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— Sonntag, 28. August 2011 —

Sieht sich die Bundesagentur für Arbeit bald finanziellen Problemen gegenüber? [ Keine Kommentare ]

Getreu dem Leitsatz: „Erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt…“, hat sich am Arbeitsmarkt hierzulande mal wieder einiges getan. Während immer mehr Unternehmen nach der mittlerweile offenbar überstandenen Wirtschaftskrise in Erwägung ziehen, neue Mitarbeiter einzustellen, und somit „mit dem Strom zu schwimmen“, lief bei der Bundesagentur – wie sollte es anders sein – wieder einmal vieles anders. Wie nämlich in den Medien verlautbart wurde, sollten in der nächsten Zeit zahlreiche Stellen bei den Arbeitsämtern gestrichen werden.

„Es gibt viel zu tun. Lassen wir’s liegen!“

Stellenabbau trotz massenhaft unerledigter Akten? Der Ansturm auf die Arbeitsagenturen und Jobcenter war insbesondere in den letzten Jahren ganz besonders hoch. Während die meisten Unternehmen aus Industrie und Handwerk bekanntlich teils massive Probleme hatten, ihre Mitarbeiter zu halten, wusste man bei der Bundesagentur für Arbeit häufig nicht einmal, wie die anfallenden Aufgaben überhaupt erledigt werden könnten. Nichtsdestotrotz entschied man sich „ganz oben“ aber dennoch dafür, Stellen zu streichen. Nun wiederum sieht das Ganze anders aus….

Feste Jobs für Mitarbeiter der Jobcenter

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes müssen die Verträge von mehr als 4.000 Mitarbeitern der Bundesagentur für Arbeit in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt werden. Und das, obwohl doch von Stellenabbau die Rede war…. Zwar sind offiziellen Angaben zufolge noch nicht alle Mitarbeiter „untergebracht“, aber „man arbeite daran“. Bislang war jeder sechste Arbeitsplatz in der Bundesagentur für Arbeit befristet. Grundlage für diese Regelung war eine Argumentation im Haushaltsplan der Behörde. Demnach seien die zur Verfügung stehenden Mittel überwiegend für befristete Arbeitsverträge vorgesehen. Diese „Klausel“ dürfe aber nach Ansicht der Richter künftig nicht weiter gelten. Hat die Bundesagentur für Arbeit künftig aufgrund der zu erwartenden finanziellen Mehrbelastung gegebenenfalls gar mit zusätzlichen Problemen zu rechnen? Wird man die zusätzlichen Kosten „stemmen“ können? Man darf in jedem Fall gespannt sein, wie sich das Ganze weiter entwickelt.

 

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,779777,00.html

— Samstag, 27. August 2011 —

Hartz IV? Nein danke! – Immer mehr Deutsche wandern aus. [ Ein Kommentar ]

Wer will schon bis ans Lebensende am Existenzminimum leben? Niemand dürfte darüber hinaus ein ernsthaftes Interesse daran haben, bis zum Rentenalter Angst um den Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes zu haben. Ebenso wenig „motivierend“ ist es außerdem, sich immer wieder vor Augen halten zu müssen, dass man wohl auch im Rentenalter keinen wirklich sorgenfreien Lebensabend genießen wird. Der Wunsch, auszuwandern, ist aus diesen und anderen Gründen gerade bei Hartz-IV-Empfängern hierzulande besonders groß.

Träume müssen keine Schäume bleiben

In der Tat belegen aktuelle Statistiken, dass ein Großteil derer, die ernsthaft in Erwägung ziehen, Deutschland für immer den Rücken zu kehren, Angst vor der Zukunft hat. Trotz verbesserter Konjunktur scheint es in diesem, unserem Lande einfach nicht wirklich bergauf zu gehen. So erhalten zum Beispiel Menschen Sozialleistungen oder andere Formen der Unterstützung, die zuvor nie etwas zu unserem Sozialstaat beigetragen haben. Andere wiederum, die hierzulande regelmäßig ihre Abgaben geleistet haben, gehen nicht selten leer aus, sobald sie in eine Notsituation geraten. Da heißt es dann als Begründung unter anderem, die Kassen seien leer. Auch die Tatsache, dass man – trotz der angeblich „leeren Kassen“ – mit utopischen Summen andere Länder (Portugal, Griechenland und Co.) subventioniert, ist nach Ansicht vieler Deutscher so einfach nicht mehr tragbar.

Den Bürgern sind oft die Hände gebunden

Alles Protestieren nützt offenbar nur wenig, die meisten Demonstrationen und Unmutsbekundungen erweisen sich als nur wenig erfolgversprechend. Die Herren Politiker entscheiden in diesen und anderen Belangen häufig über die Köpfe der Menschen hinweg. Uns sind offenbar die Hände gebunden. Was bleibt da noch? „Die Flucht nach vorn?“ Oder aber die „Flucht“ in ein anderes Land. Fakt ist, dass die Verzweiflung nur allzu häufig ein steter „Begleiter“ von auswanderwilligen Menschen ist. In Kombination mit einer guten Portion „Optimismus“ wird das Ganze aber in vielen Fällen doch noch zu einem gelungenen Unterfangen….

— Sonntag, 21. August 2011 —

Ein-Euro-Jobber aufgepasst: sind bald womöglich massive Änderungen in Sicht? [ Keine Kommentare ]

So mancher Hartz-IV-Empfänger ist in der Tat froh, wenn er zumindest durch einen so genannten Ein-Euro-Job die Chance bekommt, etwas zu tun, aktiv zu sein, und so dem „Trübsal blasen“ in den eigenen vier Wänden zu entkommen. Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang aber durchaus auch die andere Seite: diejenigen, die einzig und allein darauf bedacht sind, hierzulande zu leben, „fleißig“ den deutschen Staat „schröpfen“ können, aber – bitteschön – nichts dafür tun müssen. Aber von dieser „Spezies“ soll hier einmal nicht die Rede sein…

Gibt es bald keine Ein-Euro-Jobs mehr?

Mittlerweile fordern Arbeitgeber und Gewerkschaften, dass die Ein-Euro-Jobs in absehbarer Zeit mehr und mehr „in der Versenkung verschwinden“ sollen. Grund dafür sei in erster Linie, dass das Missbrauchspotenzial auf diesem Sektor ungewöhnlich hoch sei. Fakt ist nämlich, dass entsprechende Kontrollen in diesen Bereichen bis dato äußerst selten durchgeführt werden. Außerdem stehen hierfür auch nur in begrenztem Maße Mittel zur Verfügung. Und so ist geplant, für das Jahr 2014 das Budget von bisher fünf Milliarden Euro auf nurmehr drei Milliarden Euro zu kürzen.

Ein striktes „Nein“ von Seiten der Kommunen

Zwar konnte man in der jüngsten Vergangenheit durchaus von einem Konjunkturaufschwung reden, aber Fakt ist, dass diese positive Entwicklung nahezu vollends an den Hartz-IV-Empfängern vorbeigegangen ist. Was also sollen diejenigen tun, die per sé so gut wie keine Chancen (mehr) auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben? Ein-Euro-Jobs waren für diese Menschen bisher eine sinnvolle und vor allem oftmals willkommene „Abwechslung“ im sonst so trüben Alltag. Nichtsdestotrotz denkt man auch hier in erster Linie ans Sparen. So sollen beispielsweise im Rahmen der Instrumentenreform die arbeitsmarktpolitischen Gegebenheiten gestrafft und gleichzeitig wirtschaftlicher gestaltet werden. Bleibt nun in jedem Fall zu hoffen, dass sich die „Herren in den dunklen Anzügen“ recht bald einig werden, und dass etwaige Änderungen nicht (erneut) auf Kosten der Schwächsten innerhalb unserer Gesellschaft gehen….

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