Bei DHL geht alles schnell, nicht aber bei dem Jobcenter…

Hier nun mein unvergesslicher Erfahrungsbericht von DHL aus dem Jahre 2011.
Leider sind einige Unterlagen nicht mehr auffindbar, so dass diese Doku etwas lückenhaft ist.
Der Kern aber ist erkennbar. Von Anfang an wurden mir vom Jobcenter Steine in den Weg
gelegt und die Gleichgültigkeit sowie ausufernder Bürokratismus sprechen ihre eigene
deutliche Sprache.

Einer der Personalmanager musste mehrmals per Mail und Telefon bei dem Jobcenter
vorsprechen, damit überhaupt reagiert wurde und dann aber auch sehr träge und unlustig.

Als ich mit vielerlei Mühe den Fahrtkostenzuschuß für Oktober 2011 bekam fehlte die letzte
Woche des Monats. Mein ALG-II- Geld war bereits so gut wie alle und meine sofortige Mail
an dieses „ Team 929“ wurde nicht beantwortet. Damit war meine Arbeit bei DHL zuende
bevor sie überhaupt richtig anfing. Aus der beigefügten Lohntabelle ist mein
verlorengegangener Lohn gekennzeichnet. Ab 1. November 2011 hätte ich nachweislich das
Jobticket von DHL erhalten, was auch dem Jobcenter bekannt war.

Die halbherzige Entschuldigung von dieser Frau Kahl hilft mir über die verlorengegangene
Arbeit auch nicht hinweg. Bis zum heutigen Tage habe ich trotz mehrmaligem
Auskunftverlangen nicht die Namen der Mitarbeiter dieses „ Team 929“ erfahren. Man beruft
sich auf Datenschutz.

Wenn ein Arbeitsamt schriftlich verlangt, dass man sich um Arbeit kümmert und dann
jegliche Eigenbemühungen durch Untätigkeit und Gleichgültigkeit boykottiert, dann
sollten sich die Mitarbeiter nicht wundern, wenn ihnen nur noch abgrundtiefer Haß
entgegenschlägt.

Bei DHL hatte ich alle gewünschten Lehrgänge absolviert und war sehr froh, eine Arbeit mit
vernünftigem Lohn zu bekommen. Das Jobcenter hat ja solcherart Arbeit nicht anzubieten,
das einzige was dort vermittelt wird sind 1-€ Jobs oder sinnlose Maßnahmen.

Bei DHL hatte sich der Personalmanager Herr Jens Neubacher sehr für mich eingesetzt
obwohl es nicht zu seinem Aufgabenbereich gehört, mit dem Jobcenter zu verhandeln.

Bei DHL hatte man letztendlich nur mit dem Kopf geschüttelt und viele Kollegen sagten, dass
sie die Handlungen des Arbeitsamtes nicht verstehen.

 

Anbei der Schriftverkehr und die ganzen Bescheide und Mails als PDF:

schriftverkehr-und-bescheide-dhl-arge

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— Kommentare —

  1. Ich sagt:

    Das ist nicht nur in Leipzig so.In Weimar wird das genau so gehandhabt.Habe jedes jahr Saison arbeit am gleichen Ort gleiche wegstrecke.Pendlerpauschale z.B 2012 156,00€ und dieses Jahr 60,00€ hat nicht himten und nicht vor gereicht.Danke an das Jobcenter für die Förderung.

  2. Hans A. sagt:

    Der Briefwechsel sieht mir doch sehr nach Übertreibung oder einem Kohlhaas-Komplex aus. (Michael Kohlhaas führte einen regelrechten Krieg mit vielen Toten, nachdem ein Reicher ihn betrogen und die Gerichte sich weigerten, ihm sein Recht zu geben.) Ein Langzeitarbeitsloser der wegen eines unsinnigen (von mir aus sogar absichtlichen, schikanösen) Rechenfehlers, durch den ihm 24,20 € entgehen, auf ein monatliches Bruttogehalt von gut 1500 € verzichtet, will die Stelle entweder gar nicht wirklich haben, oder er schädigt sich selbst, um jemand eins auszuwischen.

    Der Betrag ist nicht so riesig, dass man ihn nicht doch noch irgendwo auftreiben kann, selbst wenn man pleite ist. Notfalls muss man halt den Fernseher verpfänden oder sich einen Samstag lang mit einem kreativen Schild auf eine Fußgängerzone stellen.

    Das (ursprüngliche) Verhalten der ARGE in diesem Fall scheint mir skandalös zu sein. Bei vernünftiger Reaktion hätte es den Betroffenen aber langfristig schlimmstenfalls um die 100 € gekostet und auf keinen Fall den neuen Job.

  3. Katharina D. sagt:

    Es ist sicherlich kein Einzelfall,

    ich rede über meine Erafhrungen schon gar nicht mehr gerne,

    weil es ebend NIEMAND versteht!

    Selbst ich,
    verstehe es auch nicht,

    warum das JobCenter Dortmund,
    so gegen mich arbeitet!

    Ich erwarte aber auch KEIN Verständniss dafür von Anderen,
    ich bemühe und kümmere mich,

    um meine Ausbildung und Arbeit und Bildung,
    auch weiterhin alles selbst und Alleine,

    ohne Unterstützung durchs Arbeitsamt!

    Die haben auch bei mir ,
    bisher Restlos versagt!

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