Ein Amt und hunderte verschiedene Meinungen

Nachdem ich nach vielen ausgefüllten Anträgen und mehrmaligem hin und her endlich eine Beitragsbewilligung in meinem Briefkasten vorfand, war ich beruhigt. Denn ich war im 6ten Monat schwanger. Das Jobcenter sicherte mir Leistungen bis zum 31.12.2011 zu. Mein Bearbeiter sagte mir, dass ich für eine Verlängerung allerdings nichts machen müsste, das ich mich ja ab Ende Oktober im Mutterschutz befänd. Denn jede Mutter hat in Deutschland das Recht, sich ein Jahr lang zu Hause um das Kind zu kümmern. Dies gilt natürlich auch, wenn man Arbeitslosengeld 2 bekommt. Doch da habe ich falsch gedacht.

Wie erreicht man telefonisch das Jobcenter? Gar nicht!

Leider trudelte Mitte November, nachdem ich mich schon 2 Wochen im Mutterschutz befand, ein Brief ein, in dem stand, dass ich meine Bewerbungen vorlegen sollte. Welche Bewerbungen? Waren die wirklich der Meinung, ich sollte mich hochschwanger irgendwo bewerben? Anscheinend schon. Das Jobcenter drohte mir damit, meine Leistungen ab Januar 2012 nicht mehr zu zahlen. Ich fragte mich allerdings aus welchem Grund, denn sie hatten sich ja meinen Mutterpass kopiert und mein persönlicher Berater kannte meine Situation. Ich versuchte ihn anzurufen, doch er war im Urlaub. Also wartete ich eine Woche ab und wählte erneut seine Nummer. Leider nahm am anderen Ende niemand ab und ich probierte es mit der kostenpflichtigen Hotline. »Kein Anschluss unter dieser Nummer« ertönte es aus meinen Telefonhörer. Nun musste ich 3 Wochen vor meinem Entbindungstermin zum Jobcenter fahren, was mich natürlich Geld, Zeit und viel Kraft kostete. Beim Jobcenter wurde mir versichert, dass meine Leistungen weiterhin gezahlt werden würden. Meine Fahrtkosten werden allerdings nicht bezahlt, da ich mich ja auch hätte telefonisch erkundigen können. Von wegen.

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (9 Stimme(n), Durchschnitt: 4,78 von 5)

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