Wie ich 3 Termine an unterschiedlichen Orten am gleichen Tag bekam

Als ich von meiner Schwangerschaft im 4. Monat erfahren habe, bekam ich quasi zeitgleich mittgeteilt, dass mein Arbeitsvertrag, der 10 Tage später endete, nicht verlängert wird. Also nahm ich mir meinen Resturlaub und fuhr zum Arbeitsamt, um mich arbeitslos zu melden.

11 Monate umsonst eingezahlt – warum auch nicht

Die erste Schocknachricht bekam ich direkt, als es hieß, dass meine letzten 11 Monate Arbeit nicht angerechnet werden, obwohl ich reichlich im Monat abdrücken musste. Lediglich mein Gehalt aus der Ausbildung wurde genommen. Nachdem ich meine Ansprechpartnerin fragte, wie ich mir von 360 Euro monatlich denn bitte selber versorgen sollte, meinte sie, dass ich ja an meinem Zustand nicht ganz unschuldig wäre. Ob sie nun auf meine Schwangerschaft oder meine Arbeitslosigkeit anspielte, keine Ahnung. Leider musste ich nochmal wieder kommen und traf eine andere Bearbeiterin an, die direkt meinte, ich hätte ab der 13. Woche meiner Schwangerschaft einen Anspruch auf Mehrbedarf gehabt. Ich sollte mich bitte an das Jobcenter wenden.

Erste Erfahrungen mit dem Jobcenter

Gesagt getan, ich machte mich auf den Weg zum nächsten Amt. Den Erstantrag konnte man von montags bis mittwochs in der Zeit zwischen 11 und 12 Uhr beantragen. Welch Arbeitszeiten. Der Mann dort war sehr nett und hilfsbereit, wobei er für 20 Euro mehr im Monat einiges an Unterlagen haben wollte. Dort durchzusteigen war schon eine knifflige Sache.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss

Ganze 2 Wochen später hatte ich 3 Mal Post. Einmal vom Arbeitsamt und zweimal vom Jobcenter. Witzig war, dass ich jeweils 3 Termine an unterschiedlichen Orten am gleichen Tag bekam. Alle innerhalb von einer Stunde. Schön, dass immer alle wissen, was sie machen.

Wenn Sie diesen Artikel als eine Ungerechtigkeit empfinden, können Sie gern einen Kommentar hinterlassen oder ihn für Ihren Feedreader abbonieren. So werden Sie künftig sofort informiert, wenn sich an diesem Artikel etwas geändert hat. Gern können Sie sich auch in unseren Newsletter eintragen. Warum Sie sich eintragen sollten? Ich bekomme regelmäßig Anfragen von Fernsehsendern. Nur wenn Sie im Newsletter eingetragen sind, kann ich Ihnen die Kontaktdaten der Redaktionen weiterleiten. Sie erhalten so die vielleicht einmalige Chance, Ihr Schicksal ins Fernsehen zu bringen und an Ihrem Leben entgültig etwas zu ändern. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und tragen Sie sich jetzt in meinen Newsletter ein.
das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (6 Stimme(n), Durchschnitt: 3,17 von 5)

Stimmen Sie ab von menschenverachtend = 5 Sterne bis das geschieht dir recht = 1 Stern.
Was meinen Sie?

Ähnliche Schiksale und Geschichten

— Kommentare —

Bisher wurden keine Kommentare abgegeben. Machen Sie den Anfang!

— Sagen Sie Ihre Meinung! —