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— Montag, 17. Dezember 2012 —

Jobcenter-Mitarbeiter werden mit Anweisungen überflutet [ 8 Kommentare ]

Beratung, Leistungssachbearbeitung, Vermittlung und eine Flut an Arbeitsanweisungen aus der Nürnberger Zentrale: Die Mitarbeiter in deutschen Arbeitsagenturen und Jobcentern sind nach einem Zeitungsbericht zunehmend überlastet. Wie die “Süddeutsche Zeitung” schreibt, verschickte die Bundesagentur für Arbeit von Januar bis November 346 Weisungen mit einem Umfang von 921 Seiten und 8105 Seiten Anhang.
Das bayerische Sozialministerium äußerte demnach Bedenken, dass die Papierflut die Kapazitäten der Mitarbeiter übersteige.
Immer wieder neue Regelungen

Eine Sprecherin der Bundesagentur sagte, einer der Gründe für die große Zahl von Anweisungen an die Jobcenter seien die zahlreichen Gesetzesänderungen in den vergangenen Jahren. Seit Bestehen des Sozialgesetzbuchs II, das Hartz IV regelt, habe es 65 Gesetzesänderungen gegeben.
Auch die jüngste Neuordnung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente sei mit Anweisungen verbunden gewesen – wie auch die höchstrichterliche Rechtsprechung per Anweisung den Jobcentern vermittelt werde.
Bundesprogramme führen auch zu Anweisungen

Bundesprogramme wie die “Aktion 50plus” führten ebenfalls zu neuen Anweisungen in den Jobcentern. “Ich gebe allerdings zu bedenken, dass nicht jeder Jobcenter-Mitarbeiter von jeder Anweisung betroffen ist. Ein Leistungssachbearbeiter muss nicht unbedingt die an Arbeitsvermittler gerichteten Anweisungen lesen”, sagte die BA-Sprecherin.

Grundsätzlich sei die Agentur bemüht, die Regelung zu straffen. So habe sich die Zahl der Anweisungen im Vergleich zu 2008 halbiert.

Quelle: dpa

In eigener Meinung, die Amren Mitarbeiter des Jobcenters sind Überarbeitet. Vileiecht sollten diese dann mal Al werden um zu verstehen was diese da so treiben. Ist aber nur meine Meinung

— Sonntag, 9. Dezember 2012 —

Hartz-IV-Empfänger sollen Nichtraucherkurs besuchen – sonst Sanktionen [ 26 Kommentare ]

Momentan scheint kein Tag zu vergehen, an dem nicht ein Jobcenter mit fragwürdigen Methoden auf sich aufmerksam macht. Jetzt ist das Jobcenter im niedersächsischen Nienburg in den Blickpunkt gerückt. Denn dort will man versuchen, Hartz-IV-Empfänger zwangsweise zu Nichtrauchern zu machen.

Hierfür lädt das Jobcenter Hartz-IV-Empfänger zu einem sogenannten “Rauchentwöhnungskurs” ein. Das Besondere: In dem Anschreiben wird gleich darauf hingewiesen, dass ein Versäumnis dieses Termins sanktioniert werde.

Die entsprechenden Paragrafen werden gleich mit aufgelistet. Wieder ein Beispiel dafür, wie das Jobcenter versucht, mündigen Bürgern ihre Rechte zu nehmen. Denn mit diesem Vorgehen überschreitet das Jobcenter seine Befugnisse deutlich.

Ach ich finde es einfach schön, das man dabei sehen kann, das die Nullen nicht nur in der Mathematik evizient sind, sondern auch Hinter einem Schreibtisch im Jc in Nienburg.

— Montag, 18. Juni 2012 —

Die Arge und Behinderte Kinder [ 3 Kommentare ]

So, wo fangen wir den da mal an, also ich bin Vater von 3 Kindern L. J. (3,5 Jahre und late Talker), L.H. (6Monate und völlig gesund) J. 5 Jahre und am WHS Syndrom erkrankt.

Ich war früher Selbstständig und musste nach der Geburt meiner Tochter feststellen, das entweder meine Frau wieder Arbeiten geht oder ich meine Selbstständigkeit aufgeben muss. Da wir uns für letzteres Entschieden hatten, bin ich zur Arge gegangen um Hartz 4 zu beantragen. Das Drama begann.

Die erste Sachbearbeitern war soweit noch ok, hatte zwar keine Ahnung aber Sie war nett. Leider wechselte der Sachbearbeiter und der Terror fing an. Von Unterlagen, die zur weiterbewilligung des Antrages auf ein mal fehlten bis hin zu Leistungsverweigerung, da wir mehr Einkünfte erziehlt hätten! Sämtliche Unterlagen, die die Arge gefordert hatte, wurden von uns per Einschreiben Rückschein versand und trozdem fehlten dann Plötzlich Unterlagen. Uns wurden mehreinkünfte abgezogen, die aus dem Pflegegeld (wir haben keinen Pflegedienst) oder der Verhinderungspflege entstanden als Einkommen ausgelegt.

Nach dem ich mit dem zuständigen Sachbearbeiter gesprochen hatte und der mir sagte, das sei ja ein Sonderfall und man könne nicht erwarten, das er wirklich alles über so eine blöde Private situation wissen könne, teilte ich Ihm mit das er unfähig sei und ich seinen Vorgesetzetn sprechen möchte. Auf den Anruf warte ich heute noch!

Der Vorwschlag des Sachbearbeiters war, das ich ja abends Arbeiten gehen könne oder zumindest in der früh wenn meine Frau noch zuhause ist. Vorschlag ist Super, nur leider (wie wir der Arge gegenüber auch per Ärztlichem Atesst bestätigt haben) ist J. 24 h am Tag Pflegebedürftig. Meine Frau kann (auf Grund von Gewicht und größe von J.) die kleine nicht bewegen.
Auch dieses Teilten wir der Arge mit und die Auskunft war dann, nehmen Sie sich einen Pflegedienst, der kümmert sich um Ihr Behindertes Kind. Soweit richtig, was mache ich mit den anderen zwei? Soll ich die solange an den Kleiderbügel hähngen. Die Antwort war, dafür währe der Pflegedienst zuständig. Das ist leider völlig Falsch!

Ein paar Wochen später bekam ich einen netten Brief von der Arge, worin mir mittgeteilt wurde, das ich für abhilfe zu sorgen hätte und die Arge mich dann in einen Job vermitteln könne.
Im Einzelnen heist das aber nur, das meine Frau dann Arbeitsloß werden würde und ich Arbeiten gehe, somit also wieder ein Arbeitsloßer aus der Statistick fällt, aber ein neuer dafür geschaffen werden würde.

Nach dem ich mich mal Schlau gemacht hatte im Internet, bin ich zu dem Entschluss gekommen, das alles aber auch wirklich alles, was die Arge schreibt, überprüft und kontroliert werden muss, denn die Sachbearbeiter dort, haben von überhauptnichts eine Ahnung.

Das sind nur Lohnempfänger, die sich auf den Monatslohn freuen und mehr auch nicht

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