Selbständigkeit unterstützt und leicht gemacht

Unterstützung durch das Amt

Im letzten Jahr habe ich mich hier in unserer kleinen oberbayrischen Stadt Traunstein aus dem Hartz IV Bezug heraus selbstständig gemacht. Das Vorhaben war gut geplant und vorbereitet, und ich hoffte auf eine zusätzliche Unterstützung vom Arbeitsamt, da es ja heißt, dass Selbstständigkeit gefördert wird. Ich hatte schon Geschäftsräume und Waren; die ersten Schritte waren nebenberuflich erfolgt, solange ich noch Arbeitslosengeld I bezogen hatte. Sachbearbeiter und Fallmanager schienen recht nett zu sein, und ich war guter Dinge.

Bis der Prüfer kam, der darüber entscheiden sollte, ob mein Vorhaben unterstützt werden könne.

Die Prüfung

Zunächst einmal wartete ich gut zwanzig Minuten, die schon von der vereinbarten Stunde abgingen.

Dann kam der Herr, der vorher noch anderes zu tun gehabt hatte.

Er sah sich in meinem hübschen, hellen Geschäft um und redete ein bisschen mit mir.

Ich handele mit Secondhand-Waren, und ich hatte großen Wert darauf gelegt, meinen Laden einladend, freundlich und ordentlich zu gestalten. Obwohl ich gerade erst angefangen hatte, konnte ich schon Verträge mit einigen Kommittenten vorweisen. Und natürlich hatte ich die ersten Abrechnungen, meine Umsatzzahlen und den Businessplan ebenso bereitliegen.

Aber es stellte sich heraus, dass der Herr die Unterlagen gar nicht sehen wollte, denn er hatte sein Urteil schon gefällt und weiteren nach knapp zwanzig Minuten war er wieder weg.

Das Ergebnis

Das Ergebnis erfuhr ich erst später im Amt. Keine Chance hatte der Herr Spezialist entschieden. Und das hieß für mich: Kein Geld und keine Unterstützung für mein Geschäft.

Selbstständig bin ich aber immer noch.

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— Kommentare —

  1. Werniman sagt:

    Wenn solche “Spezialisten” angeblich so gut einschätzen können,ob eine Geschäftsidee wirklich läuft,dann frag ich mich immer, wieso die dann selbst überhaupt im Angestelltenverhältnis arbeiten. Müssten solche “Spezialisten” im Grunde nicht die geborenen Unternehmer sein ?

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