland zu Grunde gehen, den wir denken, dass es sicher von dieser Sorte noch mehr Menschen in Deutschland gibt. Hoch qualifiziert, aber zu dumm und dämlich zu arbeiten und mit Kunden umzugehen. Mit diesem Fachwissen könnten sich jeder Mensch, Arbeitslose oder Steuerzahler einen Buckel an den Hintern verdienen können. Wer aber nicht arbeiten will, kann Wissen über Wissen in sich reinpumpen, es wird keine Produktivität rauskommen. Hier müsste mal richtig Geld gekürzt werden, dass diese Triefnasen aufwachen und sich wirklich um Arbeit kümmern müssen. Nicht immer nur Ausreden und ich kann nicht mal sehen, vielleicht morgen, nein JETZT, SOFORT und SO WIE GEWÜNSCHT. Wenn man den Umgang mit Kunden (die einem Geld bringen und aus der Arbeitslosigkeit rausholen können), richtiges Verhalten, Imageaufbau, Kundenpflege und Selbstorganisation als Selbständiger, hochqualifizierter, studierter Mathematiker nicht hinbekommt, dann muss man es lernen und wenn es der letzte vom Arbeitsamt bezahlte Kurs ist. Das Geld wäre dann wenigsten richtig angelegt. Übrigens, daran wird Deutschland zu grunde gehen, schade eigentlich.

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Abgestempelt – ein Leben mit Hartz 4
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