— Donnerstag, 1. Dezember 2011 —
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von NEL in der TLZ am 01.12.2011
— Donnerstag, 1. Dezember 2011 —

von NEL in der TLZ am 01.12.2011
— Mittwoch, 5. Januar 2011 —
Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch: "In Gottes Namen fang ich an". Die folgende Seite stammt aus diesem Buch.

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Wow – die Auflage des Buches ist aus dem Jahr 1976 – schon in der Zeit wurden Kinder in den Gemeindestunden darauf vorbereitet, dass Menschen zu arbeiten haben. Gott will es so!
Über die Aussagen dieser Seite werden sich alle Hartz IV-Bezieher freuen.
— Sonntag, 17. Oktober 2010 —
Die Themen "Arbeitslosigkeit", "Hartz IV" et cetera sind ja in der Tat schon ernst genug. Und vieldiskutiert noch dazu. Viel gebracht hat all' das Gezeter jedoch (bislang) nicht. Schlimmer noch: immer wieder muss "von höherer Ebene" mit neuen Hiobsbotschaften gerechnet werden, die einerseits den Alltag von so manchem Hartz-IV-Empfänger noch ein kleines Stückchen schwerer, ja, vielleicht sogar noch unerträglicher machen. Andererseits finden aber sehr wohl auch diejenigen, die nicht auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind, Gründe genug, um sich pessimistisch zum Thema zu äußern und schlechte Stimmung zu machen. Vor allem Ausländer kriegen in diesem Zusammenhang bekanntlich oft "ihr Fett weg". Zu Recht? Das sei in diesem Fall mal dahingestellt. Aber wie dem auch sei: wenn man ehrlich ist und das Ganze objektiv betrachtet – bzw. zu betrachten versucht – kann man beide Seiten durchaus verstehen.
Also auf der einen Seite die (wirklich bedürftigen) Langzeitarbeitslosen, die Tag für Tag hart um ihr tägliches (Über-)Leben kämpfen müssen, andererseits die hart arbeitende Bevölkerung, denen trotz Stress und Zeitmangels häufig nicht viel mehr Geld zum Leben bleibt, als einem Hartz-IV-Empfänger. Wer weiß, vielleicht würde es mit einer gewissen Portion Humor ja über kurz oder lang gelingen, die Thematik sowie all' die damit verbundenen Ungerechtigkeiten leichter zu ertragen und im Zuge dessen sogar eine positivere Sichtweise zu bekommen?
Der dunkelhäutige "Toilettenmann" Motombo Umbokko, ein Comedian, der mit bürgerlichem Namen Dave Davis heißt, versucht mit viel Humor und Niveau die Aspekte "Ausländerfeindlichkeit" und "Hartz IV" ( bzw. "Hass IV", wie er es nennt) aufs Korn zu nehmen. Schließlich hat es der aus dem fiktiven Land Nfuddu stammende "Motombo" mit den eigentlich ugandischen Wurzeln hierzulande nicht leicht. Aber seinen Job als Toilettenmann meistert er mit Humor. Ebenso wie die Probleme, denen er als "Maximalpigmentierter", wie er selbst von sich sagt, hierzulande ausgesetzt ist.