Umziehen und Hochschwanger keine Krankenversicherung

Das erste Vergnügen mit dem Amt, hatte ich vor 4 Jahren. Mein damaliger Partner und ich hatten uns getrennt, wir wohnten in einer kleinen Stadt. Ich hatte feste Arbeit und wohnte damals auch mit ihm zusammen. Nach der Trennung suchte ich fast 4 Monate lang nach einer neuen Bleibe. Leider ohne Erfolg,inklusive Ex schwiegermonster iNacken.Es waren Wohnungen, die ich nie hätte bezahlen können.

In dieser Zeit hatte ich meinen Jetzigen Mann kennengelernt. Ich wollte meine Arbeit behalten, denn so ein tolles Arbeitsklima und gutes Geld hätt ich nie wieder bekommen. Nach dem ich dann verzweifelt auf Wohnungssuche war und leider nichts fand, auch nicht ausserhalb da ich kein Auto besaß und die Bus verbindungen mehr als übel ausgefallen sind, habe ich mich beschlossen zu meinem neuen Partner nach B. zu ziehen.

Als ich Arbeitslosengeld 1 beantragt hatte, inklusive einer Begründung warum ich gekündigt hatte, kam direkt ein schreiben, dass ich das Geld nicht erhalt geschweige mir zustehe,” es wäre zumutbar gewesen  unter einer brücke zu wohnen, aber ich hätte wenigstens Arbeit gehabt” ( Natürlich in einem etwas freundlicherem Ton geschrieben als bei mir gerade angegeben, der Sinn und das verstandene war gleich)

3 Wiedersprüche gingen an B., dort hatte ich auch den Spruch was ich aus diesem TEXT verstehe, den man mir geschickt hatte und für mich so leserlich war, mit in das schreiben gepackt. nach dem 3. Wiederspruch kahm dann eine Rückzahlung und entlich die Bestätigung das ich recht habe….. Es war ein gerenne und viel Ärger. Aber allein die dreistigkeit zu besitzen, mir zu sagen, es wäre zumutbar unter einer Brücke zu schlafen und zu wohnen, ginge ja wohl mal garnicht.

Fall 2:

Wieder einmal musste ich zur netten Agentur. Da ich ein befristetes Arbeitsverhältnis hatte und ich im 3. Monat schwanger war. Vom Arbeitgeber wurde ich leider wegen der Schwangerschaft nicht weiter übernommen ( was ich verstehen kann). Dazu kam unfreiwillig im 5. Monat ein Beschäftigungsverbot. Mein Frauenarzt hatte leider nicht eingetragen, dass es nur für diese Arbeit golt.

vom 5. bis zum fast ende 8 Monat HOCH SCHWANGER kämpfte ich für die Zeit bis zum Mutterschutz um Arbeitslosengeld 1.

Da mein Arzt ( so sagt es die Agentur B.) nicht eingetragen hatte das ich nur für meine letzte Beschäftigung ein Verbot erteilt bekommen habe, solle ich zum sozialamt gehen, ich wäre hier falsch…..

Vom Arbeitsamt zum Solzialamt

Das Sozialamt wollte für mich auch nicht gerade stehen und schiebte mich Hochschwanger wieder zur Agentur für Arbeit. Mit der Aussage :”die Agentur für Arbeit ist dazu verpflichtet”

In dieser Zeit ging es mir weniger ums Geld

In dieser Zeit Hoch Schwanger, war ich auf einmal nicht mehr Krankenversichert. Und es hätte jederzeit losgehen können.

Zum 2. mal bei der Agentur für Arbeit ( mit extreeem großem Bauch) saß mir ein junges Mädel ( ungefähr mein alter 26) gegenüber… laß sich mein Schreiben durch … zog die Augenbraue hoch , schaut mich übelst böse an und meint:” ich habe den Antrag nicht bewilligt weil wir nicht für sie zuständig sind!”

Als ich der netten Dame erklärte, dass das sozialamt es auch nicht ist und mich her geschickt hatte und ich OHNE krankenversicherung hier nun Hoch Schwanger sitze … ich also noch nicht mal wenn es los geht ins Krankenhaus fahren könne. Ließ dies sie völlig kalt und winkte mich ab, “dann ist es halt so, wir können da nichts machen”.

Geht es nur mit der Holzhammermethode?

Mein Partner drehte draußen völlig durch, er war sauer und schleifte mich direkt eine Etage höher in den Wiederspruchbereich bei Beschwerden. Eine nette ältere Dame sah mich und meine riesen Murmel … meinen wütenden Partner und die Tränchen in meinen Augen..

Als wir mit Ihr im Büro saßen… erklärten wir Ihr was passiert war…. die Dame schüttelte mit dem Kopf und konnte es selber nicht fassen, dass man mich in diesem Zustand so sitzen ließ. Sie bearbeitete es innerhalb einer Stunde… 2 Tage später hatte ich die Bewilligung und entlich die Krankenversicherung.

Meine Meinung:

Ich versuche das große A zu meiden… teilweise wissen diese leute nicht was der Vorgänger getan hat. Sie sind unfreundlich, unkompetent und gehören mit dieser Einstellung ihrgendwo in einen kiosk gestopft! Das was manch einer in der Agentur gemacht hat … also ne nette runde durchgedreht… und des am nächsten Tag in der Bild stand… kann ich leider nur zuuu gut nachvollziehen. Die Angestellten spielen Gott, ich bin seit meinem 15 Lebensjahr arbeiten gegangen. Und man wird behandelt wie Abschaum!

 

 

 

 

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— Kommentare —

  1. Werniman sagt:

    Ich kann jeden nur zu gut verstehen,der im Amt ausrastet. Das Jobcenter ist eim Sammelsurium für gescheiterte Existenzen,die ihre Minderwertigkeitskomplexe an denjenigen ausleben, die sich nicht wehren können. Leute,die noch nie arbeitslos waren, erzählen einem, wie man einen Job finden soll und Leute,die selbst nichtmal einen Limonadestand länger als 3 Wochen am Leben halten können,erzählen hilfsbedürftigen Selbstständigen,wie sie ihre Firma zu führen haben.
    Die wenigsten Angestellten dort haben ihren Beruf wirklich gelernt,die meisten davon sind überflüssige Angestellte anderer Behörden und bekommen nur einen Crashkurs, was man wie am schnellsten ablehnt bzw gegen den “Kunden” auslegt.
    Eine ehemalige Chatbekanntschaft von mir arbeitete beim Jobcenter und hat mir damals in der Zeit ihres Studiums (zur Diplom-Verwaltungwirtin) ab und zu mal zum Besten gegeben, was die da so lernen. Das beliebteste Spiel war “Albtraum-Arbeitsloser”. Das ist aber nicht etwa einer,der sich benimmt wie die Axt im Walde (dazu gibts ja den Sicherheitsdienst),sondern einer,der seine Rechte genau kennt und sich daher nicht so einfach einschüchern lässt. Es ist also kein Zufall,daß die Leute im Arbeitsamt nicht helfen wollen oder können,es ist von vornherein so geplant.

  2. derbaron sagt:

    Etwas in Häkchen zu schreiben, es wie ein Zitat aussehen zu lassen, um dann zu sagen das es keines ist, ist unredlich.

  3. Klotho sagt:

    Herr der Baron, an ihrer Anmerkung wäre zu verstehen das sie wohl bei einen solchen Jobcenter beschäftigt sind.
    Dann möchte ich ihnen sagen das das gesamte Verfahren vom Jobcenter, die Rechtsform, sowie einige Gesetze von SGBII, das Sanktionsverfahren und vieles mehr Grundgesetzwidrig sind.
    Sowie ist auch Zwangsarbeit verboten.
    Hier haben wir es mit einen Fall von kognitiver Dissonanz zu tun.
    Hier kommt Artikel 20 GG zur Anwendung, Widerstandrecht gegenüber Personen die sich Verfassungswidrig und -feindlich verhalten. Es sei denn es wird endlich eine richtige Verfassung für das Deutsche Volk beschlossen, bis dahin werde ich bestimmte Parteien nicht mehr wählen.

    Das Kindeswohl geht doch vor, wenn das Jobcenter das nicht beachtet und auch nicht die realen Verhältnisse die vorherrschen nicht berücksichtigt ist das klarer Verstoß gegen die Menschenrechte.
    Denn im Grundgesetz hat sich die Regierung der BRD ganz klar zur Einhaltung der Menschenrechte bekannt, und mit der Einrichtung der Jobcenter sind mehrere Artikel aus dem Grundgesetz verletzt worden.

    Art 1
    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
    (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    Art 6
    (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
    (3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
    (4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
    (5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

    Art 11
    (1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.
    (2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

    Art 12
    (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
    (2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
    (3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

    Art 17
    Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden

    Art 19
    (1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.
    (2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.
    (3) Die Grundrechte gelten auch für inländische juristische Personen, soweit sie ihrem Wesen nach auf diese anwendbar sind.
    (4) Wird jemand durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen. Soweit eine andere Zuständigkeit nicht begründet ist, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben. Artikel 10 Abs. 2 Satz 2 bleibt unberührt.

    Art 20
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    http://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html#BJNR000010949BJNG000100314

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