Harz IV wir werden uns wehren, lasst es euch auch nicht gefallen

Zur Geschichte: Meine Frau 37 Jahre gearbeitet 2 Kinder, mit 59 Schwerbeschädigt, 1x Schlaganfall 1x Herzinfarkt Bandscheibenschaden und ich 40 Jahre gearbeitet 57 schwerbeschädigt 2x Herzinfakt 2x Bandscheinbe 4x Insulin spritzen mit über 100 EH und anderes, wurde Mitte Juni 2012 arbeitslos also ALG 1. Da meine Frau nicht arbeiten kann und wir in einer Landeshauptstadt im Süden wohnen mit fast den teuersten Mieten in Deutschland mussten wir ergänzend ALG 2 beantragen und bekommen als Aufstocker ca 300 + dazu.  So weit, so gut. Aber nun geht das Dilemma los. Als Mitglied der sogenannten Bedarfsgemeinschaft unterstehe ich jetzt dem SGB II und habe meine Rechte auf Leistungen des SGB III  (als Arbeitsloser ALG1) verwirkt. Ich erhalte keine Betreuung mehr der Reha- Abteilung, bekomme kein Vermittlungsgutschein, erhalte keine Entgeltsicherung bei Arbeitsaufnahme,Fahrtkosten werden gemindert erstattet und ich muss jede Arbeit und sogar einen 1 Euro Job annehmen. Ausbildungen auf höheren Niveau ( ich habe 3 Gesellenbriefe und 2 Studien absolviert bleiben mir im SGB II ebenfalls verwehrt.

Nun man glaubt ja immer an das Gute, das der Teufel im Jobcenter sitzt, hatte ich nicht geahnt. Innerhalb von 2 Monaten habe ich den 5 Sachbearbeiter und ab Anfang August wurde ich dem 4 Jobcenter zugeordnet. Im letzten Gespräch mit meinen Arbeitsberater schlug ich eine Weiterbildung bei der Handwerkskammer zum Fachwirt zum Gebäudemanagement vor. Voraussetzung war Meister oder Ingenieur. Mir wurde schriftlich bestätigt, dass ich die Anforderungen für die Prüfung erfülle. Eine Förderung durch Arbeitsagentur möglich. Der Arbeitsberater hat sich gewunden wie ein Aal.  Vorerst sollte ich ein Programm 50 Plus bei einer Australischen Firma teilnehmen. Dort meldete ich mich. Ohne Sichtung meiner Unterlagen wurde mir sofort ein Teilzeitjob von 15 Std in einer Personalvermittlung angeboten. Die sollte mir schmackhaft gemacht werden indem mir 100 Euro monatlich extra versprochen wurde. Ein Profiling erfolgte in keiner Weise. Stümperhaft und nur darauf gerichtet Steuergelder abzusahnen. Die Weiterbildungskurse umfassten Erstellen von Bewerbungen, wie richte ich eine Mailadresse ein oder wir formatiere ich Word oder wie telefoniere ich richtig.

Darüber hinaus musste ich noch eine Einwilligung unterschreiben. Nach rechtlicher Beratung habe ich diese jedoch widerrufen. Dort stand doch tatsächlich, das eine Eiwilligungspflicht für den Kunden nach des BDSG besteht und das ich bei falschen oder nicht richtigen Angaben schadensersatzpflichtig wäre, obwohl die Angaben durch Dritte verarbeitet und weiter geleitet würden. Ich solle also für die Fehler Anderer Schadensersatz bezahlen und dies ohne Angabe der gesetzlichen Grundlagen. Nun wurde ich Misstrauisch und beschäftigte mich mit allen 3 Eingliederungs-Vereinbarungen die ich innerhalb von 2 Monaten erhalten habe. Darüber hinaus lud ich alle 12 Sozialgesetzbücher herunter und las Sie. Ich möchte hier nicht mit  Paragrafen  herumschmeißen. Jedoch, so denke ich, dass die Festlegungen der Sozialgesetzbücher insbesondere SGB II gegen die Vereinbarungen der Vereinten Nationen, dem Grundgesetz, dem BGB, dem HGB, dem Strafgesetzbuch und anderen Gesetzblättern verstoßen. Hervorheben möchte ich den Gummiparagraf 60 Mitwirkungspflicht. Mit diesen kann man so ziemlich alles Verlangen und jede Sanktion begründen. Übrigens Sanktionen verstoßen gegen das Existenzminimum was jeden gewährt werden müsste, und bei 100 % Wegfall der Leistungen werden keine Krankenkassenbeiträge mehr bezahlt. Es gib zwar eine Pflicht auf Mitgliedschaft in einer Krankenkasse, wie will man jedoch die Beiträge bei 100 % Sanktionen zahlen.

Ohne Medikamente- keine Chance auf Überleben

Für uns bedeutet der Passus Wegfall der Zahlung an die Krankenkasse in der Eingliederungsvereinbarung rechtlich eine Morddrohung, bzw. die Verurteilung zum Tode, das wir ohne Medikamente keinen Monat überleben könnten. Dann sollte man uns wenigstens eine Zyankali-kapsel spendieren, das wir ohne Schmerzen sterben könnten. Darüber erhielt ich in 2 Monaten insgesamt 26 Stellenangebote vom Amt. Diese waren bis 600 Km vom Wohnort entfernt, beinhalteten  Anforderungen die unglaublich sind. Z.B. sollte ich mich als Azubi Zahnarzthelferin in einen 233 Km entfernten Ort bewerben. Nun ich bin weder weiblich noch nützt mir eine 3 jährige Ausbildung, da ich bei Beendigung dieser auf Grund meiner Wettbewerbsbehinderung direkt in Rente gehen kann. Es ist einfach nicht zu fassen. 24 von 26 sind absurd und verstoßen gegen die EGV, die erhalten jedoch keine Sanktionen. Übrigens wer uns nach 77 Jahren Arbeit und Einzahlung in das Steuersystem und das Großziehen von 2 Söhnen die ebenfalls schon zusammen 31 Jahre in das Sozialsystem eingezahlt haben, als Sozialschmarotzer bezeichnet, der erfüllt aus meiner Sicht den Straftatbestand der Volksverhetzung.

P.S. Petition an den Bundestag in Vorbereitung, Klage beim Sozialgericht in Vorbereitung, Schreiben an den Europäischen Gerichtshof  und UN in Vorbereitung, Prüfung Strafanzeige bei der Generalbundesanwaltschaft

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (6 Stimme(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)

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— Kommentare —

  1. Die U. sagt:

    Beim lesen standen mir die Haare zu berge.

    Das ist doch eine frechheit.

    Die würde des Menschen ist Unantastbar? Aber nicht beim Jobcenter.

    Dort Arbeiten wohl nur Idioten

  2. Die U. sagt:

    Beim lesen standen mir die Haare zu berge.

    Das ist doch eine frechheit.

    Die würde des Menschen ist Unantastbar? Aber nicht beim Jobcenter.

    Dort Arbeiten wohl nur Idioten

    Nein nicht Idioten Es gibt da einen Spruch Früher gab es in der Behörde lauter Uniformierte un heute sitzen dort Uninformierte.

  3. derbaron sagt:

    Glaube eher die Kommentare oben erfüllen einen Straftatbestand.

  4. Ulrike Heierhoff sagt:

    Ich weis nicht was diese Leute gelernt haben,aber den Verstand und logisches denken ist nicht mehr drin.Anfang des Jahres verstarb mein Mann
    ganz plötzlich,ich musste dann zur ARGE um das Überbrückungsgeld bis zur Zahlung der Witwenrente zu bekommen,aber eher bekommt man mit 56 noch Kinder als das Überbrückungsgeld und nun bekomme ich die ARGE nicht mehr
    los obwohl ich nun selber arbeit habe bzw. mich selbsstzändig gemacht habe und Geld verdiene.Ich werde angerufen und angeschrieben obwohl ich früh genug alles eingereicht habe damit ich kein Geld mehr von denen bekomme.Erst bekommt man kein Geld und dann zwingen Sie es einem auf, man
    verstehe dieses Denken

  5. Diskus sagt:

    Das das SGBII gegen das Grundgesetz verstößt ist doch auch den Politikern bekannt. Das die EGV gegen geltendes Recht verstößt ist doch auch bekannt. Demzufolge kann man sich zwar wehren, aber nützen wird es nur etwas, wenn sich die AlgII Bezieher mal solidarisieren würden. Dafür sorgen aber 1. Die Medien 2. Die AlgII Bezieher selbst und unser Staat, das das nicht passiert.

    Somit haben wir eben einen schweeren Stand

    LG Diskus

    PS. @derbaron
    wäre ja nicht schlecht wenn von dir mal was konstruktives kommen würde. So werden deine Kommentare doch recht langweilig.

  6. Werniman sagt:

    @Diskus
    Was willst du von einem JC-Mitarbeiter erwarten ? Konstruktive Hilfe ? Verständnis ? derbaron treibt sich hier seit einigen Monaten rum, aber die Zahl seiner Postings, die nicht jeden die Threadersteller gehen, kann man an 2 Fingern abzählen.

  7. Die U. sagt:

    Zu derbaron:

    Freue mich das du wieder am nöhlen bist wird doch echt lanweilig ohne deine Komentare.

    War letzthin zum Forum mit Sozialrechtanwalt,Sozialtrasfer und Arbeitslosenverband.

    Dort war eine Dame anwesend (Kollegin von db?) Fand ich schon ein bisschen sehr daneben.Das hatten wir doch zu DDR schon.

    Torsten? Kannst du den db. nicht von dieser Seite verbannen?

  8. Diskus sagt:

    So etwas ist auch nicht hinnehmbar, da gehe ich mit derbaron konform. Gewalt kann nie eine Lösung sein. Man sollte aber auch überlegen, warum es immer wieder zu solchen Sachen kommen kann. Ob nun eine Alg2 Empfängerin erschossen wird oder ein JC Mitarbeiter angegriffen wird gehört sich einfach nicht.

    Diskus

  9. derbaron sagt:

    Das sehe ich ähnlich. Es ist aber interessant auf verschiedenen Kanälen zu sehen wie dort geschrieben wird, dass es “verständlich” ist. Nein es ist nicht verständlich. Mord wird bei mir niemals auch nur das geringste Verständnis wecken.

    Quelle: Focus, Spiegel Kommentare zu der Nachrichtenmeldung.

  10. Malanie sagt:

    Das ist ja unfassbar. Nicht umsonst hat das Jobcenter einen so schlechten Ruf!

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