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— Mittwoch, 5. Januar 2011 —

Gott will, dass die Menschen arbeiten [ Ein Kommentar ]

Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern aus dem Buch: "In Gottes Namen  fang ich an". Die folgende Seite stammt aus diesem Buch.

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Wow – die Auflage des Buches ist aus dem Jahr 1976 – schon in der Zeit wurden Kinder in den Gemeindestunden darauf vorbereitet, dass Menschen zu arbeiten haben. Gott will es so!

Über die Aussagen dieser Seite werden sich alle Hartz IV-Bezieher freuen.

— Freitag, 2. Oktober 2009 —

Bestattungskosten werden durch den Sozialhilfeträger übernommen [ Ein Kommentar ]

Einer ALG-II-Empfängerin kann nicht unter Verweis auf die leistungsfähige Schwiegermutter zugemutet werden, die Bestattungskosten für ihren verstorbenen Ehemann zu übernehmen. Dies hat das Bundessozialgericht mit seinem Urteil vom 29.09.2009 Az: B 8 SO 23/08 R entschieden. Der Witwe ist nicht zuzumuten ihre  Schwiegermutter zu verklagen, damit diese die Bestattungskosten für ihren verstorbenen Sohn übernimmt. Damit musste der Sozialhilfeträger die Kosten der Bestattung in Höhe von 1.394,12 Euro übernehmen.

Quelle: kostenlose Urteile

Nächste Hartz-IV Generation ist hausgemacht [ Keine Kommentare ]

In der RTL Extra Ausgabe vom 21.09.2009 wurde das Thema der nächsten Hartz-IV Generation näher unter die Lupe genommen. Mit Hilfe der Haushaltswissenschaftlerin Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, stellte das Extrateam ein Rechenbeispiel auf. Demnach zahlt der Steuerzahler für einen Hartz-IV Empfänger, der sein Leben in Armut und nur mit dem Nötigsten fristet einen erstaunlich hohen Betrag. Das schockierende Ergebnis am Beispiel des Modellkindes "Petra" ergibt bis zum 50. Geburtstag eine Summe von 444.495,- EUR.

Knapp eine halbe Millionen Euro – Wofür?

Erstmals wurden in Deutschland anhand statistischer Zahlen ausgerechnet, was ein Hartz IV Empfänger wirklich kostet. Extra zeigte mit dem Rechenbeispiel eine normale Armutsbiografie. Petra wurde in Armut geboren, schafft die Schule nicht, bekommt keine Ausbildung und damit auch keine Arbeit. Sie bekommt ein Kind und lebt bis zu ihrem 50. Geburtstag von Hartz 4. Die hohe Summe kommt durch die Verschwendung von teuren Bildungs- und Fortbildungsmaßnahmen auf. Diese Maßnahmen starten in der Regel erst nach einem missglückten Hauptschulabschluss. Förderungen in den Schuleingangsjahren werden dagegen kaum angeboten. Das ist aber der Zeitpunkt, zu dem Eltern die es sich leisten können, ihre Kinder zur Nachhilfe schicken.

Mittelschichtkind erwirtschaftet eine viertel Millionen

Lebt das Modellkind Petra in einer unteren Mittelschichtfamilie hat es von Anfang an bessere Chancen. Durch gezielte frühe Förderung schafft Petra nun den Schulabschluss, beendet ihre Ausbildung und arbeitet im erlernten Beruf als Altenpflegerin. Auch sie bekommt ein Kind, steigt aber nach kurzer Babypause wieder in ihren Job ein. Sie kostet den Staat bis zu ihrem 50. Geburtstag nichts und bringt ihm sogar eine viertel Millionen an Steuereinnahmen.

Teure Armutsverwaltung mit einem Nutzeffekt von Null

Hartz IV ist eine teure Armutsverwaltung, die Menschen sozial ausgrenzt, gängelt und überwacht. Modellrechnungen und Statistiken können nicht das gesamte wahre Leben abbilden. Trotzdem sollte sich unsere neue politische Führung aus CDU und FDP dieses Beispiel genauer anschauen und mit den richtigen Maßnahmen reagieren. Kein Staat kann sich auf Dauer eine solche Armutsverwaltung leisten. Und noch weniger darf eine ganze Hartz IV Generation ohne Zukunftsaussichten und eine reguläre Chance auf ein würdiges Leben gelassen werden.

Quelle: RTL.de

 

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